Pflaumen getrocknet

Pflaumen getrocknet
Pflaumen getrocknet

Getrocknete Pflaumen werden besonders im Herbst und Winter in der Küche verwendet. Viele traditionsreiche Rezepte und regionale Spezialitäten zeigen dies. Von der englischen Prunes, die unbedingt zum englischen Frühstück gehören oder in anderen Gegenden als Backpflaumen zu Wildgerichten serviert, bis hin zum bayrischen Zwetschenmanderl beweisen, dass sicher schon seit Jahrhunderten ein Teil der reichen Pflaumenernte im Herbst zu getrockneten Pflaumen verarbeitet wurden. Getrocknete Pflaumen, die man im Geschäft kauft, haben den entscheidenden Nachteil, dass sie oft mit Schwefel behandelt werden. Daher sollte man möglichst auf ungeschwefelte, getrocknete Pflaumen zurückgreifen.

 

Woher stammen die getrockneten Kurpflaumen?

Die sogenannten Kurpflaumen sind besonders weich und saftig. Diese getrockneten Pflaumen stammen aus Kalifornien, wo sie industriell angebaut und geerntet werden. Immerhin kommen etwa zwei Drittel der Weltproduktion an getrockneten Pflaumen von der Westküste Amerikas. Zum Dörren lässt man die Pflaumen in der Sonnenhitze am Baum möglichst so lange reifen, bis sie leicht schrumpelig sind. Nur makellose, reife Pflaumen sind zum Dörren geeignet und ergeben beste Pflaumen getrocknet. Fleckige oder verwurmte Früchte werden aussortiert.

Getrocknete Pflaumen selbstgemacht

Das eigentliche Problem bei Pflaumen besteht im hohen Wassergehalt, der beim Trocknen Schwierigkeiten macht, wenn man die Pflaumen im Ganzen dörren will. Lufttrocknung für Pflaumen kommt deshalb nicht in Frage, weil der Trockenvorgang zu lange dauert. Besser ist schnelles Vortrocknen im Backofen oder Dörren in einem elekrischen Dörrgerät. Erfolgt das Trocknen zu langsam, schimmeln die Pflaumem gerne, was sie natürlich für weiteren Genuss unbrauchbar macht. Bei richtigen Pflaumen getrocknet ist etwa mit zwanzig Stunden Dörrzeit zu rechnen. Hierbei schrumpft die violette Frucht zu einer schwarzen, wohlschmeckenden Pflaume getrocknet. Drei bis vier Kilogramm Pflaumen ergeben ein Kilogramm Dörrobst.

Wie geht das Trocknen am besten?

Will man Pflaumen nicht im Ganzen trocknen oder verfügt man nicht über einen entspechenden Trockenplatz oder geeignetes Gerät, dann werden die Pflaumen halbiert oder geviertelt. Man packt diese Schnitze dann mit der Schnittfläche nach oben auf den Trockenrost und erhält nach etwa acht bis zehn Stunden Pflaumen getrocknet, die sich für viele Rezepte ebenso eignen wie ganze Pflaumen.

Rezeptvorschläge für getrocknete Pflaumen

Gefüllte Schweinerippe, bei der die Pflaumen getrocknet in die vom Metzger eingeschnitte Fleischtasche gefüllt werden. Bei Pflaumenspiesschen werden die Pflaumen getrocknet in dünnen Speck gewickelt und leicht gebraten. Eine süsse Variante ist das Pflaumen-Nusskonfekt, bei dem die Pflaumen getrocknet mit Nüssen, Rosinen und etwas Essig püriert werden.

 

Nährwert
kcal: 222 KJ
KJ: 927 KJ
Kohlenhydrate: 47,4 g
Proteine: 2,3 g
Fett: 0,6 g
Wasser: 24 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 1,7 mg
Vitamin A: 23 µg
Vitamin B1: 0,15 mg
Vitamin B2: 0,12 mg
Vitamin B6: 0,15 mg
Vitamin C: 4 mg
Vitamin E: 4,3 mg
Mineralstoffe
Calcium: 41 mg
Eisen: 2,3 mg
Kalium: 824 mg
Magnesium: 27 mg
Natrium: 8 mg
Phosphor: 73 mg

Limone

Limone

Eine Limone stellt eine tropische Frucht dar. Diese umfasst mehrere verschiedene Zitrusarten. Die Farbe des Erscheinungsbildes der Limone ist in der Regel grün, kann allerdings alternativ auch eine gelbliche Farbe widerspiegeln. Bei der Limone handelt es sich um eine relativ kleine Frucht. Ihr Durchmesser beträgt in der Regel nämlich nur wenige Zentimeter. Die Limone hat eine rundliche Form.

Loganbeeren

Loganbeeren

Die Loganbeeren sind durch eine Kreuzung der amerikanischen Dewberry und der Himbeere entstanden. Sie sind auch oft als Goji-Beeren bekannt. Die Loganbeeren wachsen an einem bis zu fünf Meter hohen Strauch und wurden in Großbritannien, den USA und Neuseeland kultiviert. Sie mögen kühle und schattige Standorte. Die Loganbeeren sind selbstfruchtbar und reifen meist im Juli bis August.

Maulbeeren ganze Frucht

Maulbeeren ganze Frucht

Die Maulbeere oder Maulbeerbäume gehören zu den ältesten Pflanzen seit Menschengedenken. Es gibt insgeamt ca. 30 verschiedene Arten, die aber eher in den subtropischen Gebieten der Nordhalbkugel auftreten. In Europa selbst sind die bekanntesten Arten die Weisse und Schwarze Maulbeere (beide aus Asien) sowie die Rote Maulbeere (aus Nordamerika). Die Bäume oder Sträucher der Maulbeeren können bis zu 15 Meter hoch werden und haben eine leuchtend goldgelbe Herbstfärbung.

Papaya

Papaya

Die Papaya-Pflanze ist eine gerade, krautähnliche Pflanze, die bis zu acht Metern hoch wird. Aus den weißen Blüten entstehen nach der Befruchtung die birnenförmigen Papaya-Früchte. Bevorzugte Anbaugebiete sind Brasilien, Costa Rica, Kenia, Mexiko, Australien und Indien.

Pflaumen

Pflaumen

Pflaumen sind eine beliebte Obstart, die in fast allen größeren Gärten anzutreffen ist. Einer der großen Vorteile von Pflaumen ist, dass die gepfropften Sorten Halbstämme sind, die frei wachsen oder an einer Mauer als Fächerspalier gezogen werden können. Außerdem sind viele von ihnen selbstfertil (selbstbestäubend), was besonders dann nützlich ist, wenn man nur für einen Baum Platz hat.

Preiselbeeren

Preiselbeeren

Preiselbeeren werden auch als Moosbeeren bezeichnet und im Handel überwiegend im Glas sowie als Tiefkühlkost angeboten. Die zum Verzehr angebotenen Preiselbeeren sind häufig bereits zu Kompott verarbeitet. Daneben besteht ein wachsendes Angebot an getrockneten Preiselbeeren. Im Getränkesektor sind Fruchtsäfte sowie Fruchtsaftgetränke aus Preiselbeeren beliebte Durstlöscher.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

Stachelbeeren

Stachelbeeren

Die Stachelbeere (Ribes uva-crispa) kommt aus Eurasien und Nordafrika. Bereits im 14. Jahrhundert wird sie in Kräuterbüchern aufgeführt. Sie gehört zu den Steinbrechgewächsen. Sie wird als Strauch, Hecke und Hochstämmchen gezüchtet. Die Pflanze trägt im Frühjahr Blüten, die eine grünliche bis rötliche Färbung aufweisen. Die Befruchtung der Blüten erfolgt hauptsächlich durch Bienen und Hummeln. Die Äste der Stachelbeerpflanze sind mit Dornen besetzt. Die Blätter sind etwa 3 cm breit. Sie haben eine rundliche bis fünfeckige Form.

Zitrone

Zitrone

Zitronen sind die Früchte des Zitronenbaumes, welcher bis zu 5 Meter hoch wachsen kann und dessen Blüten und Blätter den typischen Zitronenduft verströmen. Zitronen sind oval geformt und haben zunächst eine grünliche Färbung, welche sich beim Ausreifen der Frucht jedoch in eine grell gelbe Farbe ändert. Je nach Sorte können Zitronen eine Länge von bis zu 15 cm erreichen. Die Schale der Zitrone ist glatt mit einem porigen Aussehen an der Oberfläche.

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