Zuckermelone

Zuckermelone
Zuckermelone

Die Zuckermelone (Botanischer Name: Cucumis melo) gehört zu den Kürbisgewächsen. Die Frucht wird in der Botanik als Beere bezeichnet und wird überwiegend als Obst genutzt. Es gibt aber auch weniger süße Varianten, die vor allem in den tropischen Ländern als Gemüse verwendet werden. Als Untergruppe zählt die Zuckermelone aber zur Gattung der Gurken.

 
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Herkunft und Geschichte der Zuckermelone

Die Zuckermelone hat ihren Ursprung in den Tropischen bzw. Subtropischen Gegenden. Man schätzt sie wurde 3000 vor Christus erstmals gezielt als Nährpflanze angebaut und ca. 2000 vor Christus erstmals kultiviert und gezielt gezüchtet, worauf sich im Laufe der Evolution die uns heute bekannten Zuckermelonen entwickelten. Heute werden die Zuckermelonen für den europäischen Markt in den südlich gelegenen Ländern wie Spanien, der Türkei oder Griechenland angebaut und nur wenige aus den tropischen Ländern importiert.

Artenvielfalt, Aussehen, Geschmack und Verwendung

Zuckermelonen gibt es in vielen Sorten. In der EU sind im Moment etwa 500 Sorten für den Anbau und Handel zugelassen. Sie werden in 3 Gruppen unterteilt. Netzmelonen, glatte Melonen und Cantaloupe-Melonen (diese verdanken ihren Damen dem Dorf Cantalupo. Es gilt als der antike nachweisbare Ursprung dieser Art der Zuckermelone.)

Zuckermelone - Die Galiamelone

Galiamelone (bekannteste aus der Gruppe der Netzmelonen) hat eine gelbe Oberfläche mit grünen Flecken, die netzartig angeordnet sind. Das Fruchtfleisch ist von außen nach innen grün-weißlich und bei ausreichender Reife ist das Fruchtfleisch weich und saftig. Die Kerne sind in der Mitte angeordnet, haben eine beige Farbe und wirken geleeartig eingehüllt. Das Durchschnittsgewicht liegt bei etwas 0,5-2 kg. Sie wird überwiegend als Dessertmelone genutzt, z.B. für Eis, Cremes oder andere Süßspeisen.

Zuckermelone - Die Honigmelone

Honigmelone (bekannteste von den glatten Zuckermelonen) hat eine ovale Form, gelbe, glatte Oberfläche, die leichte Längsrillen aufweist. Das Fruchtfleisch ist wie bei der Galiamelone weißlich und bei perfekter Reife weich und sehr süß. Die Kerne sind wie bei der Galiamelone nur im Inneren angeordnet und wirken geleeartig eingehüllt. Auch diese Melone wird häufig als Dessertmelone verwendet. Sie hat aber auch auf kalten Buffets z.B. in Kombination mit Serranoschinken einen beliebten Stellenwert.

Zuckermelone - Die Cantaloupe-Melonen

Das Aussehen der Cantaloupe-Melonen variiert stark und kann daher leicht mit einer Netzmelone oder einer glatten Sorte verwechselt werden. Sie ähnelt je nach Sorte kleinen Kürbisarten. Der Geschmack reicht über süßlich bis hin zu wässerig und geschmacksneutral. Die Verwendung variiert von Süßspeisen über Buffets oder Desserts, aber auch Fleischgerichten und Suppen. Das Fruchtfleisch ist je nach Reifegrad orange bis gelblich und etwas fester als das der Netzmelonen oder der glatten Sorten. Die Kerne sind vom Aussehen und der Anordnung denen der Netz- oder glatten Melonen ähnlich.

 

Nährwert
(auf 100g Zuckermelone)
kcal: 54 KJ
KJ: 231 KJ
Kohlenhydrate: 12,4 g
Proteine: 0,9 g
Fett: 0,1 g
Wasser: 86 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Zuckermelone)
Niacin: 0,6 mg
Vitamin A: 784 µg
Vitamin B1: 0,06 mg
Vitamin B2: 0,02 mg
Vitamin B6: 0,09 mg
Vitamin C: 32 mg
Vitamin E: 0,14 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Zuckermelone)
Calcium: 13 mg
Eisen: 0,2 mg
Kalium: 309 mg
Magnesium: 13 mg
Natrium: 17 mg
Phosphor: 23 mg

Papaya

Papaya

Die Papaya-Pflanze ist eine gerade, krautähnliche Pflanze, die bis zu acht Metern hoch wird. Aus den weißen Blüten entstehen nach der Befruchtung die birnenförmigen Papaya-Früchte. Bevorzugte Anbaugebiete sind Brasilien, Costa Rica, Kenia, Mexiko, Australien und Indien.

Pfirsich in Dosen

Pfirsich in Dosen

Viele wissen nicht, dass der Pfirsich ein Steinobst ist und aus der Familie der Rosengewächse stammt. Wegen der Kälteempfindlichkeit des Baumes wird er hauptsächlich im europäischen Mittelmeerraum angebaut. Reife Pfirsiche sind orange bis dunkelrot auf deren Haut sich ein zarter Flaum bildet und sind vitaminreich und sehr gesund. Pfirsiche mit glatter Haut nennt man Nektarinen. Sie haben die ungefähre Größe eines Apfels. Der meist kugelige Steinkern hat eine dicke Schale mit tiefen Furchen und ist sehr hart.

Pflaumen in Dosen

Pflaumen in Dosen

Zuerst denkt man als Verbraucher an Pflaumen, die frisch zur Erntezeit am Obst- und Gemüsestand zu haben sind. Doch es gibt auch Pflaumen in der Dose. Sie haben natürlich den Vorteil, dass sie zu jeder Jahreszeit zu haben sind, und dass man sie sehr lange lagern kann.

Sanddornbeeren Saft

Sanddornbeeren Saft

Sanddorn wächst zum überwiegenden Teil an der Ost- und Nordseeküste und im Herbst ist Erntezeit für die orangen Sanddornbeeren, die einen großen Anteil an Vitamin C besitzen. Dieser Vitamin C Anteil liegt bei etwa 450 mg je 100 g Sanddornfruchtfleisch und ist höher als der Vitamingehalt von Orangen oder Zitronen. Deshalb wird der Sanddorn in der Umgangssprache auch oftmals "Zitrone des Nordens" genannt.

Stachelbeeren in Dosen

Stachelbeeren in Dosen

Stachelbeeren gehören zur Familie der Johannisbeeren. Sie wachsen an bodendeckenden Sträuchern, die bis zu 2 Metern hoch werden können. Diese Früchte sind groß und kugelförmig. Es gibt aber auch längliche Stachelbeeren. Sie erreichen einen Durchmesser von 10 bis zu 25 mm. Die Farbe der Frucht ist meistens sehr blass grün, gelb oder auch rosa bis violett. Ihre Schale ist durchsichtig, und man kann die kleinen Kernchen und das Fruchtfleisch sehen.

Wassermelone

Wassermelone

Die Wassermelone (Gattungsbezeichnung Citrullus lanatus) stammt ursprünglich aus Afrika. Die Nutzpflanze in ihrer heutigen Form wurde dabei aus der wild wachsenden Tsamma-Melone kultiviert. Die allerersten Nachweise über die erfolgreiche Domestizierung der Wassermelone werden aus der Zeit um 2000 vor Christus datiert.

Rosinen

Rosinen

Der Oberbegriff Rosinen umfasst alle getrockneten Weinbeeren unterschiedlicher Rebsorten. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Weinbeeren als Weintrauben bezeichnet. Das altfranzösische Wort "roisin" für Traube ist die Abstammung des Begriffes Rosine.

Weintrauben Saft

Weintrauben Saft

Traubensaft sollte immer zu 100 % aus sonnengereiften Trauben bestehen, damit seine gesundheitsfördernden Substanzen voll zur Wirkung kommen können. So schmeckt er natürlich frisch und behält das volle Fruchtaroma. Beim Trinken von einem Glas Traubensaft sollte der Geschmack der natürlichen Fruchtsäure der Trauben mit deren Fruchtsüße zu einem richtigen Genuss werden.

Zitrone

Zitrone

Zitronen sind die Früchte des Zitronenbaumes, welcher bis zu 5 Meter hoch wachsen kann und dessen Blüten und Blätter den typischen Zitronenduft verströmen. Zitronen sind oval geformt und haben zunächst eine grünliche Färbung, welche sich beim Ausreifen der Frucht jedoch in eine grell gelbe Farbe ändert. Je nach Sorte können Zitronen eine Länge von bis zu 15 cm erreichen. Die Schale der Zitrone ist glatt mit einem porigen Aussehen an der Oberfläche.

Zitronensaft - Saft aus Zitronen

Zitronensaft - Saft aus Zitronen

Die Zitrone, vor über 1000 Jahren erstmals angebaut, ist bereits seit einigen hundert Jahren aus den europäischen Küchen als Lebensmittel nicht mehr wegzudenken. Der Saft einer einzelnen Zitrone deckt mehr als die Hälfte des täglichen Bedarfs eines Menschen an Vitamin C. Diente die Zitrone in früheren Zeiten als Basis zur Gewinnug von Zitronensäure, so wird diese heute ausschließlich industriell gewonnen.

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