Weizen Stärke

Weizen Stärke
Weizen Stärke

Bei der Bezeichnung Weizenstärke handelt es ich um eine organische Verbindung. Der Begriff Stärke stammt von dem lateinischen Wort Amylum ab. Stärke ist genauer gesagt ein Polysaccharid mit der chemischen Formel (C6H10O5)n, welches aus ?-D-Glucose-Einheiten aufgebaut ist. Das Makromolekül der Weizenstärke wird zu den Kohlenhydraten gezählt. In einer pflanzlichen Zelle bildet Stärke den wichtigsten Reservestoff überhaupt.

 
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Was bedeutet Weizen Stärke

Weizenstärke ist das Ergebnis der Assimilation von Kohlendioxid. In der Regel liegt Stärke innerhalb einer Pflanzenzelle in Form von organisierten Körnern vor. Sie besitzen von Pflanze zu Pflanze eine andere Größe und Form, von kugelig, oval, linsen- bis spindelförmig. In manchen Fällen können sie aufgrund des gegenseitigen Drucks auch polyedrisch sein. Insgesamt besteht Stärke zu 20 bis 30 Prozent aus Amylose, das sind lineare Ketten mit helikaler Schraubenstruktur und zu 70 bis 80 Prozent aus Amylopektin, das sind stark verzweigte Strukturen.

Untersuchung von Weizen Stärke Körnern

Wenn man Weizenstärkekörner ins Wasser legt, kann man eine deutliche Schichtung erkennen, die dadurch entsteht, dass um einen inneren und weniger dichten Teil, dem sogenannten Bildungszentrum, Schichten von ungleicher Lichtbrechung schalenartig gelagert sind. Hierbei befindet sich das Bildungszentrum bei kugeligen Körnern direkt in dem Mittelpunkt, so dass die umgebenden Schichten ungleiche Dicken haben. Die letztendliche Schichtung wird aber erst durch den unterschiedlichen Wassergehalt und die daher bedingte unterschiedliche Lichtbrechung der Schichten ausgelöst.

Weizen Stärke Nachweis

In der Regel wird der Weizenstärkenachweis mittels Iod infolge einer Iodprobe nachgewiesen. Eine sogenannte Lugolsche Lösung wird der stärkehaltigen Substanz zugegeben. Dann sollten sich die aus Iod und Iodidionen gebildeten Polyiodidionen im Innern der spiralförmigen Amylose anlagern. Sobald die charakteristische Blaufärbung auftritt, ist es bestätigt. Wenn man dann die Lösung erwärmt, wird die Weizenstärke entspiralisiert, da die Wasserstoff-Brückenbindungen gespalten werden. Infolgedessen werden die Polyiodidionen freigesetzt, wodurch sich dann die Lösung farblos oder gelbbraun färbt. Wenn man sie dann wieder abkühlt kommt es erneut zur Respiralisierung und einer erneuten Einlagerung der Polyiodidionen.

Weitere Nachweisbarkeit von Stärke

Auch kann man Stärke mittels eines Polarimeters nachweisen, indem man die Weizenstärke durch Kochen mit Säure spaltet und nach und nach Carrez I und II filtriert zugibt. Anhand des Polarimeters kann man die optische Drehung bestimmen, wodurch man auf die Stärkemenge schließen kann. Mit Hilfe der Stärke können Pflanzen ihrer überschüssige Energie als Reserve speichern. Es geht um die Speicherung der Glucose in unlöslicher und somit osmotischer unwirksamer Form. Im Vergleich zu Glucose kann Stärke ohne viel Wasser gespeichert werden.

Nährwert
(auf 100g Weizen Stärke)
kcal: 347 KJ
KJ: 1451 KJ
Kohlenhydrate: 86,1 g
Proteine: 0,4 g
Fett: 0,1 g
Wasser: 12,3 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Weizen Stärke)
Niacin: mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0 mg
Vitamin B2: 0 mg
Vitamin B6: 0 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 0 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Weizen Stärke)
Calcium: 0 mg
Eisen: 0 mg
Kalium: 16 mg
Magnesium: mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 20 mg

Stärke

Stärke

Als Polysaccharid, Vielfachzucker, wird Stärke in den für die Photosynthese zuständigen Zellen, wie den Chloroplasten (in Grünpflanzen, verschiedenen Algen) oder anderen Plastiden (z.B. farblose Leukoplasten) in chlorophyllfreien Geweben von Pflanzen gebildet.

Backmehl Teig

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Das bekannte Backmehl, welches zur Herstellung von Teig verwendet werden kann, wird durch das Mahlen von Getreidekörnern in Pulverform gewonnen. Mehl kann man aus den Getreidearten Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse usw. herstellen. Aus dem Backmehl wird dann der Teig zum Backen von beispielsweise Brot gewonnen.

Weizen, Grieß

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Kartoffelstärke - Stärke aus Kartoffeln

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Mais-Stärke gehört in die Gruppe der Speisestärken und eignet sich hervorragend zum Backen und Kochen und findet zudem häufig Anwendung in der Lebensmittelindustrie.

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Weizen Stärke

Bei der Bezeichnung Weizenstärke handelt es ich um eine organische Verbindung. Der Begriff Stärke stammt von dem lateinischen Wort Amylum ab. Stärke ist genauer gesagt ein Polysaccharid mit der chemischen Formel (C6H10O5)n, welches aus ?-D-Glucose-Einheiten aufgebaut ist. Das Makromolekül der Weizenstärke wird zu den Kohlenhydraten gezählt. In einer pflanzlichen Zelle bildet Stärke den wichtigsten Reservestoff überhaupt.

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