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Konservierungsstoffe

In der Lebensmittelindustrie wird die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln mit verschiedenen Konservierungsstoffen (E-Nummern) künstlich verlängert. Als Konservierungsstoffe (E-Nummern) bezeichnet man die sogenannten E-Nummern der Gruppe E-200 bis E-299. Die Stoffe verhindern oder verzögern das Wachstum von Mikroorganismen, die Lebensmittel sonst für den Menschen ungenießbar machen würden. Zu diesen schädlichen Organismen gehören zum Beispiel Bakterien, Schimmelpilze und Hefepilze welche sich in und auf den Lebensmitteln angesiedelt haben.

Konservierung von Lebensmitteln

Die Lebensmittel werden durch die Zugabe der Konservierungsstoffe (E-Nummern) länger haltbar gemacht und dienen somit auch der Gesundheitsvorsorge. Die Produkte können durch Konservierungsstoffe (E-Nummern) aber auch länger gelagert werden und lange Transportwege überstehen. Hier steht leider viel zu oft der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund, wodurch die Menge der eingesetzten Konservierungsstoffe (E-Nummern) in vielen Lebensmitteln höher ist als notwendig.

Der Buchstabe E in der E-Nummer steht für Europa und ist eine Garantie dafür, dass die jeweiligen Konservierungsstoffe (E-Nummern) in einem speziellen Verfahren in der Europäischen Union erfolgreich zugelassen worden sind. Bei diesem Verfahren werden Konservierungsstoffe (E-Nummern) auf ihre gesundheitlichen Wirkungen untersucht und festgelegt, dass darauf in der Herstellung von Lebensmitteln nicht verzichtet werden kann. Des Weiteren wird geprüft, ob die Konservierungsstoffe (E-Nummern) den in der EU geltenden Reinheitsanforderungen entsprechen. Mit der Vergabe von E-Nummern erhält außerdem jeder Stoff, unabhängig von den verschiedenen Landessprachen, eine einheitlich geltende und für alle verständliche Identifizierung.

Möglichen Nebenwirkungen von Konservierungsstoffen

Manche der verwendeten E-Nummern haben allerdings neben ihrer konservierenden Wirkung auch einen negativen Einfluss auf den menschlichen Organismus. Die Stoffe Benzolsäure und die dazugehörigen Salze mit den Nummern E-210 bis E-213 sind als allergieauslösend bekannt. Auch das Natamycin mit der Nummer E-235 gilt als allergieauslösend. Die Gruppe der Schwefeldioxide mit den Nummern E-220 bis E-228 können bei einer Unverträglichkeit sogar Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfälle auslösen. Empfindliche Menschen sollten daher immer die Liste der Konservierungsstoffe (E-Nummern) auf der Verpackung durchlesen und verschiedene Produkte miteinander vergleichen. Es lohnt sich auch genau auf die Herkunft der Lebensmittel zu achten und regionale Produkte zu bevorzugen. Regionale Produkte haben einen kurzen Transportweg und werden saisonal frisch angeboten.

Leider werden nicht alle der verwendeten Konservierungsstoffe (E-Nummern) auch immer auf der Verpackung ausgezeichnet. Frische Lebensmittel sind also im Zweifel immer die bessere Form der Ernährung und schmecken meist auch besser.