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Kondensmilch 10%
Kondensmilch 10%

Kondensmilch 10%

Bei der Herstellung von Kondensmilch wird der Milch etwa 60% des Wassers entzogen. Dabei wird die Milch erst einmal zur Keimabtötung für 10 bis 25 Minuten auf ca. 85-100 °C erhitzt. Anschließend mit Unterdruck und einer Temperatur von 40-60 °C eingedickt. Dabei erhält die Kondensmilch einen Fettgehalt von etwa 4-10% Fett und eine restliche Trockenmaße von etwa 23%.

Was ist Kondensmilch und wie wird sie hergestellt

Durch den Erhitzungsvorgang bekommt die Dosenmilch einen leicht dunkleren Farbton, als frische Milch und auch einen leicht karamelisierten Geschmack.Nach diesem Vorgang wird die Kondensmilch verpackt (Dosen, Packung, Glas) und noch einmal sterilisiert um sie länger haltbar zu machen.

Zur Geschichte der Kondensmilch

Erfunden wurde die Kondensmilch von dem französischen Konditor Nicolas Appert, dem 1827 das erste mal gelang Milch in Dosen zu konservieren. Es gibt die Kondens-, oder Dosenmilch gezuckert und ungezuckert. Etwa 50 Jahre später, im Jahr 1886 wurde die Kondensmilch das erst mal in Deutschland angeboten, von der Firma Dresdner Pfunds Molkerei. Ursprünglich wurde der Kondensmilch der Zucker zugesetzt, um die Vermehrung von Bakterien zu verhindern, heute machen die modernen Verfahren den Zuckerzusatz aber nicht mehr notwendig. Gezuckerte Kondensmilch wird anders eingesetzt. Durch ihre andere Konsistenz wird gezuckerte Kondensmilch als Brotaufstrich oder Garnitur von Gebäck verwendet und man bekommt sie in Dosen, sowohl als auch in Tuben. Um aus einer Tasse Kondensmilch gezuckerte Kondensmilch zu erhalten muss man dieser Tasse 250g Zucker zusetzten und unter Erhitzen darin lösen.

Kondensmilch für Allergiker

Für die Kuhmilchallergiker wurde erstmals 1934 ein Verfahren entwickelt, um Ziegenmilch zu Kondensmilch zu verarbeiten. Die "einfache", ungezuckerte Dosenmilch wird für Kaffee oder zum Zubereiten von Soßen sehr gerne verwendet, auch zum Dessert läßt sich die Kondensmilch hier hervorragend gebrauchen.

Die gezuckerte Kondensmilch wird unter anderem zur Herstellung von Gebäck, als Brotaufstrich, aber auch gerne im Kaffee verwendet. Außerdem galt die gezuckerte Kondensmilch in Krisenzeiten oder im Krieg für die Soldaten als Lebensmittel-Grundausstattung, da sie wertvolle Kalorien liefert (in 400 g sind etwa 5.500 kj). Das Geschäft mit der Kondensmilch hat sich im 19. Jahrhundert zu einem sehr großen Markterfolg entwickelt.

 

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