Backhefe

Backhefe
Backhefe

Wissenschaftlich nennt man die Backhefe auch Saccharomyces cerevisiae. Backhefe ist eine Knospungs-Hefe. (Engl. budding yeast). Der Ursprung der Backhefe liegt in obergärigen Bierhefen. Dies kann man auch am wissenschaftlichen Namen erkennen, nämlich lateinisch "cerevisiae", deutsch "des Bieres". Saccharomyces bedeutet "Zuckerpilz". Diese Formulierung kommt aus dem Altgriechischem.

 

Stoffwechsel der Backhefe

Die runden bis ovalen Zellen der Backhefe sind winzig. Mit bloßem Auge sind sie selbstverständlich nicht erkennbar. Durch den Prozess der Knospung vermehren sich die Zellen der Backhefe. Sie kann auch Ascosporen bilden und in der Hyphenform vorliegen.

Backhefe kann gären; sowohl als auch Energie durch Sauerstoff-Atmung gewinnen. Das heißt sie gilt als fakultativ aerob. Als Ausgangsstoff für ihren Energiestoffwechsel verwendet Backhefe fast ausschließlich Zucker. Ausgeschieden wird Kohlenstoffdioxid aus der Atmung; und aus der Gärung Ethanol, also Alkohol. Die Menge dessen ist abhängig davon, ob in der Umgebung in der die Backhefe sich befindet Sauerstoff vorhanden ist, oder nicht. Ebenso ist die Menge des Zuckers entscheidend. Wird Alkohol oder Backhefe als Triebmittel gewonnen, ist hier die Sauerstoff-Atmung von Bedeutung. Die optimale Temperatur zur Gärung der Backhefe beträgt 32 Grad Celsius. Soll die Hefe sich vermehren, sind 28 Grad Celsius die beste Vorraussetzung. Die Hefemasse einer Bierhefekultur vermehrt sich innerhalb 2 Stunden auf die doppelte Menge. Andere Bakterienarten vermehren sich schneller. Geschieht die Gärung aerob, ist die Dauer der Vermehrung noch langsamer. Bei 45 Grad Celsius stirbt die Backhefe. Der Gäreffekt kann durch Druck über 8 bar gesteuert werden, da Backhefe druckempfindlich ist.

Verwendung von Backhefe

Backhefe wird nicht nur zum Backen verwendet, sondern auch für die Gewinnung von Bier, Essig und Wein genutzt. Durch die Backhefe können diese Lebensmittel zum Gären gebracht werden. Auch Ethanol-Kraftstoff und Cellulose-Ethanol werden hieraus gewonnen. Backhefe kann durch Biosorption Schwermetalle aus Abwässern herausfiltern. Dies sind zum Beispiel Zink, Kupfer, Uran und Cadmium. Als Kristalle lagern sich die Schwermetalle im Inneren und Äußeren der Zellen an. So wird das Metall chemisch von der Hefe abgesondert. Auch im medizinischen Bereich hilft Backhefe. Sie wird bei Durchfallerkrankungen, bei schwachem Allgemeinempfinden und bei Haarausfall erfolgreich eingesetzt.

Was benötigt man für die Herstellung von Backhefe?

Grundlegend benötigt man 2 Dinge für die Herstellung:

1. Ein Hefestamm (Reinzuchthefe), welches aus Sauerteighefen und obergärigen Bieren gewonnen wurde. Dies geschieht seit Jahrhunderten durch Auslesung und Züchtung der obengenannten hefeenthaltenden Lebensmittel.

2. Als Hauptbestandteil zur Vermehrung der Hefe dient ein Kulturmedium mit Melasse. Der Hefestamm ist das Betriebsgeheimnis der Hefeproduzenten. Das Verfahren der Herstellung jedoch nicht. Auch ist eine Herstellung durch Mikroorganismen gentechnisch heutzutage möglich. Es ist sogar geplant, durch Gentechnik Geschmacksrichtungen wie zum Beispiel Vanille zu bilden. Dies steht aber momentan noch in der Entwicklung. Backhefe kann hergestellt werden in Form von Presshefe, aktive Trockenhefe, Trockenhefe und Flüssighefe.

 

Nährwert
kcal: 78 KJ
KJ: 325 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 16,7 g
Fett: 1,2 g
Wasser: 73 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 17,4 mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: 1,4 mg
Vitamin B2: 2,3 mg
Vitamin B6: 0,68 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
Calcium: 23 mg
Eisen: 3,5 mg
Kalium: 640 mg
Magnesium: 28 mg
Natrium: 34 mg
Phosphor: 479 mg

Backwaren

Backwaren

Im Bereich der Lebensmittel sind die Backwaren ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, da sie Lebensmittel aus Getreide und Getreide- Erzeugnissen sind, die durch eine bestimmte Verfahrensweise, nämlich dem Backen, zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden. Backwaren lassen sich in drei große Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es das Brot, desweiteren das Kleingebäck und dann das Feingebäck. Kekse und Plätzchen werden zur Untergruppe der Dauerbackwaren gezählt, da sie einen niedrigen Feuchtigkeits- Anteil haben und auf Grund dessen länger haltbar sind.

Backhefe

Backhefe

Wissenschaftlich nennt man die Backhefe auch Saccharomyces cerevisiae. Backhefe ist eine Knospungs-Hefe. (Engl. budding yeast). Der Ursprung der Backhefe liegt in obergärigen Bierhefen. Dies kann man auch am wissenschaftlichen Namen erkennen, nämlich lateinisch "cerevisiae", deutsch "des Bieres". Saccharomyces bedeutet "Zuckerpilz". Diese Formulierung kommt aus dem Altgriechischem.

Backpulver

Backpulver

Backpulver ist ein Triebmittel, das beim Backen den jeweiligen Teig aufgehen lassen soll. Die Zusammensetzung aus der Backpulver besteht ist Natron und ein Säuerungsmittel, häufig ist dieses ein saures Salz. In der Regel wird hier Zitronensäure oder auch Weinsäure genutzt.

Bierhefe, trocken

Bierhefe, trocken

Die einzellige und kugelförmige Bierhefe gehört der Spezies Saccharomyces cerevisiae an, die auch die handelsübliche trockene Bäckerhefe umfasst. Die beiden Trockenhefen unterscheiden sich lediglich darin, ob sie aktiv oder inaktiv (abgetötet) sind. Die Bäckerhefe ist eine aktive Hefe, weswegen sie auch zum Auflockern von Teigen genutzt wird - wohingegen die Bierhefe abgetötet ist und nur durch ihre Inhaltsstoffe wirkt.

Gelatine

Gelatine

Gelatine leitet sich vom lateinischen Verb "gelare" ab, und lässt sich mit "erstarren" übersetzen. Gewonnen wird Gelatine maßgeblich aus dem Bindegewebe von Haut, Sehnen, Knorpel und Knochen von Schwein oder Rind.

Paniermehl

Paniermehl

Handelsübliches Paniermehl besteht aus geriebenem Weißbrot oder Brötchen und ist auch unter den Namen Weckmehl, Panierbrot, geriebene Semmel, Semmelmehl oder Semmelbrösel bekannt. Der Name ist vom französischen Begriff "pané" abgeleitet, das mit "Brot bestreuen" übersetzt werden kann.

Paniermehl Vollkorn

Paniermehl Vollkorn

Bei Vollkorn-Paniermehl handelt es sich um ein aus trockenen Vollkornbrötchen hergestelltes Mehl, das in der Küche in vielfältiger Weise Verwendung findet, beispielsweise als Panade für Fleischgerichte. Der Begriff "Paniermehl" ist der französischen Sprache entlehnt ("paner") und heißt "mit geriebenem Brot bestreuen". Das auch als "Semmelbrösel", "Weckmehl" oder "Semmelmehl" bekannte Lebensmittel eignet sich hervorragend als Reste-Verwertung für altbackene Brötchen.

Senf

Senf

Ohne Zweifel ist der Senf ein Gewürz mit besonderer Geschichte. "Senf schärft den Verstand", so hat der berühmte griechische Philosoph Pythagoras in eines der ältesten Zeugnisse im 5. Jahrhundert das Gewürz beschrieben. Diesbezüglich wurde das Mehl der scharfen Körner bereits im antiken Rom nicht nur zum Würzen, sondern auch als Zusatz von Öl verwendet. Dabei wurden die scharfen Samen lange Zeit nur gemahlen und so über Gerichte gestreut.

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