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Litschi
Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Litschi - Die Liebesfrucht aus China

Gelegentlich wird die Litschi auch als Chinesische Haselnuss oder als Liebesfrucht bezeichnet. Sie gehört eigentlich zur Gattung der Seifennussgewächse. Bekannt ist die Litschi auch als "Lychee", so heißt sie im Englischen oder Lin-Chi (thailändisch).

Wissenswertes über die Litschi

Litschis wachsen am immergrünen Litschibaum. Dieser kann bis zu 10 Meter hoch und weit über 100 Jahre alt werden und trägt jährlich zwischen 100 und 200 Kilogramm Früchte. Das entspricht in der Summe knapp 24.000 Früchten. Die Bäume benötigen feuchtwarmes Klima und lockere, trockene Böden wie sie die südchinesische Flora bietet, um sich zu entwickeln. Mittlerweile hat man den Litschibaum auch in Thailand und weiteren tropischen Regionen ansiedeln können.

Wie werden Litschis eingeordnet

Die Früchte selbst haben einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern. In der Regel sind sie rund oder herzförmig. Die empfindliche Litschischale ist dünn, rosa bis rot und rau. Sie wird bei älteren Früchten bräunlich. Erst nach ihrer Ernte kommt es zur charakteristischen Verhärtung der Schale. Als Nuss werden Litchis eingestuft, da alle drei Fruchtwandschichten verholzen bzw. trockenhäutig sind.

Was verbirgt sich unter der Schale von Litschis

Das darunter liegende Fruchtfleisch - auch als Arillus bezeichnet - ist beinahe durchsichtig mit einem perlmuttartigen Schimmer, teils auch milchig. Geschmacklich ist die reife Frucht sehr süß, verfügt über eine feste Konsistenz und einen intensiven Duft. Unreife Früchte hingegen sind beinahe geschmacksneutral. Litschis sind keine klimakterischen Früchte, das heißt, sie reifen nach der Ernte also nicht nach, wie es die meisten Früchte tun. Im Fruchtfleisch selbst befindet sich der Kern. Er ist ungenießbar.

Litschis in Tee oder Limo

Litschis sind schwer frisch zu halten. Bereits wenige Tage nach der Ernte verlieren sie allmählich sowohl Farbe als auch Duft und Geschmack. Da hierdurch die Anwendungsmöglichkeiten eingeschränkt sind, werden Litschi-Früchten hauptsächlich konserviert, indem sie zu Kompotten, Fruchtgetränken oder Obstschnäpsen weiterverarbeitet werden. Im chinesischen Guangdong wird auch Litschi-Tee hergestellt. In unseren Breitengraden wird die Litschi zunehmend zu Limonaden und Cocktails verarbeitet.

 

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