Cherimoya

Cherimoya
Cherimoya

Die Cherimoya wird zur Familie der Annonaceae gezählt und ist allgemein hin als Sammelfrucht bekannt. Übersetzt bedeutet "Chirimuya" kühle Samen. Der Baum der Frucht kann bis zu 10 Meter groß werden, wobei die erste Ernte erst nach 7 Jahren möglich ist. Ursprünglich stammt die Cherimoya aus den Gebieten um Südkolumbien, Ecuador und Nordperu und schon die Inkas sahen in ihr ein besonderes Nahrungsmittel.

 
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Qualitätsmerkmale

Die Frucht ist herzförmig und hat die Größe eines Apfels, dazu besitzt sie eine dünne und glatte Schale. Sie ist eine Wildfrucht und wächst in Höhen von etwa 1500 bis 1900 Metern. Zur Reife benötigt sie etwa fünf bis acht Monate. Äußerlich weist die Cherimoya ein Schuppenmuster auf. Im Inneren finden sich kaffeebohnenartige, schwarze Kerne, die im Fruchtfleisch sitzen. Die Anzahl der Kerne gilt als Qualitätsmerkmal.

Cherimoya - Die exotische Frucht

Heutzutage wird die Frucht in vielen Regionen mit suptopischem Klima angebaut, sodass sie auch in Ländern wie Spanien oder Israel anzutreffen ist. Spanien ist mit 20000 Tonnen führend im Export. Die Cherimoya ist sehr empfindlich, weshalb sich der Export in Länder wie Deutschland schwierig gestaltet. Auf dem Weg in weit entfernte Länder schrumpft sie und wird unreif. Aus diesem Grund wird in Europa der Import aus Spanien bevorzugt, denn hier reifen die Früchte durch besonderen Anbau noch nach. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich Einbuße für Länder der Dritten Welt, welche die Cherimoya produzieren.

Um den Prozess des Nachreifens zu unterstützen, sollte man sie bei etwa 10-12°C kühlen. Ist die Schale dann leicht schwarz gefärbt und lässt sich der Fruchtstiel leicht herausziehen, hat sie die volle Reife erreicht. Zum Verzehr schält man sie und holt dann die inneren Kerne heraus, wahlweise mit dem Löffel oder durch ausspucken. Geschmacklich tendiert die Cherimoya in Richtung Erdbeer- bzw. Himbeercreme. Des Weiteren sollte man darauf achten, den Saft der Frucht nicht auf die Kleidung zu verschüttern, da er kleine, braune Flecken hinterlässt und schwer auswaschbar ist.

Cherimoya als Powerfrucht

Die Cherimoya gilt vor allem im Winter als Powerfrucht, da sie viele Nährstoffe in Form von Calcium, Phospor, Kalium, oder Eisen besitzt. Dazu ist sie sehr Vitamin-C reich, wodurch das Immunsystem gestärkt wird. Auf 100 Gramm kommen rund 65kcal, 1.6 g Eiweiß, 0.28 g Fett, sowie 14 g Kohlenhydrate.

 

Nährwert
(auf 100g Cherimoya)
kcal: 63 KJ
KJ: 264 KJ
Kohlenhydrate: 13,6 g
Proteine: 1,5 g
Fett: 0,3 g
Wasser: 74 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Cherimoya)
Niacin: 1 mg
Vitamin A: 1 µg
Vitamin B1: 0,09 mg
Vitamin B2: 0,11 mg
Vitamin B6: 0,1 mg
Vitamin C: 15 mg
Vitamin E: 0,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Cherimoya)
Calcium: 15 mg
Eisen: 0,6 mg
Kalium: 250 mg
Magnesium: 25 mg
Natrium: 8 mg
Phosphor: 40 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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