Feige

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Feige

Die Feige gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. In allen antiken Hochkulturen des Mittelmeerraumes war die Frucht seit tausenden von Jahren bekannt und wurde auch als Nahrungsmittel genutzt. 700 v. Chr. In Griechenland eingeführt, verbreitete sie sich im gesamten Mittelmeerraum.

 
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Wissenswertes über die Feige

Die Echte Feige, ein mittelgroßer Strauch oder Baum, gehört zur Gattung der Feigen und erreicht eine Wuchshöhe von maximal acht Metern. Um die Pflege und Ernte zu erleichtern, sind die kultivierten Feigenbäume in der Regel ab niedriger. Die botanische Bezeichnung für die Gattung lautet ficus. Die Feige zählt zu den am längsten durch den Menschen genutzte Pflanze. Sie wird vor allem im Mittelmeergebiet angebaut.

Welche Feigensorten gibt es

Je nach Anbaugebiet sind unterschiedliche Sorten auf dem Markt. Die Feigen aus der Türkei sind eher dünnschalig, die aus Griechenland eher dickschalig. Die Früchte mit den kleinen Kernen sind kugelig bis birnenförmig und je nach Sorte grün bis dunkelviolett. Feigen, die für den Frischeverzehr bestimmt sind, werden von Hand vor der Vollreife geerntet, um noch fest genug für den Transport zu sein und auf dem Markt einen optimalen Reifegrad zu haben. Frische Früchte werden hauptsächlich direkt in den Anbauländern verzehrt, da sie relativ schnell in Gärung übergehen.

Wie kommen die getrockneten Feigen zu uns

Für das Trocknen werden Feigen vollreif geerntet. Der Wassergehalt der Früchte sinkt am Baum bereits um 30 bis 50%. Feigen werden entweder von Hand geerntet, maschinell geerntet oder von den Bäumen geschlagen. Fast alle Feigen werden an der Sonne oder in einem Heißluftofen getrocknet. Dabei wird der Wassergehalt auf 18 bis 33% abgesenkt, wobei der Zuckergehalt auf etwa 60% steigt. Wenn die getrockneten Früchte unter heißem Wasserdampf gepresst werden, entstehen die handelsüblichen Rollen. Die Früchte werden in unseren Breiten hauptsächlich in dieser Form als Trockenobst verwendet.

In welchen Produkten findet man Feigen

In den Erzeugerländern ist die Feige ein wichtiges Nahrungsmittel. Sie wird dort auch zu Feigenbrot, kandierten Früchten, Kompotten, Sirup, Pasten und Konserven verarbeitet. Der Saft reifer Feigen lässt sich zu Dessertwein verarbeiten. In Spanien wird aus reifen Früchten, Mandeln, Pistazien, Hasel und Zirbelnüssen sowie Gewürzen sogenannter Feigenkäse hergestellt. Geröstete und kleingeschnittene Früchte dienen auch zur Herstellung von Feigenkaffee. Seit langem ist eine verdauungsfördernde Wirkung der Früchte bekannt, die auch über einen hohen Gehalt an Fruchtzucker und blutbildenden Mineralien verfügen.

Nährwert
(auf 100g Feige)
kcal: 61 KJ
KJ: 256 KJ
Kohlenhydrate: 12,9 g
Proteine: 1,3 g
Fett: 0,5 g
Wasser: 81 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Feige)
Niacin: 0,4 mg
Vitamin A: 8 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,05 mg
Vitamin B6: 0,1 mg
Vitamin C: 3 mg
Vitamin E: 0,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Feige)
Calcium: 54 mg
Eisen: 0,6 mg
Kalium: 248 mg
Magnesium: 20 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 32 mg

Feige

Feige

Die Feige gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. In allen antiken Hochkulturen des Mittelmeerraumes war die Frucht seit tausenden von Jahren bekannt und wurde auch als Nahrungsmittel genutzt. 700 v. Chr. In Griechenland eingeführt, verbreitete sie sich im gesamten Mittelmeerraum.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Kumquat

Kumquat

Kumquat werden in China seit circa 4000 Jahren kultiviert und gelten deshalb als eine der ältesten Zitrusarten. Ein englischer Botaniker namens Robert Forture brachte diese Frucht nach Europa und gab ihnen auch diesen Namen. Diese Frucht wird das ganze Jahr über im Handel angeboten und stammt meistens aus Israel.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Mirabellen

Mirabellen

Die Mirabelle, auch gelbe Zewtschge genannt, ist eine aus Kleinasien kultivierte Steinfrucht. Seit 1490 wird sie im größten Anbaugebiet, in der französischen Region Lothringen, bewirtschaftet. Dort werden jährlich 18.000 Tonnen und somit 80% der Weltproduktion dieser süßen Frucht geerntet. Weitere Anbaugebiete findet man in Mittel- und Südeuropa, wie auch in Nordafrika.

Mispel

Mispel

Die Mispel ist ein ansehnlicher Baum mit vielseitig verwendbaren, gut schmeckenden Früchten. Diese werden hauptsächlich für Gelees und Marmeladen verwendet. Es gibt aber auch viele Leute, die die Mispel gerne roh essen.

Olive grün mariniert

Olive grün mariniert

Vermutlich sind Oliven in Syrien heimisch. Da wurden sie schon vor 6'000 Jahren angebaut. Die Kenntnis um ihre Kultivierung breitete sich von dort entlang der nordafrikanischen Küste aus. Mit der arabischen Eroberung erreichte sie schließlich Spanien und Portugal. Bereits die Römer und Griechen bauten Oliven an und verwendeten das Öl zum Kochen, in sportlichen Wettstreiten zur Körperpflege und für Arzneimittel.

Papaya

Papaya

Die Papaya-Pflanze ist eine gerade, krautähnliche Pflanze, die bis zu acht Metern hoch wird. Aus den weißen Blüten entstehen nach der Befruchtung die birnenförmigen Papaya-Früchte. Bevorzugte Anbaugebiete sind Brasilien, Costa Rica, Kenia, Mexiko, Australien und Indien.

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