Johannisbeeren

Johannisbeeren
Johannisbeeren

Johannisbeeren geradewegs vom Busch gegessen, sind eine der köstlichsten Erfrischungen, die uns der Garten zu bieten hat. Sie bereichern jeden Obstsalat und sind zudem Grundlage für wohlschmeckende Gelees und Marmeladen, für gesunde Säfte und leckere Desserts.

 
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Wissenswertes über die Johannisbeeren

Johannisbeeren wachsen auf jeder Art von Boden, trotzdem bevorzugen sie mittelschwere, durchlässige Erde, die im Sommer Feuchtigkeit halten kann und leicht sauer oder neutral ist. Sehr unwillig reagiert die Johannisbeere auf ständig durchnäßten Boden und Kalimangel. Oft treten beide Mißstände auf, auch wenn grundsätzlich im Boden genügend Kali vorhanden ist, weil die nassen Wurzeln den Nährstoff nicht aufnehmen können. Aber auch sehr trockene Wurzeln können sich nicht ausreichend mit Kali versorgen, deshalb muss besonders leichte Erde mit reichlich organischem Dung gemischt werden, um Feuchtigkeit speichern zu können. Sehr schwere Böden verlangen die gleiche Behandlung mit dem Ziel, die Erde aufzulockern und die Entwässerung zu verbessern.

Was muss bei Johannisbeeren beachtet werden

Johannisbeeren können als Busch, Hochstamm oder Spalier gezogen werden. Sie gedeihen im Halbschatten und auch in der vollen Sonne. Rote Johannisbeeren können als Spalier sogar an einer Nordwand gezogen werden, wenn sich kein anderer Platz anbietet. Allerdings verzögert sich die Reife der Früchte dann um einiges. Man wählt für die Sträucher einen möglichst geschützten Platz aus, um Windschäden zu vermeiden. Für Büsche beträgt der Pflanzabstand 1,5 Meter, für Spalier 1,2-1,5 Meter. Wenn man nur einen einzigen Busch von Johannisbeeren pflanzen möchte, empfiehlt sich die Sorte "Heinemanns Rote Spätlese", die kräftig, anspruchslos ist, mit langen dichten Trauben, die im August reifen. Natürlich kann auch hier, wie bei den anderen Sorten, nicht jedes Jahr mit einer Rekordernte gerechnet werden.

Welche Sorten sind empfehlenswert

Zur Auswahl der Sorten bei Johannisbeeren muss gesagt werden, dass einige Sorten einen lockeren Wuchs mit hängenden Zweigen haben, die zum Windbruch neigen. Solche Sorten sollte man vermeiden, auch Sorten, die "blinde" Knospen hervorbringen, die keine Früchte tragen. Zu den empfohlenen Sorten gehören "Jonkheer van Tets", eine frühe Sorte mit kräftigem, aufrechtem Wuchs, ertragreich mit langen Trauben und großen Beeren. "Rote Vierländer", eine mittelfrühe, robuste Sorte, sehr ertragreich mit großen, roten Beeren an langen Trauben. "Heinemanns Rote Spätlese" , eine späte Sorte, Reifezeit ist August, mit langen und dichten Trauben. Der Wuchs ist kräftig, aufrecht und absolut anspruchslos.

 

Nährwert
(auf 100g Johannisbeeren)
kcal: 33 KJ
KJ: 136 KJ
Kohlenhydrate: 4,8 g
Proteine: 1,1 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 84,7 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Johannisbeeren)
Niacin: 0,2 mg
Vitamin A: 4,2 µg
Vitamin B1: 0,04 mg
Vitamin B2: 0,03 mg
Vitamin B6: 0,05 mg
Vitamin C: 36 mg
Vitamin E: 0,7 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Johannisbeeren)
Calcium: 29 mg
Eisen: 0,9 mg
Kalium: 257 mg
Magnesium: 13 mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: 27 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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