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Kondensmagermilch, gezuckert
Kondensmagermilch, gezuckert

Kondensmagermilch, gezuckert

Kondensmilch ist eine Milch, die durch Erhitzen im Vakuum eingedickt wird. Sie ist in verschiedenen Fettstufen erhältlich. Wird die produzierte Kondensmilch mit Wasser und Zucker versetzt, entsteht eine Kondensmagermilch, gezuckert. In deutschen Supermärkten fand sich bis vor kurzen hauptsächlich die ungezuckerte Kondensmilch. Seit die Konservierung von Milch auch ohne die Zugabe von Zucker perfektioniert wurde, wird in Deutschland meist die ungezuckerte Variante hergestellt.

Beliebte, gezuckerte Kondensmilch

In den letzten Jahren haben insbesondere die Einwanderer aus Südamerika und Russland für einen Aufschwung bei der Kondensmagermilch, ungezuckert gesorgt. In vielen Ländern der Erde gehört das Kochen und Backen mit gezuckerter Kondensmilch zur Alltagskultur. In den neuen Bundesländern wurden in Privathaushalten die Dosen mit gezuckerter Kondensmilch für die Herstellung von Karamell-Likör verwendet. Die geschlossenen Dosen werden mehrere Stunden in wenig Wasser bis zum Karamellisieren der Kondensmilch gekocht.

Gezuckerte Kondensmilch als Kalorienbombe

Gezuckerte Kondensmilch darf als wahre Kalorienbombe bezeichnet werden. Sie besteht zu vier bis zehn Prozent Fett und kann über 1000 Kalorien je Dose aufweisen. Als diätisches und schlankmachendes Lebensmittel ist sie völlig ungeeignet. Zucker und Fett in hoher Konzentration gilt nicht gerade als gesund. Um dem entgegen zu wirken, wird diese Kondensmilch mit Wasser gestreckt. So erhält man die Kondensmagermilch, gezuckert. Sie hat nur noch einen Fettanteil von einem Prozent. Generell unterscheidet sich diese Milch mit ihrer dickflüssigeren Konsistenz und auch durch ihre gelbliche Farbe von ungezuckerter Dosenmilch beziehungsweise auch von Vollmilch. Obwohl Kondensmagermilch, gezuckert nur einen geringen Fettanteil aufweist, sorgt der Zucker für Konsistenz, Farbe und etwas Karamellgeschmack.

Wie wird gezuckerte Kondensmilch hergestellt

Die Herstellung von gezuckerter Kondensmilch (gleichlautend Kondensmagermilch, gezuckert) hat eine lange Tradition. Lange wurde nach Konservierungsmöglichkeiten für Milch gesucht. Die Milch hatte nur eine Haltbarkeit von einigen Stunden und war dann bereits so mit Bakterien verseucht, dass viele Kinder starben. Zum längeren Transport oder zum Lagern war sie überhaupt nicht geeignet. Seit 1856 ist das Verfahren patentiert. In diesem Verfahren, auch Kondensierungsverfahren genannt, wird Milch erhitzt. Im Vakuum wird der Milch bereits bei Temperaturen von 80 Grad Celsius zwei Drittel des Wassers entzogen. Die entstehende Milch wird mit Zucker versetzt und in Dosen und Büchsen abgefüllt und verschlossen. Danach werden diese nochmals einer Konservierung unterzogen. Wurde der Milch noch Wasser hinzugefügt, geht die Milch als Kondensmagermilch, gezuckert in den Verkauf.

 

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