Guave

Guave
Guave

Die Guave gehört zu den Myrtengewächsen. Guaven stammen ursprünglich aus Mexiko und wachsen nur in der Region Südamerika, am liebsten in tropischen Regionen. Die Guave wächst an Sträuchern oder kleinen Bäumen. Die Rinde ist normalerweise glatt, aber die Zweige sind behaart. Sie hat Laubblätter, welche oval geformt sind und bis zu 15 cm lang werden. Die Guave ist eine Beerenfrucht, deren Inneres fleischig ist und viele Samen enthält. Allerdings sehen die Guaven von der Form her eher aus wie Äpfel.

 
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Was ist eine Guave

Der Geschmack der Guaven lässt sich schwer beschreiben. Exotisch oder thailändisch ist relativ. Vielleicht kann man sich eher etwas unter dem Geschmack vorstellen, wenn man ihn so beschreibt: eine gelungene Mischung aus Feigen, Birnen, Quitten und Erdbeeren. Für den Verzehr wird in der regel die echte Guave verwendet. Sie unterscheidet sich nur in der größer der Pflanze von der Guave. Die echte Guave wächst auf Bäumen die eine Höhe von bis zu 13 Metern erreicht. Die echte Guave ist drei bis vier Monate nach der Blüte pflückreif. Ist sie einmal geerntet, dann muss sie schnell verarbeitet werden, da ungekühlt nur wenige Tage haltbar ist. Kühlt man sie, halten sie sich zwei bis drei Wochen.

Besonderheiten der Guave

Guaven müssen aber nicht bereits in ihrer Heimat verarbeitet werden. Bei ihnen funktioniert es, wie bei den Bananen. Sie werden im hartreifen Zustand, also eigentlich noch unreif geerntet. Dann kommen sie auf unseren Markt. Dies geht problemlos, da sie bei Zimmertemperatur nachreifen und so den idealen Reifezustand erreichen. Man kann die Guave wie eine Kiwi verzehren, das heißt aufschneiden und auslöffeln. Die im Fruchtfleisch enthaltenen Kerne können mitgegessen werden, sollten aber nicht gekaut werden. Da sie alle mittig sitzen, kann man sie auch vor dem Verzehr entfernen. Da die Guave an sich sehr druckempfindlich ist und sich schlecht lagern lässt, empfiehlt es sich auf abgepackte Produkte zurückzugreifen, wie z. B. eine Dose. Hier sollte man auf eine Dose Guaven in Sirup zurückgreifen, da hier hervorragend der einzigartige Geschmack erhalten bleibt.

Wichtige Inhaltsstoffe für den menschlichen Organismus

Die Guave enthält viele für den Menschen wichtige Inhaltsstoffe. Sie enthält 0,06 mg Retinol. Der tägliche Bedarf von Retinol liegt bei 0,1 mg. Retinol ist wichtig für das Wachstum, sowie Funktion und Aufbau der Haut und Schleimhäute, Blutkörperchen, Stoffwechsel und nicht zu vergessen für das Sehen. Desweiteren enthält eine Guave 0,05 mg Thiamin. Der Bedarf einer Frau liegt bei 1,1 mg und bei einem Mann bei 1,3 mg. Das Thiamin ist unentbehrlich für die Funktion des Nervensystems. Eine Guave ist reich an Pektin, was für den Menschen wie Ballaststoffe verwertet wir. Außerdem hat die Guave jede Menge Ascorbinsäure, auch bekannt als Vitamin C. Der tägliche Bedarf liegt bei 100 mg. Die Guave enthält allein 200 mg Ascorbinsäure.

 

Nährwert
(auf 100g Guave)
kcal: 34 KJ
KJ: 142 KJ
Kohlenhydrate: 5,8 g
Proteine: 0,9 g
Fett: 0,5 g
Wasser: 83,5 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Guave)
Niacin: 1,1 mg
Vitamin A: 119 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,14 mg
Vitamin C: 273 mg
Vitamin E: 0,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Guave)
Calcium: 17 mg
Eisen: 0,7 mg
Kalium: 290 mg
Magnesium: 13 mg
Natrium: 4 mg
Phosphor: 31 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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