Hagebutten

Hagebutten
Hagebutten

Hagebutten sind bereits seit Jahrtausenden bekannt und wurden seit jeher von Mensch und Tier als Nahrungs - und Heilmittel verwendet. Der Name Hagebutte, eine Zusammensetzung aus den Wörtern Hag (Hecke) und Butte (kleine, rundliche Gestalt) bedeutet also soviel wie kleine, rundliche Gestalt an einer Hecke.

 
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Wissenswertes über die Hagebutten

Hagebutten entstehen aus den Kelchblättern der Heckenrose (Rosa Canina), daher muss man sie eigentlich als Scheinfrüchte bezeichnen. Man kann sie im Herbst ernten, aber da die Früchte den ganzen Winter über bis zum Frühjahr am Strauch bleiben, ist auch eine Ernte in diesem Zeitraum möglich.

Hagebutten als Lebensmittel

Hagebutten finden eine vielseitige Verwendung als Lebensmittel wie zum Beispiel Früchtetee, Liköre, Fruchtwein, Konfitüre. Das Fruchtfleisch der Hagebutten besitzt einen süß-sauren Geschmack. Nachdem man die kleinen Nüsschen, die Hautreizungen und Juckreiz hervorrufen können, entfernt hat, kann man die Hagebutten auch roh genießen. Die getrockneten Schalen werden für die Herstellung vom beliebten Hagebutten-Tee verwendet. Aus den Früchten wird ebenfalls das bekannte Hagebuttenmark, eine Konfitüre, hergestellt. Besonders in früheren Zeiten war es ein unverzichtbarer Bestandteil auf dem Speiseplan, da es den Bedarf an Vitamin C deckte. Heutzutage findet dieses Mark vor allem Verwendung als Füllung für die delikaten fränkischen Krapfen.

Hagebutten als Heilmittel

Ein Merkmal der Hagebutten ist ihr hoher Vitamin-C Gehalt. Bereits mit einem Esslöffel Hagebuttenmus kann ein Erwachsenen seinen Tagesbedarf an Vitamin C decken. Jedoch auch der Tee besitzt einen großen Anteil an diesem Vitamin, achtzig mal mehr als Grapefruit-oder Zitronensaft. Aufgrund dieser Eigenschaften kann man durch den regelmäßigen Verzehr von Hagebutten das Immunsystem stärken und den schädlichen Wirkungen der freien Radikalen entgegenwirken. Hagebutten weisen noch etliche andere Heilwirkungen auf. Sie wirken lindernd bei Fieber, Grippe, Husten und Schnupfen. Weiters sind sie hervorragend geeignet, um Stirn- und Nebenhöhlenkatarrhe zu klären. Außerdem lindern Hagebutten Blasen - und Nierenleiden und wirken der Frühjahrsmüdigkeit entgegen.Die Früchte der Wilden Hagebutte, die unter dem botanischen Namen Rosa Canina ssp. Lito bekannt sind, wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd bei Arthrose. Hagebutten, die kleinen, runden Gestalten an der Hecke, mit ihrem hohen Vitamin-C Gehalt, vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten und Heilwirkungen sind ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

 

Nährwert
(auf 100g Hagebutten)
kcal: 94 KJ
KJ: 393 KJ
Kohlenhydrate: 16,2 g
Proteine: 3,6 g
Fett: 0,6 g
Wasser: 50 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Hagebutten)
Niacin: 0,5 mg
Vitamin A: 800 µg
Vitamin B1: 0,06 mg
Vitamin B2: 0,07 mg
Vitamin B6: 0,05 mg
Vitamin C: 1250 mg
Vitamin E: 4,2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Hagebutten)
Calcium: 257 mg
Eisen: 0,5 mg
Kalium: 291 mg
Magnesium: 104 mg
Natrium: 124 mg
Phosphor: 258 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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