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Kirschen sauer
Kirschen sauer

Kirschen sauer

Die Sauerkirsche (lat. Prunus cerasus), auch Weichsel genannt, ist ein auf Bäumen oder Sträuchern wachsendes Steinobst aus der Familie der Rosengewächse. Sie kommt in der gesamten nördlichen Hemisphäre vor. Der Baum erreicht eine Höhe bis zu 10 Metern. Die Blütezeit der Kirschbäume ist von April bis Mai. In dieser Zeit sprießen die weißen Blüten mit 2 bis 4 Dolden bis zu 2,5 Zentimetern heran. Geerntet werden die Sauerkirschen in der Regel von Ende Mai bis Anfang August.

Welche Sorten von sauren Kirschen gibt es

Die Sorten teilt man in zwei Gruppen ein: Morellen und Amarellen. Sortenabhängig differiert die Fruchtgröße zwischen 15 bis 20 Millimeter. Die Farbe reicht von hellrot bis schwarzrot. Wenig breiter als hoch ist die runde Form der Kirsche. Ihre Haut ist glatt. Bis zu 10 Millimeter Länge erreicht der runde oder ovale Steinkern mit der glatten Oberfläche. Das Fruchtfleisch kann hell oder dunkel sein, und der Fruchtsaft vieler Sorten verfügt über eine stark färbende Wirkung, so dass er bleibende Flecken in der Kleidung hinterlassen kann.

Die Sauerkirsche und ihre Verwendung

Durch einen hohen Anteil an Fruchtsäure und einem entsprechend niedrigen Anteil an Fruchtzucker zeichnet sich die Sauerkirsche eben durch einen sauren Geschmack aus. Freilich ist dies der Grund dafür, dass die saisonal verfügbare Frucht weniger pur verzehrt wird, denn als Einmachware oder Gefrierkost Verwendung bei Kuchen, Spirituosen, Marmeladen und Desserts findet. Empfehlungen aus der Wissenschaft legen jedoch den Verzehr der rohen Frucht nahe, denn die Sauerkirsche zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Pflanzenphenolen aus und ist daher besonders gesundheitsfördernd, selbst in kleinen Mengen.

Warum ist die saure Kirsche gesund

Gerade die hiesige Schattenmorelle ist ein Wunder an Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitamin C. In der Regel endet sie jedoch im Einmachglas. Bei der Sauerkirsche gilt: Sauer macht nicht nur lustig, sondern hält auch gesund. Als Faustformel kann außerdem gelten: Phenole sorgen für eine kräftige Farbe. Jene Sorten, deren Färbung von dunkelbraun bis schwarz reicht, sind besonders förderlich für die Gesundheit. Die Sorte „Ungarische Traubige" hingegen verfügt im Vergleich zur Schattenmorelle oder Gerema über wenig Phenole, dafür aber über einen höheren Anteil an Furchtzucker. Von allen Sauerkirschsorten ist sie daher die beliebteste beim Rohverzehr.

Der Volksmund spricht der Sauerkirsche seit jeher eine schmerzlindernde Wirkung zu, welche durchaus auf ein enthaltenes Glykogen namens Cyanidin zurückzuführen sein kann. Ein Saft aus sauren Kirschen mit hohem Fruchtgehalt kann hier eine gesunde Alternative bieten, denn die bioaktiven Stoffe werden oft besser aus Säften, denn aus Pflanzengewerbe aufgenommen. Der Kirschsaft kann natürlich auch als Mischsaft gereicht werden.

 

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