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Eier-Teigwaren
Eier-Teigwaren

Eier-Teigwaren

Unter dem Begriff Eier-Teigwaren versteht man ein Lebensmittel, welches umgangssprachlich als Nudel bezeichnet wird. Nudeln sind getrocknete Teigwaren, welche vor dem Verzehr gekocht werden.

Geschichte der Nudeln

Hinsichtlich der Geschichte von Eier-Teigwaren werden heute verschiedene Ansichten vertreten.
So wurden beispielsweise bereits in etruskischen Gräbern Geräte zur Herstellung von Teigwaren entdeckt. Außerdem wird heute angenommen, dass es Nudeln wohl schon in der griechischen Antike gab.
Ein Küchenchef namens Apitius erwähnte nur wenige Jahre nach Christi Geburt in seinem Kochbuch ein Rezept, welches an Lasagne erinnerte.

Wohl aber mit hoher Wahrscheinlichkeit sicher ist, dass etwa 1000 nach Christi das erste dokumentierte Pastarezept von Martino Corno veröffentlicht wurde. Heute kann man auch sicher sagen, dass das älteste Rezept über 4000 Jahre alt ist und aus China stammt. Gestritten wird aber immer noch darüber, ob die Nudeln auch in China erfunden wurden.

Herstellung und Nudelsorten

Eier-Teigwaren werden in Deutschland hauptsächlich aus Hartweizen, welcher auch Durum-Weizen genannt wird, hergestellt. Diesen beziehen deutsche Nudelhersteller hauptsächlich aus dem Ausland, wie zum Beispiel den USA oder Kanada, aber auch aus Deutschland selbst. Dieser Hartweizen wird dann in einer von fünf deutschen Hartweizenmühlen zu Hartweizengrieß verarbeitet. Diese Zutat ist unentbehrlich, denn ohne diese würden die Eier-Teigwaren beim Kochen ihre Form und ihre Bissfestigkeit verlieren.

Heutzutage werden verschiedene Teigwarensorten unterschieden. Dabei handelt es sich um Eier-Teigwaren, Wasserteigwaren, Frischteigwaren und Spezialsorten. Im Gegensatz zu den Wasserteigwaren, welche hauptsächlich aus Weizendunst und Wasser bestehen, beträgt der Wassergehalt der Eier-Teigwaren nicht mehr als 13 %. Diese Teigwarensorte besteht hauptsächlich aus Weizengrieß und Eiern.

Es werden hierzulande nicht nur verschiedene Teigwarensorten unterschieden, sondern auch unterschiedliche Formen werden dem deutschen Verbraucher bei seinem Einkauf entgegengebracht.
So kann er selbst bestimmen, für welche Form er sich entscheidet. Er hat die Auswahl zwischen Makkaroni (lange Röhrennudeln), Spaghetti (lange, dünne Nudeln), Rigatoni (kurze Röhrennudeln), Bandnudeln, Spirelli, Muschelnudeln, Sternchennudeln und und und.

Gesetzliche Aspekte zu Eierteigwaren

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz brachte 1998 die "Leitsätze für Teigwaren" heraus. Im II. Abschnitt Nr. 1 - 3 wurden hier besondere Beurteilungsmerkmale aufgeführt. So besagt Nr. 1 dieser Leitsätze, dass Eier-Teigwaren mindestens 100 Gramm Vollei, beziehungsweise Eigelb oder Eigelbprodukte auf 1 kg Getreidemahlerzeugnisse enthalten sollen.
Mindestens 200 Gramm Vollei auf 1 kg Getreidemahlerzeugnisse müssen nach Nr. 2 jene Eier-Teigwaren enthalten, die mit verbalen oder bildlichen Hinweisen auf hohen Eigehalt gekennzeichnet sind.
Der II. Abschnitt Nr. 3 der Leitsätze für Teigwaren ähnelt der Nr. 2 mit zwei Unterscheidungen. Es müssen mindestens 300 Gramm Vollei für Eier-Teigwaren verwendet werden, wenn auf einen besonders hohen Eigehalt hingewiesen wird.

Interessenates zu Eierteigwaren

  • Die längste Nudel der Welt wurde 1991 in Ludwigshafen hergestellt. Sie ist 1.020 Meter lang und besteht aus 40 Strängen.
  • Die längste gekochte Nudel war 188,8 Meter lang. Diesen Weltrekord stellte ein Schweizer 1994 auf.
  • Jeder Deutsche isst pro Jahr etwa sieben Kilo Nudeln im Durchschnitt, damit belegen wir in Europa einen Spitzenplatz.

 

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