Feige getrocknet

Feige getrocknet
Feige getrocknet

Insbesondere im Winter sind Trockenfrüchte sehr beliebt. Getrocknete Feigen gibt es jedoch das ganze Jahr über. Zu beachten ist, dass Feige nicht gleich Feige ist. Da gibt es die ganz natürlichen Unterschiede, wie sie durch die verschiedenen Anbaugebiete entstehen. Vorwiegend kommen Trockenfeigen aus der Türkei - dünnere Schale, sowie kleine und große Früchte - und aus Griechenland, wo eher die dickwandigen und großen Früchte reifen.

 
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Wissenswertes über die Feige

Feigen müssen unbedingt am Baum ihre Endreife erreichen. Im Unterschied zu den meisten anderen Früchten, findet die Trocknung ebenfalls als natürlicher Vorgang am Baum statt. Oft jedoch werden Feigen gepflückt, bevor der Trockenprozess abgeschlossen ist. Diese werden dann bei hohen Temperaturen nachgetrocknet, was zu Einbußen beim aromatischen, süßen Geschmack führt. Die Qualität spielt also eine große Rolle. Wichtig ist weiterhin, wie getrocknete Feigen gelagert werden, sowohl während des Transports, im Geschäft als zu Hause. Damit sich keine Schimmelpilze entwickeln, ist eine trockene, kühle Lagerung, am besten in einem geschlossenen Behältnis zu empfehlen.

Getrocknete Feigen in Bioqualität

Wie bei vielen Früchten, so werden auch bei getrockneten Feigen immer mehr Bioprodukte angeboten. Diese sind teurer, garantieren aber natürliches Reifen, Trocknen und Ernten, den Verzicht auf giftige Pestizide und später zugesetzte Stoffe. So wird unterschieden zwischen geschwefelten und ungeschwefelten Trockenfeigen. Hierbei ist den ungeschwefelten unbedingt der Vorrang zu geben. Die Schwefelung, die Einfluss auf Haltbarkeit und Farbe hat, bringt leider auch Veränderungen beim Geschmack mit sich. Und nicht jeder verträgt diesen Zusatz.

Worauf sollte man beim Kauf von Feigen achten

Ein weiteres Augenmerk ist auf die Art und Weise zu richten, wie die Früchte angeboten werden. Verpackungen aus Schalen und Folien lassen dem Kunden wenige Möglichkeiten, die Beschaffenheit der einzelnen Trockenfrüchte zu prüfen. Sollen die getrockneten Feigen jedoch schnell verzehrt werden, ist gegen diese verpackten Früchte wenig einzuwenden. Will man sie aber länger lagern, so empfiehlt sich der Kauf loser Früchte. Viele Märkte und Geschäfte, bieten eine gute Auswahl an losen getrockneten Feigen an. Hier kann der Kunde die Früchte einzeln begutachten, meist auch kosten, und sich von Geschmack und Qualität überzeugen. Er kann unter den verschiedenen Sorten und kleinen wie großen Trockenfeigen wählen. Getrocknete Feigen sind nicht nur direkt verzehrt ein Genuss. Man kann mit ihnen auch viele Speisen, Kuchen und Soßen verfeinern.

Nährwert
(auf 100g Feige getrocknet)
kcal: 247 KJ
KJ: 1032 KJ
Kohlenhydrate: 54 g
Proteine: 3,9 g
Fett: 1,3 g
Wasser: 24 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Feige getrocknet)
Niacin: 1 mg
Vitamin A: 8 µg
Vitamin B1: 0,11 mg
Vitamin B2: 0,1 mg
Vitamin B6: 0,12 mg
Vitamin C: 2 mg
Vitamin E: 2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Feige getrocknet)
Calcium: 190 mg
Eisen: 3,2 mg
Kalium: 850 mg
Magnesium: 70 mg
Natrium: 37 mg
Phosphor: 108 mg

Feige

Feige

Die Feige gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. In allen antiken Hochkulturen des Mittelmeerraumes war die Frucht seit tausenden von Jahren bekannt und wurde auch als Nahrungsmittel genutzt. 700 v. Chr. In Griechenland eingeführt, verbreitete sie sich im gesamten Mittelmeerraum.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Kumquat

Kumquat

Kumquat werden in China seit circa 4000 Jahren kultiviert und gelten deshalb als eine der ältesten Zitrusarten. Ein englischer Botaniker namens Robert Forture brachte diese Frucht nach Europa und gab ihnen auch diesen Namen. Diese Frucht wird das ganze Jahr über im Handel angeboten und stammt meistens aus Israel.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Mirabellen

Mirabellen

Die Mirabelle, auch gelbe Zewtschge genannt, ist eine aus Kleinasien kultivierte Steinfrucht. Seit 1490 wird sie im größten Anbaugebiet, in der französischen Region Lothringen, bewirtschaftet. Dort werden jährlich 18.000 Tonnen und somit 80% der Weltproduktion dieser süßen Frucht geerntet. Weitere Anbaugebiete findet man in Mittel- und Südeuropa, wie auch in Nordafrika.

Mispel

Mispel

Die Mispel ist ein ansehnlicher Baum mit vielseitig verwendbaren, gut schmeckenden Früchten. Diese werden hauptsächlich für Gelees und Marmeladen verwendet. Es gibt aber auch viele Leute, die die Mispel gerne roh essen.

Olive grün mariniert

Olive grün mariniert

Vermutlich sind Oliven in Syrien heimisch. Da wurden sie schon vor 6'000 Jahren angebaut. Die Kenntnis um ihre Kultivierung breitete sich von dort entlang der nordafrikanischen Küste aus. Mit der arabischen Eroberung erreichte sie schließlich Spanien und Portugal. Bereits die Römer und Griechen bauten Oliven an und verwendeten das Öl zum Kochen, in sportlichen Wettstreiten zur Körperpflege und für Arzneimittel.

Papaya

Papaya

Die Papaya-Pflanze ist eine gerade, krautähnliche Pflanze, die bis zu acht Metern hoch wird. Aus den weißen Blüten entstehen nach der Befruchtung die birnenförmigen Papaya-Früchte. Bevorzugte Anbaugebiete sind Brasilien, Costa Rica, Kenia, Mexiko, Australien und Indien.

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