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E 220 - Schwefeldioxid

Schwefeldioxid - in der Lebensmittelbranche auch als E 220 bekannt – ist ein traditionelles Konservierungsmittel. Das Schwefeln von Lebensmitteln ist ein schon seit Jahrtausenden angewendetes Verfahren.

Herkunft

Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes, aber auch giftiges Gas. E 220 kann durch das Verbrennen schwefelhaltiger Erze z.B. Pyrit gewonnen werden. Nach diesem Vorgang wird das Gas unter Einsatz von Kälte gereinigt. E 220 ist gut löslich und in Wasser gelöst wird es zur Schwefeligen Säure.

Verwendung

Schwefeldioxid wird bei einer Vielzahl von Nahrungsmitteln als Konservierungsmittel eingesetzt, aber auch als Antioxidans, um das Aussehen von Lebensmitteln länger zu erhalten. Allen voran wird E 220 in der Weinherstellung genutzt. Ebenso werden Trockenfrüchte mit E 220 behandelt, sowie weitere getrocknete Produkte wie getrocknete Tomaten und getrocknetes Gemüse. Auch Fruchtsäfte, Marmelade und Kartoffelgerichte können E 220 enthalten.

Risiken

Schwefeldioxid zerstört die Vitamine B1 sowie B12, daher darf E 220 Lebensmitteln, die zur Versorgung dieser Vitamine beitragen, nicht zugeführt werden. Zu diesen Nahrungsmitteln zählen u.a. Milcherzeugnisse und Fleischwaren. E 220 kann allergische Reaktionen hervorrufen, die bis zum anaphylaktischen Schock reichen. Außerdem fehlt manchen Menschen ein bestimmtes Enzym zum Abbau von Schwefeldioxid. Dies führt dann dazu, dass beim Verzehr von Lebensmitteln, die E 220 enthalten, Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall auftreten kann.

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