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Quitten
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Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

Wie sieht eine Quitte aus

Das Unterscheidungsmerkmal der Quitte zu den oben genannten Kernfrüchten ist ihre beharrte beinahe wollige Fruchthaut. Wann werden Quitten geerntet? Im Volksmund werden Quitten auch Schmeckbirne genannt. Geerntet werden die Früchte im Spätherbst, also im Zeitraum Oktober bis etwa Mitte November.

Inhaltsstoffe der Quitten

Die Quitte ist reich an Vitamin C, daneben enthält sie Eisen, Fluor, Gerbstoffe, Kalium, Kupfer, Mangan, Natrium, Pektin und Zink in ausreichenden Mengen. Aufgrund ihres hohen Gehalts an diesen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen wird die Quitte neben der Verarbeitung zu und in Lebensmitteln auch im naturheilkundlichen Bereich häufig eingesetzt.

Kann man Quitten roh essen

Die Quitte wird aufgrund ihres hohen Anteils an Gerbstoffen (welche die Frucht sehr bitter schmecken lassen) in Deutschland im Regelfall nicht roh gegessen. Spezielle Sorten aus tropischen und subtropischen Ländern (z.B. aus der Türkei) können jedoch auch roh verzehrt werden, da der Anteil der Bitterstoffe in diesen Sorten geringer ausfällt.

Was sollte man bei der Verarbeitung der Quitten beachten

Bei der Verarbeitung der Quitte ist es besonders wichtig, den Flaum der Schale gründlich zu entfernen, da den höchsten Gerbstoffanteil enthält. Werden die Früchte kurz vor der Reife geerntet, können sie etwa 2 Monate lang gelagert werden. Wichtig ist dabei sie von anderen Früchten getrennt aufzubewahren.

Was kann man aus den Quitten herstellen

In der Verarbeitung bieten die Quitten verschiedene Möglichkeiten. Eine bekannte Form der Verarbeitung ist das Verkochen zu Marmelade oder Kompott. Mus und Saft können ebenfalls hergestellt werden. Eine Weiterverarbeitung zu Gelee (genannt Quittenkäs) ist ebenso möglich, wie eine Mazeration zu Likör oder das Brennen von Schnaps aus einer Quittenmaische. Je nach Region wird sie beim Keltern von Apfelwein hinzugegeben.

Köstlichkeit Quittenbrot

Weitere Formen der Verwendung sind gebackene Quitten (als Dessert oder Beilage zu Fleischgerichten) oder das sogenannte Quittenbrot, eine Süßspeise, die aus angedicktem mit Zucker vermischtem und gebackenem Quittenmus hergestellt wird. Quittenbrot ist in Deutschland kein verbreiteter Handelsartikel und wird deshalb besser selbst gebacken.

Quitten in der Heilkunde

Im Bereich der Heilkunde werden die Quitten bzw. deren Samen als Tee, Honig, Saft oder Tinktur zubereitet. Die Blätter des Baumes können bei einem Sitzdampfbad verwendet werden. Medizinische Haupteinsatzgebiet sind Magen-Darm Verstimmungen sowie Hustenerkrankungen.

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