Kulturheidelbeeren

Kulturheidelbeeren
Kulturheidelbeeren

Heidelbeeren gehören zu den Heidekrautgewächsen. Die Kulturheidelbeeren stammen jedoch nicht, wie man meinen könnte, von der europäischen Heidel-, Blau oder Waldheidelbeere ab, sondern sie kommen ursprünglich aus Nordamerika. Heutzutage werden Kulturheidelbeeren weltweit auf Märkten für Obst und Gemüse verkauft. Doch lange davor waren die Beeren dekoratives Beiwerk im Garten- und Landschaftsbau, und haben sich als Zierpflanze wegen ihrer schönen Färbung vor allem im Herbst einen guten Namen machte.

 
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Welche Sorten haben sich durchgesetzt

Nach Europa kam die Kulturheidelbeere erstmals 1923, und zwar in die Niederlande. 1950 wurden in Deutschland die ersten großen Felder für Kulturheidelbeeren angelegt, hauptsächlich in der Lüneburger Heide, Brandenburg, sowie im Süden Deutschlands. Mittlerweile liegt die Anbaufläche in Deutschland insgesamt bei circa 4.500 Hektar.

International werden außer in den USA und in Kanada auch in Neuseeland, Australien und Chile und Europa Kulturheidelbeeren angebaut. Weltweit durchgesetzt haben sich ungefähr 30 Sorten, Führer auf dem Weltmarkt ist die "Bluecrop". Sie ist deshalb so erfolgreich geworden, weil sie kälteunempfindlich, resistent gegen Trockenheit und kaum für Krankheiten und Schädlinge anfällig ist. Weiterhin ist bemerkenswert an dieser Sorte, dass sie an unterschiedlichsten Standorten trotzdem hohe und verlässliche Erträge liefert.

Ernte der Kulturheidelbeeren

Geerntet werden die Kulturheidelbeeren in einem Zeitraum von circa drei Monaten. In den ersten Jahren nach dem Anbau liegen die Erträge zwischen einem und zwei Kilogramm Früchte pro Strauch. Später liegen die Werte bei etwa drei bis fünf Kilogramm. Es gibt so gar Sträucher, die zwanzig Kilogramm Beeren liefern können. Die Handernte ergibt die beste Qualität. Die reifen, unbeschädigten und ungefähr gleich großen Früchte kommen dann sofort in den Verkaufsbehälter. Da nicht alle Beeren gleichzeitig reif sind, müssen die Anlagen der Kulturheidelbeeren mehrmals durchpflückt werden. Die Ernte muss vorsichtig erfolgen, der weiße Reif auf den Früchten wird nicht weggewischt. Eine gute Helferin erntet in einer Stunde ungefähr zwischen vier und acht Kilogramm Beeren.

Die Vermarktung der Kulturheidelbeeren aus der Ernte in Deutschland erfolgt zur Hälfte über die Direktvermarktung, also zum Beispiel über Höfe, Wochenmärkte. Ein Teil wird aber auch in Anlagen vertrieben, in denen die Kunden die Beeren selbst pflücken können. Die andere Hälfte geht zum einen Teil in die Großmärkte, zum anderen finden sie ihre Abnehmer über Erzeugergemeinschaften, wo sie weiter verarbeitet werden.

Inhaltsstoffe der Kulturheidelbeeren

Kulturheidelbeeren enthalten Fruchtsäuren, die Vitamine A, B, C. Die wertvollen Mineralstoffe haben eine entschlackende Wirkung. Die nachgewiesene, antioxidantische Wirkung gilt als Schutz vor Krebserkrankungen. Tee aus Heidelbeerblättern und die Beeren selbst haben blutzuckersenkende Eigenschaften und sind deshalb besonders Diabetikern zu empfehlen. Der hohe Vitamin A Gehalt verbessert Beschwerden bei Nachtblindheit.

Wozu eignen sich Kulturheidelbeeren

Kulturheidelbeeren eignen sich hervorragend zum Backen, zum Beispiel in Rührkuchen oder in Joghurt- oder Sahnetorten. Auch beim Kochen sind sie eine beliebte Zutat, sehr gerne etwa in Pfannkuchen oder Hefeklößen. Selbstverständlich kann man auch Kompott oder Marmelade herstellen. Joghurt-, Quark- und Eis-Desserts lassen sich sehr gut mit Heidelbeeren verfeinern; entweder als ganze Frucht oder püriert als feine Dessertsoße. Doch man kann sie auch als Heilmittel einsetzen. Getrocknete Heidelbeeren wirken sehr gut bei Durchfallerkrankungen.

 

Nährwert
(auf 100g Kulturheidelbeeren)
kcal: 83 KJ
KJ: 349 KJ
Kohlenhydrate: 19 g
Proteine: 0,7 g
Fett: 0,5 g
Wasser: 73,8 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Kulturheidelbeeren)
Niacin: 0,5 mg
Vitamin A: 10 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: 0,06 mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: 14 mg
Vitamin E: mg
Mineralstoffe
(auf 100g Kulturheidelbeeren)
Calcium: 15 mg
Eisen: 1 mg
Kalium: 80 mg
Magnesium: 6 mg
Natrium: mg
Phosphor: 13 mg

Granatapfel

Granatapfel

Der Granatapfel gehört als Fruchtart zu der Familie der Weiderichgewächse, wird auch Grenadine genannt und seine latainische Übersetztung bedeutet soviel wie körnig oder kernreich.

Hagebutten

Hagebutten

Hagebutten sind bereits seit Jahrtausenden bekannt und wurden seit jeher von Mensch und Tier als Nahrungs - und Heilmittel verwendet. Der Name Hagebutte, eine Zusammensetzung aus den Wörtern Hag (Hecke) und Butte (kleine, rundliche Gestalt) bedeutet also soviel wie kleine, rundliche Gestalt an einer Hecke.

Heidelbeeren

Heidelbeeren

Die Heidelbeeren zählen zu den Heidekrautgewächsen und der Volksname lautet Bickbeere, Griffelbeere, Blaubeere und Krähenauge. Auch die Begriffe Taubeere, Worbel, Haselbeeri und Wehlen waren für die Heidelbeeren geläufig, wobei der lateinische Name Vaccinium Myrtillus L. dem Volsmund wohl weniger bekannt sein dürfte. Die Früchte schmecken sehr gut, sind nahrhaft und wurden und werden in der Volksmedizin auch zu Heilungszwecken genutzt.

Heidelbeeren in Dosen gesüßt

Heidelbeeren in Dosen gesüßt

Heidelbeeren sind seit jeher eine beliebte Beerensorte zum Verzehr. Dabei ist sie nicht nur gesund, da sie sehr viele gesunde Nährstoffe beinhaltet, sondern ihr Geschmack macht sie in der Deutschen Küche in vielerlei Hinsicht unerlässlich. Es gibt die Heidelbeeren in vielen verschiedenen Arten, im Bereich Nahrungsmittel, im Handel zu kaufen. Eine davon sind Heidelbeeren in Dosen gesüßt. Die Heidelbeeren wurden hier in gesüßtem Wasser in Dosen konserviert und auf diese Weise für eine lange Zeit haltbar gemacht.

Heidelbeeren in Dosen ungesüßt

Heidelbeeren in Dosen ungesüßt

Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) auch als Blaubeere und unter weiteren Namen bekannt, ist eine Art aus der Familie der Heidekrautgewächse. Sie gedeiht an einem 10 bis 60 cm hohen Strauch. Von April an beginnen die Beeren zu sprießen und erreichen ihre Pflückreife etwa ab Juli. Die Beere verfügt dann über eine charakteristische runde, leicht abgeplattete Form. Die Haut ist blaugrau bereift.

Heidelbeeren Konfitüre

Heidelbeeren Konfitüre

Heidelbeeren sind mit den Preiselbeeren verwandt, beide gehen jedoch in leicht verschiedene Geschmacksrichtungen. Wilde Heidelbeeren sind in den Wäldern nur für kurze Zeit zu pflücken. Darum ist es besonders praktisch, sie auch als Heidelbeeren Konfitüre das ganze Jahr über auf den Tisch zu bringen.

Kulturheidelbeeren

Kulturheidelbeeren

Heidelbeeren gehören zu den Heidekrautgewächsen. Die Kulturheidelbeeren stammen jedoch nicht, wie man meinen könnte, von der europäischen Heidel-, Blau oder Waldheidelbeere ab, sondern sie kommen ursprünglich aus Nordamerika. Heutzutage werden Kulturheidelbeeren weltweit auf Märkten für Obst und Gemüse verkauft. Doch lange davor waren die Beeren dekoratives Beiwerk im Garten- und Landschaftsbau, und haben sich als Zierpflanze wegen ihrer schönen Färbung vor allem im Herbst einen guten Namen machte.

Heidelbeeren tiefgefroren ungesüßt

Heidelbeeren tiefgefroren ungesüßt

Ohne Frage sind Obst und Gemüse ein wichtiger Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt gibt es eine große Auswahl an frischen Produkten. In der kalten Jahreszeit werden Produkte wie zum Beispiel Heidelbeeren aber oft importiert und mussten eine lange Reise auf sich nehmen. Gerade Beeren können sehr empfindlich reagieren und verlieren schnell an den wichtigen Vitaminen.

Himbeeren

Himbeeren

Die hierzulande bekannte Himbeere ist schon seit dem Altertum als Heilpflanze in Gebrauch. Jedoch wurde diese erst im Mittelalter besonders in Klöstern, aber auch nach und nach im privaten Bereich genutzt. Die Frucht der Himbeere wächst an mittelgroßen Sträuchern, welche bis zu zwei Metern hoch werden können.

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