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Feuchthaltemittel

Feuchthaltemittel werden in der Lebensmittelindustrie in Form von einer Reihe von Lebensmittelzusatzstoffen eingesetzt, um das Austrocknen von Lebensmitteln zu verhindern. Das in Nahrungsmitteln enthaltene Wasser kann durch Lagerung oder Temperaturschwankungen sehr leicht verdunsten und die Gefahr besteht, dass das Lebensmittel austrocknet.

Wie wirken Feuchthaltemittel

Durch den Zusatz von Feuchthaltemitteln bleibt das Produkt weich und elastisch. Werden Feuchthaltemittel Süßwaren zugesetzt, können sie außerdem das Auskristallisieren des Zuckers verhindern. Oft werden Zuckeraustauschstoffe als Feuchthaltemittel verwendet. In kalorienreduzierten Nahrungsmitteln sind es also vor allem Zuckeraustauschstoffe, die die gleichzeitig als Feuchthaltemittel verwendet werden können.

Welche Speisen enthalten Feuchthaltemittel

Da in der Regel die meisten Lebensmittelprodukte einen Wasseranteil besitzen, sind in vielen Lebensmitteln auch Feuchthaltemittel zu finden. Es kann damit gerechnet werden, in Fleisch- und Wurstwaren, aber auch Obst- und Gemüsekonserven, oder in Konfitüren und Gelees den Zusatz von einem oder mehreren Feuchthaltemitteln zu finden.
Feuchthaltemittel unterliegen in der Regel keinerlei Beschränkungen und sind für alle Lebensmittel zugelassen. Beispielsweise wird Glycerin unter der Bezeichnung E 422 oft als Feuchthaltemittel in der Lebensmittelproduktion verwendet. Aber z.B. auch der Zuckeraustauschstoff Sorbit (E 420).

Risiken durch Feuchthaltemittel

Bisher sind keine Risiken bekannt, die durch den Verzehr von Nahrungsmitteln, denen Feuchthaltemittel zugesetzt sind, bekannt. Allerdings verursachen größere Mengen an Zuckeraustauschstoffe oft Blähungen und Durchfall.

 

 

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