Holunderbeeren schwarz

Holunderbeeren schwarz
Holunderbeeren schwarz

Der Holunderbeerbusch ist eine robuste, starke, verholzende Pflanze, die in vielen Klimazonen der Erde, häufig im feuchten Boden, entlang Straßenrändern, Bach- oder Flussufern als Halbstrauch, Strauch oder kleiner Baum wächst. Er ist schnell wachsend und wird gewöhnlich ziemlich groß und voll, bis zu fünfzehn Meter hoch. Die Pflanze hat große, gefiederte Blätter und feste Blütendolden, die im späten Frühling kleine, weiße Blüten haben, aus denen die im Spätsommer ausreifenden Beeren wachsen.

 
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Lieblingsspeise von vielen Vögeln

Die schwarzen Holunderbeeren sind eine Lieblingsspeise von vielen Vögeln und haben für Menschen einen großen Stellenwert in der Naturheilkunde. Die weißen Blüten des Holunderbeerbusches werden auf vielerlei Art genutzt. Angesetzt in 70 %igem Alkohol wirken sie als Stärkungsmittel. Sie werden wegen ihres fruchtigen, leicht süßen Aromas Wein und Champagner zugesetzt. Die ganzen Blütendolden können in Backteig getaucht und frittiert oder die einzelnen Blüten in Muffin- oder Kuchenteigmischung eingerührt werden.

Schwarze Holunderbeeren - Vielseitig verwendbar

Die reifen, schwarzen Beeren, gesäubert und gekocht, können zu vielerlei Speisen verarbeitet werden, z.B. zu Saft, Sirup, Kompott (mit Zugabe von Äpfeln oder Zwetschgen, Zucker, Zimtrinde und Nelkengewürz), Marmelade und Hollerkoch. Die dunklen Beeren können zur Färbung von Grießflammeries, Puddings, Gelees oder nur zur Verzierung von Kuchen und Torten dienen. Die schwarzen Holunderbeeren reifen normalerweise zwischen August und September über eine Zeitdauer von 5-15 Tagen und sind einfach zu ernten. Die geernteten Früchte sollten nicht mehr als 2-4 Stunden lang bei Zimmertemperatur vor der Weiterverarbeitung gelagert werden.

Was sollte man bei Holunderbeeren beachten

Holunderbeeren haben kleine Samen, die auch nach dem Kochen knackig bleiben. Diese Samen können einen etwas erdigen Geschmack ergeben, wenn vollständige Beeren in den Rezepten benutzt werden, aber sie sind essbar und genießbar. Reife, schwarze Holunderbeeren sollten nur in kleinen Mengen roh gegessen werden. Die Beeren schmecken nur gekocht, unter Beigabe von Zucker und anderen aromatischen Früchten, gut. Die Blätter, Zweige, Stämme, Wurzeln und die unausgereiften Beeren aller Holunderbeergewächse sind nicht essbar und enthalten Giftstoffe, die einen Menschen durchaus krank machen können. Daher sollten nur reife Beeren und Blüten zum Genuss verwendet werden.

Warum sind Holunderbeeren gesund

Gekocht sind schwarze Holunderbeeren für den menschlichen Organismus sehr gesund. Schwarze Holunderbeeren sind eine gute Antioxydantienquelle, sie enthalten Kalium und große Mengen Vitamin C. Speisen mit schwarzen Holunderbeeren zubereitet stärken, speziell in den kalten Jahreszeiten eingenommen, das Immunsystem, helfen bei Grippesymptomen. Bioflavonoide und andere Proteine im Saft zerstören die Lebensfähigkeit der Kälte- und Grippeviren.

Welche wertvollen Inhaltsstoffe sind in Holunderbeeren enthalten

Holunderbeeren enthalten organische Pigmente, Gerbsäure, Aminosäuren, Carotinoide, Flavonoide, Zucker, Rutin, Vitamin A und B und eine große Menge Vitamin C. Die Wirkstoffe der Früchte haben Oxydationsbremswirkung, senken das Cholesterin, stärken des Immunsystems, verbessern die Herzgesundheit und helfen bei Husten, Erkältung, Grippe, bakterieller und Vireninfektion und Halsentzündung, haben auch eine mild abführende Wirkung. Holunderbeersaft wird in der Naturheilkunde empfohlen und verwendet.

 

Nährwert
(auf 100g Holunderbeeren schwarz)
kcal: 54 KJ
KJ: 228 KJ
Kohlenhydrate: 6,5 g
Proteine: 2,6 g
Fett: 1,7 g
Wasser: 82,1 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Holunderbeeren schwarz)
Niacin: 1,5 mg
Vitamin A: 60 µg
Vitamin B1: 0,07 mg
Vitamin B2: 0,07 mg
Vitamin B6: 0,25 mg
Vitamin C: 18 mg
Vitamin E: 1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Holunderbeeren schwarz)
Calcium: 37 mg
Eisen: 1,6 mg
Kalium: 303 mg
Magnesium: 30 mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: 57 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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