Feige kandiert

Feige kandiert
Feige kandiert

Die kugelig bis birnenförmige Steinfrucht der Feige kommt in der Regel aus der Türkei oder Griechenland, aber auch aus Italien, Spanien oder Algerien zu uns auf den Tisch. In den Sorten unterscheidet sich die Feige optisch in grün bis dunkelviolett. Die in der Türkei geerntete Feige ist in der Regel dünnschaliger als die aus Griechenland stammende Frucht.

 
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Feigen und ihre wertvollen Inhaltsstoffe

Das Innere der Feige besteht aus den rötlichen, fleischigen Steinfrüchten und den Fruchtstielen. Neben den frischen Feigen werden die allermeisten kandiert, also getrocknet und gepresst angeboten. So wird der Feige 70-80 % des Wassers entzogen. Gleichzeitig steigt der Zuckergehalt auf bis zu 60 %. Die Feige wird hauptsächlich als Obst verwendet. Jedoch wird aus dem Saft auch Feigenwein hergestellt. Die Spanier fertigen einen herzhaften Feigenkäse und in der Türkei wird aus gerösteten Feigen auch ein Feigenkaffee zubereitet.

Die Feige enthält an Nährwerten pro 100 Gramm 66,1 Gramm Kohlenhydrate, davon 25,3 Gramm Zucker, 0,5 Gramm Protein, 0,2 g Fett und 0,8 Gramm Ballaststoffe. Sie ist reich an Mineralstoffen, insbesondere Kalium, Natrium und Calcium. An Spurenelementen finden wir in der Feige insbesondere Eisen, Zink und Mangan. Dazu noch vielfältige Aminosäuren.

Wie sollte man Feigen am besten lagern

Feigen sind nur kurzfristig haltbar. Nach ca. 5 Tagen im Kühlschrank neigen sie dazu, zu alkoholisieren. Durch das Kandieren der Feige kann die angesammelte Zellflüssigkeit in der Frucht durch eine genau dafür zubereitete Zuckerlösung ausgetauscht werden. Eine niedrig konzentrierte Zucker-Glukosesirup-Mischung, die dann so nach und nach gesteigert wird, verhindert dabei das Auskristallisieren. Diese Haltbarmachung der Feige wurde schon von den Ägyptern angewendet, als es noch gar kein Zucker gab. Sie verwendeten Honig oder Sirup aus Palmenblüten.

Kandierte Feigen als gesunder Snack

Die Feige enthält bakterientötende Substanzen und verdauungsfördernde Enzyme. Feigen abends in Wasser einlegen und am anderen Morgen essen, soll bei Gallen- und Leberproblemen helfen, ein gutes Abführmittel sein und gegen Hämorrhoiden wirken. Das Magnesium in der Feige stärkt Herz und Kreislauf und soll Stress abbauend wirken. Feigen heben den Glukose-Spiegel im Blut und helfen so auf gesunde Art und Weise Menschen mit einem niedrigen Zuckerspiegel.

Kandierte Feige wird besonders gerne in der Zubereitung mit Wildschweinrücken verwendet. Als Beilage zu Vanilleeis schmeckt die Feige in Zucker karamellisiert ganz hervorragend. Kandierte Feigen sind als gesunder Snack für Zwischendurch auch im Lebensmittelregal zu finden.

Nährwert
(auf 100g Feige kandiert)
kcal: 296 KJ
KJ: 1238 KJ
Kohlenhydrate: 70 g
Proteine: 3,5 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 27 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Feige kandiert)
Niacin: 0,1 mg
Vitamin A: 3 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: 0,04 mg
Vitamin C: 1 mg
Vitamin E: 0,2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Feige kandiert)
Calcium: 26 mg
Eisen: 0,7 mg
Kalium: 145 mg
Magnesium: 10 mg
Natrium: 68 mg
Phosphor: 16 mg

Feige

Feige

Die Feige gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. In allen antiken Hochkulturen des Mittelmeerraumes war die Frucht seit tausenden von Jahren bekannt und wurde auch als Nahrungsmittel genutzt. 700 v. Chr. In Griechenland eingeführt, verbreitete sie sich im gesamten Mittelmeerraum.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Kumquat

Kumquat

Kumquat werden in China seit circa 4000 Jahren kultiviert und gelten deshalb als eine der ältesten Zitrusarten. Ein englischer Botaniker namens Robert Forture brachte diese Frucht nach Europa und gab ihnen auch diesen Namen. Diese Frucht wird das ganze Jahr über im Handel angeboten und stammt meistens aus Israel.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Mirabellen

Mirabellen

Die Mirabelle, auch gelbe Zewtschge genannt, ist eine aus Kleinasien kultivierte Steinfrucht. Seit 1490 wird sie im größten Anbaugebiet, in der französischen Region Lothringen, bewirtschaftet. Dort werden jährlich 18.000 Tonnen und somit 80% der Weltproduktion dieser süßen Frucht geerntet. Weitere Anbaugebiete findet man in Mittel- und Südeuropa, wie auch in Nordafrika.

Mispel

Mispel

Die Mispel ist ein ansehnlicher Baum mit vielseitig verwendbaren, gut schmeckenden Früchten. Diese werden hauptsächlich für Gelees und Marmeladen verwendet. Es gibt aber auch viele Leute, die die Mispel gerne roh essen.

Olive grün mariniert

Olive grün mariniert

Vermutlich sind Oliven in Syrien heimisch. Da wurden sie schon vor 6'000 Jahren angebaut. Die Kenntnis um ihre Kultivierung breitete sich von dort entlang der nordafrikanischen Küste aus. Mit der arabischen Eroberung erreichte sie schließlich Spanien und Portugal. Bereits die Römer und Griechen bauten Oliven an und verwendeten das Öl zum Kochen, in sportlichen Wettstreiten zur Körperpflege und für Arzneimittel.

Papaya

Papaya

Die Papaya-Pflanze ist eine gerade, krautähnliche Pflanze, die bis zu acht Metern hoch wird. Aus den weißen Blüten entstehen nach der Befruchtung die birnenförmigen Papaya-Früchte. Bevorzugte Anbaugebiete sind Brasilien, Costa Rica, Kenia, Mexiko, Australien und Indien.

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