Nektarine

Nektarine
Nektarine

Nektarinen fallen unter Steinobst und sind vom Kern her kaum von einem Pfirsich zu unterscheiden. Irrtümlich wird davon ausgegangen, dass es sich bei einer Nektarine um eine Kreuzung zwischen Pflaume und Pfirsich handelt. Dem ist nicht so. Bei einer Nektarine handelt es sich um eine Mutation des Pfirsiches, also eine Unterart. Es gibt ca. 100 unterschiedliche Arten. Dabei handelt es sich zum einen um Nektarinen mit einem gelben und zum anderen um Nektarinen mit einem hellgelben Inneren.

 
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Ursprüngliche Herkunft der Nektarine

Die Obstsorte Nektarine gibt es bereits seit dem 17. Jahrhundert. Sie wurde zuerst nur in Ländern wie Griechenland, Persien und China kultiviert. Erst in den letzten Jahrzehnten wuchs der Bekanntheitsgrad der Nektarinen auch in Amerika und Europa.

Wo wird die Nektarine angebaut

Die Hauptanbaugebiete der Nektarine liegen in Frankreich, Spanien und Griechenland sowie auch in Amerika, Chile und Südafrika. An geschützten Orten ist ein Anbau auch in Deutschland möglich.

Nektarine und ihre besonderen Inhaltsstoffe

Im Gegensatz zu Pfirsichen enthalten Nektarinen mehr Kalorien, aber dafür auch etwa die sechsfache Menge an Vitamin A. Alle anderen Stoffe ähneln dem des Pfirsisches. Nektarinen finden ihren Einsatz zur Entschlackung und Blutreinigung und fördern die Blutzirkulation. Spätreifende Nektarinen haben ein intensiveres Aroma.

Wann werden Nektarinen geerntet

Nektarinen werden geerntet, wenn die Früchte sich in gelb, organe bis rot gefärbt haben. Sie reifen relativ schnell nach und werden aus diesem Grund im harten Zustand geerntet. Verbrauchen sollte man sie innerhalb von einer Woche nach Kauf oder eigener Ernte und sind größtenteils für den Frischverzehr gedacht. Die ersten Nektarinen werden im April von Spanien aus nach Deutschland geliefert. Italien liefert ab Ende Juni, Griechenland, Spanien und Frankreich von Juni bis September. Im Winterhalbjahr kommen die Lieferungen aus Chile, Südafrika und Amerika.

Der Nektarinenbaum

Die Nektarinen gehörten zur Familie der Rosaceae. Die Bäume können eine Höhe von bis zu 6 m erreichen und haben weißrosa Blüten. Einen Nektarinenbaum kann man optisch nicht von einem Pfirsichbaum unterscheiden. Sie haben beide die gleichen Blätter und Blüten.

Wozu verwendet man Nektarinen

Nektarinen werden größtenteils roh und frisch mit oder ohne Schale gegessen. Als Zusatz zu Obstsalaten, zu Eis, Quarkspeisen oder als Tortenbelag hat sich die Nektarine einen festen Platz auf dem Speiseplan erobert. Außerdem findet sie Anwendung in Form von Säften oder auch als Konfitüre und Marmelade.

 

Nährwert
(auf 100g Nektarine)
kcal: 53 KJ
KJ: 223 KJ
Kohlenhydrate: 12,4 g
Proteine: 0,9 g
Fett: 0,1 g
Wasser: 80,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Nektarine)
Niacin: 1 mg
Vitamin A: 73 µg
Vitamin B1: 0,02 mg
Vitamin B2: 0,05 mg
Vitamin B6: 0,03 mg
Vitamin C: 8 mg
Vitamin E: 0,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Nektarine)
Calcium: 4 mg
Eisen: 0,5 mg
Kalium: 270 mg
Magnesium: 13 mg
Natrium: 9 mg
Phosphor: 24 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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