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Farbstoffe

Lebensmittel werden in der heutigen Zeit mit Zusatzstoffen versehen, diese haben den Zweck, dass Lebensmittel länger halten, schöner aussehen und zum Kauf anregen. So werden bestimmte Zusatzstoffe dazu verwendet, Lebensmittel in Dosen, Tüten oder auch Packungen, für einige Tage oder sogar Monate länger haltbar zu machen. Es ist nun einmal Tatsache, dass immer mehr Menschen zu verpackten Produkten kaufen, anstatt diese frisch zu kaufen und zuzubereiten. Ebenso gibt es Zusatzstoffe, die Farbstoffe (E-Nummern) darstellen und aus optischen Gründen eingesetzt werden. Denn Lebensmittel sollen nicht nur lange halten, sondern auch noch gut aussehen.

Zusatzstoffe (E-Nummern) in Lebensmitteln

Je ansprechender ein Produkt ausschaut, desto eher wird es auch gekauft. Dabei entgeht vielen Menschen, dass es zum Beispiel bei einem Joghurt Ananas nicht der Fall ist, dass dort besonders gutes Obst verwendet wurde und auch reichlich davon eingesetzt wird, sondern dass es sich lediglich um eine Täuschung durch Farbstoffe handelt. Farbstoffe (E-Nummern) dürfen allerdings nicht von jedem Menschen eingenommen werden, weil sie Allergien hervorrufen können. Daher ist es natürlich auch wichtig, die Bedeutung der Zusatzstoffe und der Farbstoffe (E-Nummern) zu kennen.

Geschichte der Farbstoffe

Interessant ist wohl auch die Geschichte der Farbstoffe. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden synthetische Farbstoffe in der Färbeindustrie angewendet. Sie haben fasziniert, weil sie effektiber gefärbt haben, als vorher natürlich verwendete Farbstoffe. Man mag es kaum glauben, aber 1875 gab es noch keine Gesetze für das Färben von Lebensmitteln. So konnte nicht vermieden werden, dass viele Nahrungsmittel mit giftigen Farbstoffen versehen wurden, wie zum Beispiel Quecksilbersulfid in Käse. Dieser Farbstoff und noch viele anderen, konnten den Menschen großen Schaden zufügen. 1887 gab es dann endlich ein Gesetz für Lebensmittel, das schwermetallhaltige Zusatzstoffe für Nahrungsmittel verbot. Bis zu dem Jahr 1970 gab es immer neue Gesetze und immer weniger synthetische Farbstoffe. Es ist auch schlimm zu wissen, dass erst im Jahre 1993 europaweit das Gesetz für Lebensmittel angeglichen wurde. Sogar in der heutigen Zeit werden noch lange nicht alle Zusatzstoffe in jedem Land genutzt. Leider sind noch lange nicht alle Zusatzstoffe und ihre Risiken für die Menschen erforscht worden, was einen Konsumenten erschrecken dürfte.

Lediglich 40 zugelassene Lebensmittelfarbstoffe sind in der heutigen Zeit zugelassen. Es gibt darunter auch immer noch einige Metalle. Die Kennzeichnungspflicht zählt für alle Farbstoffe, die extrahiert wurden und dann dem Nachrungsmittel beigeführt werden. Ist ein Farbstoff allerdings schon in einer bestimmten Substanz vorhanden und wird nicht mehr extrahiert, muss der Hersteller diesen Stoff nicht kennzeichnen. Auch wenn ein Hersteller sich für Carotin, einem natürlichen Farbstoff (E 160a) entscheidet, muss er auch dieses kennzeichnen.

Farbstoffe (E-Nummern) und ihre Bedeutung

Hersteller sind dazu verpflichtet, Angaben zu den Inhalten in Lebensmitteln zu machen. E- Nummern sind dabei in jedem Land gleich und wenn man einmal ihre Bedeutung kennt, kann man sie auch im Ausland erkennen, ohne diese Sprache sprechen zu müssen. Dies ist von Vorteil, leider muss man aber erst auch die Bedeutung der E-Nummern kennen. Dazu hat man verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es recht viele Bücher, die sich nur mit den Zusatzstoffen und auch Farbstoffen (E-Nummern) beschäftigen. Ein so genanntes Nahrungsmittellexikon, dass alle E-Nummern übersetzt.

Wer kein teures Buch kaufen möchte, kann aber auch das Internet nutzen, denn auch dort gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die E-Nummern und ihre Bedeutung ausfindig zu machen. So erfährt man schnell, dass zum Beispiel E 100 für Kurkumin steht, was ein Farbstoff ist, der auch der Gelbwurzel gewonnen wird oder synthetisch hergestellt wurde. Oder das E 102 Tartrazin bedeutet und dieser Stoff in manchen Ländern sogar verboten ist, weil er Allergien und sogar Asthma auslösen kann. Um einmal kurz bei diesem Thema zu bleiben, viele Ärzte raten sogar an, keine Zusatzstoffe und Farbstoffe (E-Nummern) zu sich zu nehmen, aufgrund der hohen Allergiegefahr.