Apfel getrocknet (geschwefelt)

Apfel getrocknet (geschwefelt)
Apfel getrocknet (geschwefelt)

Äpfel getrocknet und geschwefelt werden heute fast in jedem Supermarkt angeboten. Schon in früheren Zeiten war das Trocknen eine beliebte Methode, um Obst haltbar zu machen, welches sich nicht zum Einkellern eignete oder längere Zeit überstehen musste. Vielfach wurden Äpfel daher geschält und auf Schnüren getrocknet. Dies war neben dem Einmachen eine der beliebten Methoden, um den Apfel über den Winter hinaus verfügbar zu halten.

 
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Sind geschwefelte Trockenfrüchte ungesund

Geschwefelte Trockenfrüchte behalten in der Regel ihre natürliche Farbe besser als ungeschwefelte, welche daher eher braun werden. Gesünder sind auf jeden Fall ungeschwefelte Trockenfrüchte. Manche Menschen können von schwefelhaltigem Obst Atembeschwerden, Kopfschmerzen oder Übelkeit bekommen.

Die Lebensmittelindustrie, allen voran die Hersteller von Bio-Lebensmitteln, setzen dagegen schon seit einigen Jahren erfolgreich auf das Angebot von getrockneten Apfelringen als Snack. Vorallem ungeschwefelte, getrocknete Produkte kann man auf diese Weise erhalten. Dieser gesunde Snack bietet zwar weniger Vitamine, da diese durch die Trocknung verloren gehen, ist allerdings immer noch ein besonders hochwertiges, aber auch energiereiches Lebensmittel. Ob daher der Vorsatz, Apfelchips statt Kartoffelchips, zu einem Purzeln der Pfunde führt, bleibt fraglich, sicher jedoch ist, das der Preis für gesunde Naschereien wesentlich höher angesetzt wird. Das Schälen und Auffädeln stellte dabei sicherlich einen hohen Zeitaufwand dar, welcher heutzutage gerade von Privatpersonen gescheut wird.

Apfelchips als gesunde Alternative

Unbestreitbar sind die wertvollen Inhalte, welche überwiegend direkt unter der Schale stecken. Früher wurden getrocknete Schalen als Apfeltee verwendet und heute stellen Forscher fest, dass dies zu hohe Cholesterinwerte verringert. Im Grunde ist der Apfel ein Alleskönner, welcher getrocknet ein hochwertiger Energielieferant ist, der zudem Ballaststoffe und Eisen liefert. Trotz der Nährstoffverluste beim Trocknen macht der hohe Anteil von Pflanzenfasern, Flavonoiden und B-Vitaminen getrocknete Apfelringe zur idealen Ergänzung gesunder Ernährung.

Apfelchips selbst herstellen

Versucht man allerdings aus dem Apfel zu Hause selbst eine getrocknete Leckerei herzustellen, so kommt man mitunter auf einen ähnlichen finanziellen Aufwand wie direkt im Laden. Denn lediglich die aufwändige Alternative des Trocknens an der Luft ist wirklich wesentlich günstiger. Früher wurden Obstdarren verwendet, diese sind inzwischen aber durch Dörrapparate abgelöst worden, welche Strom verbrauchen. Die Trockenvariante im Backofen benötigt ebenfalls Strom oder Gas und ist kostenintensiv, da der Ofen nicht komplett geschlossen werden darf. Insgesamt ist das Dörren durch moderne Apparaturen (außer im Solarbetrieb) zwar zeitaufwendig und mit zusätzlichen Kosten verbunden, aber die Qualität spricht Bände.

Beim Lufttrocknen kommt es aufgrund moderner Bauweisen leichter zu Schimmelbildung und damit zum Verderben des Apfels. Lediglich dem Besitzer von Kamin oder Kachelofen kann geraten werden in Nähe der Heizquelle zu dörren. Denn der Trockenvorgang sollte anfangs rasch erfolgen und dies ist nur über eine entsprechende Wärmequelle möglich. Der zweite wichtige Aspekt ist die Frischluftzufuhr, welche durch moderne Bauweise auch auf Dachböden zu geschlossenen Räumen geführt hat. In früheren Zeiten waren zugige Dachböden, gerade während des Altweibersommers ideal zum Dörren. Heutzutage wäre ein Dörrgerät die beste Wahl, sofern dies Verfahren öfters angewendet werden soll, als Test eignet sich die Variante Backofen.

 

Nährwert
(auf 100g Apfel getrocknet (geschwefelt))
kcal: 255 KJ
KJ: 1067 KJ
Kohlenhydrate: 57 g
Proteine: 1,4 g
Fett: 1,6 g
Wasser: 24,5 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Apfel getrocknet (geschwefelt))
Niacin: 0,8 mg
Vitamin A: 32 µg
Vitamin B1: 0,1 mg
Vitamin B2: 0,11 mg
Vitamin B6: 0,16 mg
Vitamin C: 11 mg
Vitamin E: 1,8 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Apfel getrocknet (geschwefelt))
Calcium: 31 mg
Eisen: 1,2 mg
Kalium: 622 mg
Magnesium: 32 mg
Natrium: 10 mg
Phosphor: 51 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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