Reineclaude

Reineclaude
Reineclaude

Die Reineclaude ist eine äußerst attraktive Edel-Pflaume aus der Familie der Rosengewächse. Die unkomplizierte und anspruchslose Pflanze wird weltweit kultiviert. Das Hauptanbaugebiet der Reineclaude liegt in Mittel- und Südeuropa, sowie im asiatischen Raum. Reineclauden sind meist kleiner als andere Pflaumenarten. Die kugeligen, gelbgrünen Früchte zeichnen sich durch ihr süßes und saftiges Fruchtfleisch aus.

 
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Reineclaude - Fruchtig, süß und sehr gesund

Das intensive Aroma der Reineclauden verleiht zahlreichen Gerichten eine besondere Note. Roh gegessen sind die Früchte besonders schmackhaft und ein hervorragender Energielieferant. Der Genuss der Pflaumen fördert die Verdauung und versorgt den Körper mit Vitamin C und wertvollen Mineralstoffen. In der Küche lassen sich Reineclauden wie herkömmliche Pflaumen verwenden. Sie eignen sich zum Backen, Einfrieren oder Entsaften und können auch getrocknet werden. Ebenfalls werden Reineclauden zu Mus, Sirup oder Schnäpsen verarbeitet. Da die Pflaumen sehr druckempfindlich sind und relativ schnell verderben, sollte man sie schnell verarbeiten und nicht zu lange lagern.

Welche Arten der Reineclaude gibt es

Die Große Grüne Reineclaude gilt als "Königin" unter den Reineclauden. Es handelt sich um eine sehr alte Sorte, welche ihren Ursprung vermutlich in Armenien oder Syrien hat. In Frankreich kennt man die Große Grüne Reineclaude bereits seit dem 15. Jahrhundert. Die wohlschmeckenden und süßen Früchte mit ihrer weichen, abziehbaren Haut sind in Hausgärten sehr beliebt und eignen sich sowohl zum frischen Verzehr als auch zum Konservieren.

Was macht die Graf Althanns Reineclaude so besonders

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde aus der Großen Grünen Reineclaude in Böhmen die Graf Althanns Reineclaude gezogen. Die im Spätsommer reifenden rotvioletten Früchte werden etwa 4,5 Zentimeter groß und besitzen ein festes, saftiges, goldgelbes Fruchtfleisch, welches sich ausgesprochen gut vom Stein löst. Die Früchte werden sehr gern roh gegessen, aber auch zu Kompotten oder Konserven verarbeitet.

Welche Reineclauden Sorten sind noch empfehlenswert

Anfang des 19. Jahrhunderts stieß man auf einem Gut im französischen Coligny auf eine bislang unbekannte Reineclauden-Sorte. Oullins Reineclauden wurden daraufhin in französischen Baumschulen kultiviert. Die ertragreichen großen, gelben Eierpflaumen reifen im August und sind für alle Zubereitungsarten geeignet. Besonders große Früchte trägt Bavays Reneclaude. Weitere bekannte Pflaumensorten sind Uhinks Reneclaude oder Meroldts Reneclaude

 

Nährwert
(auf 100g Reineclaude)
kcal: 56 KJ
KJ: 236 KJ
Kohlenhydrate: 12,3 g
Proteine: 0,8 g
Fett: g
Wasser: 80,7 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Reineclaude)
Niacin: mg
Vitamin A: 30 µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: 6 mg
Vitamin E: mg
Mineralstoffe
(auf 100g Reineclaude)
Calcium: 13 mg
Eisen: 1,1 mg
Kalium: 243 mg
Magnesium: 10 mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: 25 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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