Moosbeeren

Moosbeeren
Moosbeeren

Moosbeeren sind Heidekrautgewächse und zählen zur Gattung der Heidelbeeren. Häufig werden sie auch als eigenständige Art mit Namen Oxycoccus angesehen. Die Moosbeere ist heimisch in Heide-, Wald- und Moorgebieten der gemäßigten Klimazonen. Hauptsächlich kommen Moosbeeren in Skandinavien und Nordamerika vor.

 
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Wie schmecken Moosbeeren

Die Früchte besitzen einen herben, säuerlichen Geschmack. Roh verwendet sind sie etwas gewöhnungsbedürftig. Der Geschmack lässt sich jedoch deutlich verbessern, wenn man die Moosbeeren einmal durchfrieren lässt. Moosbeeren besitzen ein hartes Außengehäuse, was sie nicht leicht verderben lässt. Frische Moosbeeren können bis zu acht Wochen gelagert werden. Berühmtheit erlangten die Früchte als Beigabe der Soße für den in den USA traditionellen Thanksgiving-Truthahn. Auch in deutschen Küchen erfreut sich die Moosbeere wachsender Beliebtheit. So etwa bei der Zubereitung von Marmeladen oder in getrocknetem Zustand als Bereicherung von Müsli und Gebäck.

Die Gewöhnliche Moosbeere

Die gewöhnliche Moosbeere ist ein immergrüner Zwergstrauch, welcher Höhen von bis zu fünf Zentimetern erreicht. Ab August reifen die gelbroten bis roten, oft auch gesprenkelten Früchte. Die Beeren wachsen bevorzugt auf Moorböden im Baltikum, im skandinavischen Raum oder in Nordamerika. Sie sind bis in Höhenlagen von 1500 Metern anzutreffen. Die Früchte sind reich an Vitamin C, Mineralstoffen und Pektin. Ihr leicht bitterer Geschmack erinnert an Preiselbeeren, was die Beeren sehr gut mit Wildgerichten harmonieren lässt. Die Gewöhnliche Moosbeere lässt sich aber auch zu Konfitüre, Säften oder Tee verarbeiten. Das Ernten der Früchte gestaltet sich schwierig, da die Gewöhnliche Moosbeere meist in Naturschutzgebieten vorkommt.

Die Großfrüchtige Moosbeere

Großfrüchtige Moosbeeren sind im Handel auch unter der Bezeichnung Cranberrys bekannt und kommen in 130 Sorten vor. Meist gedeihen sie in den Hochmooren Nordamerikas. Der Moosbeerenstrauch besitzt bis zu einem Meter lange Wurzeln und trägt leuchtend rote Früchte, welche kleinen Kirschen ähneln. Kommerziell angebaute Großfrüchtige Moosbeeren werden geerntet, indem man die Felder mit Wasser flutet und die Beeren mittels Sog von den Stielen trennt. Die reifen Früchte schwimmen daraufhin an der Oberfläche und werden eingesammelt.

So gesund sind Moosbeeren

Die Großfrüchtige Moosbeere ist reich an Antioxidantien und ihr Saft kann helfen, Harnwegsinfektionen vorzubeugen. In unseren Breiten wird die Großfrüchtige Moosbeere häufig als Backzutat verwendet. So kann sie zum Beispiel Rosinen im Weihnachtsgebäck ersetzen. Beliebte Arten der Großfrüchtigen Moosbeere sind Mc Farlin, Searles oder Ben Lear.

 

Nährwert
(auf 100g Moosbeeren)
kcal: 35 KJ
KJ: 147 KJ
Kohlenhydrate: 3,9 g
Proteine: 0,4 g
Fett: 0,7 g
Wasser: 87,4 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Moosbeeren)
Niacin: 0,1 mg
Vitamin A: 3 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: 0,02 mg
Vitamin B6: 0,07 mg
Vitamin C: 11 mg
Vitamin E: 0,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Moosbeeren)
Calcium: 14 mg
Eisen: 0,9 mg
Kalium: 90 mg
Magnesium: 7 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 10 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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