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Ebereschenfrucht
Ebereschenfrucht

Ebereschenfrucht

Die Eberesche gehört zur Gruppe der Rosengewächse und ihr lateinischer Name lautet Sorbus Aucuparia L. Begriffe wie Kronawetterbeeren, Brosselbeeren, Eibschen und Vogelbeeren waren und sind eher die gebräuchlichen Volksnamen. Vogelbeeren sagte man wohl deshalb, weil auch die Vögel diese Früchte der Natur sehr zu schätzen wissen.

Beschreibung der Ebereschenfrucht

Die Ebereschenfrucht wächst entweder am Baum oder am Strauch, wobei es dabei zwei unterschiedliche Varianten der Ebereschenfrucht gibt. Entweder sind die Beeren bitter und herbe im Geschmack oder eher milde und etwas wohlschmeckender. Letztere Sorte, die böhmische Eberesche, kommt nicht so häufig vor. Die Sträucher oder Bäume finden sich in ganz Europa in Parkanlagen oder Wäldern. Die Blätter besitzen 11 bis 19 Fiedern und die weißen Blüten werden im Sommer zu rotleuchtenden Früchten, nämlich der Ebereschenfrucht. Die Blüten entwickeln sich von April bis Mai.

Die Ebereschenfrucht und ihre Verarbeitung

Erst wenn die Ebereschenfrucht bereits den ersten Frost erlebt ha, wird sie geerntet und verarbeitet. Sie eignet sich hervorragend zur Verarbeitung von Mus oder Marmelade.

Bestandteile der Ebereschenfrucht

In der Ebereschenfrucht sind zahlreiche positive Wirkstoffe enthalten sowie viel Vitamin C, Gerbstoffe, organische Säuren, Bitterstoffe, ätherisches Öl und Sorbit.

Wie wirkt die Ebereschenfrucht auf den Organismus

Obwohl die Früchte arzneilicht kaum relevant sind, helfen sie dennoch bei Magenverstimmungen oder Appetitlosigkeit. Zu diesem Zweck werden mehrmals täglich ein Teelöffel Mus verabreicht, denn dies regt die Saftproduktion des Magens an. Nebenwirkungen der Ebereschenfrucht sind zwar weitgehend unbekannt, vor allem in gekochtem Zustand. Doch bei den rohen Früchten sollte auf übermäßigen Verzehr verzichtet werden aufgrund der Parasorbinsäure, welche in den Früchten enthalten ist. Vielleicht hat die Natur auch deshalb einen bitteren Geschmack für die rohe Frucht vorgesehen, jedenfalls gibt es bei Mus oder Marmelade keine Bedenken, denn beim Kochen wird die Säure neutralisiert. Will man aus den Früchten ein schmackhaftes Mus zubereiten, werden die Früchte mit Zucker und einem Schuss Weißwein weichgekocht. Der Mus kann natürlich noch entsprechend des individuellen Geschmacks abgeändert werden, z.B. mit einer Vanilleschote, Zimtstange oder ein wenig Honig.

 

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