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Stärke

Als Polysaccharid, Vielfachzucker, wird Stärke in den für die Photosynthese zuständigen Zellen, wie den Chloroplasten (in Grünpflanzen, verschiedenen Algen) oder anderen Plastiden (z.B. farblose Leukoplasten) in chlorophyllfreien Geweben von Pflanzen gebildet.

Stärke (lat. Amylum)

Stärke entsteht als Assimilationsprodukt bei der Kohlendioxidaufnahme und bildet eine organische Verbindung. In den Zellen als Körnchen abgelagert, dient Stärke als Reservestoff für die Pflanzen in Form eines unlöslichen, also osmotisch unwirksamen, Glucose- und somit Energiespeichers. Vorrangig erfolgt die Einlagerung in dem, der Reservestoffspeicherung dienenden, Gewebe der Samen, Knollen, Wurzeln sowie Zwiebeln von Pflanzen.

Wie wichtig ist Stärke für den Menschen

Durch die Spaltung der mit der Nahrung aufgenommenen Stärke durch Enzyme in kleinere Zuckereinheiten (Mono-, Di- sowie Oligosaccharide), kann sich der menschliche Organismus diese als Energielieferant zunutze machen. Dabei lässt sich die Verwertbarkeit grob in drei Klassen unterteilen: schnell verdauliche Stärke (z. B. gekochte Esswaren), verdauliche Stärke (zumeist in rohen Nahrungsmitteln) sowie resistente Stärke, welche den Ballaststoffen ähnelt.

Seit wann kennt man Stärke

In der menschlichen Ernährung stellt Stärke das wichtigste Kohlenhydrat dar und war schon in der Antike bekannt. Weil Stärke nicht in Mühlen gewonnen wurde, wie andere mehlartige Erzeugnisse, erhielt Stärke, dem griechischen Arzt Dioskurides entsprechend, den griechischen Namen „Amylon“ (später lat. „Amylum“). Gemäß dem römischen Gelehrten Plinius wurde auf der griechischen Insel Chios erstmals aus Weizenmehl Stärke gewonnen. Mit der simplen Ausstattung konnte jedoch nur ein geringes Resultat erzielt werden. Die Produktion von Stärke im Mittelalter ist weitgehend unbekannt.

Mit der fortschreitenden Entwicklung der Apparaturen und Maschinen erhöhte sich der Ertrag, vor allem mittels Einführung eigens konstruierter Zentrifugalmaschinen. Aufgrund der Fabrikation von Stärke in großem Umfang sowie dem Export in hinreichenden Mengen, begründete Holland im 16. Jahrhundert gewissermaßen die Stärkeindustrie, welche sich überwiegend als landwirtschaftliches Gewerbe entwickelte. Heute wird mit Hilfe einer Kochsalzlösung Stärke durch das Auswaschen geeigneter Pflanzenteile gewonnen.

Wo ist Stärke enthalten

Als wichtigste nachwachsende Rohstoffe für die Stärkegewinnung werden maßgeblich Weizen und Kartoffeln verwendet. International nehmen ferner Mais, Reis und Maniok eine führende Position in diesem Bereich ein.

In der gesamten Lebensmittelindustrie (Getränke, Backwaren, Milchprodukte, Süßwaren) wird Stärke zur Herstellung von Süßungsmitteln auf stärkebasierten Zuckerstoffen (Glucosesirup), Traubenzucker u. v. m. verwendet. Weiterhin stellt sie, häufig in Form von modifizierter Stärke, das wichtigste Binde-, Träger- und Füllmittel (z. B. als Verdickungsmittel für Fertiggerichte) für die Nahrungsmittelindustrie dar.

Stärke

Stärke

Als Polysaccharid, Vielfachzucker, wird Stärke in den für die Photosynthese zuständigen Zellen, wie den Chloroplasten (in Grünpflanzen, verschiedenen Algen) oder anderen Plastiden (z.B. farblose Leukoplasten) in chlorophyllfreien Geweben von Pflanzen gebildet.

Backmehl Teig

Backmehl Teig

Das bekannte Backmehl, welches zur Herstellung von Teig verwendet werden kann, wird durch das Mahlen von Getreidekörnern in Pulverform gewonnen. Mehl kann man aus den Getreidearten Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse usw. herstellen. Aus dem Backmehl wird dann der Teig zum Backen von beispielsweise Brot gewonnen.

Weizen, Grieß

Weizen, Grieß

Grieß wird aus Getreidesorten hergestellt. Bei Weizengrieß handelt es sich um Weizen, der gemahlen wurde. Die Körnung ist unterschiedlich und liegt zwischen 1,0 mm und 0,25 mm. Betrachtet man die Grießkörnchen mit einer Lupe, stellt man fest, dass sie rund oder auch eckig sein können. Ihre Farbe geht von weiß, gelblich bis ins leichte hellbraun über.

Kartoffelstärke - Stärke aus Kartoffeln

Kartoffelstärke - Stärke aus Kartoffeln

Die Kartoffelstärke wird aus der Kartoffel gewonnen. Es ist ein langer Schritt, bis am Ende dann die reine Stärke übrig bleibt. Um Kartoffel-Stärke zu erhalten, werden nach der Anlieferung in der Fabrik, die Kartoffeln gereinigtwird sie durch Reiben zerkleinert, bis ein Brei daraus entsteht. Bevor der Brei noch weiter zerdrückt wird, muss dieser von den harten Schalen der Kartoffel gereinigt werden.

Maisstärke

Maisstärke

Mais-Stärke gehört in die Gruppe der Speisestärken und eignet sich hervorragend zum Backen und Kochen und findet zudem häufig Anwendung in der Lebensmittelindustrie.

Pudding Pulver

Pudding Pulver

Welches Kind mag keinen Pudding? Auch bei Erwachsenen ist die süße Nachspeise eine gerne gesehene Mahlzeit zum Schlemmen. Ob für Zwischendurch oder auf dem Kuchen, Pudding schmeckte schon zu Omas Zeiten.

Reis Stärke

Reis Stärke

Die Reisstärke zählt zu der Lebensmittelgruppe der Getreide und Getreideprodukte. Sie ist eine der wichtigsten Reservestoffe der pflanzlichen Zellen. In ihr speichern Landpflanzen die vorhandene überschüssige Energie. Die eigentlich Stärke war bereits in der Antike als nützlicher Stoff der Natur bekannt.

Weizen Stärke

Weizen Stärke

Bei der Bezeichnung Weizenstärke handelt es ich um eine organische Verbindung. Der Begriff Stärke stammt von dem lateinischen Wort Amylum ab. Stärke ist genauer gesagt ein Polysaccharid mit der chemischen Formel (C6H10O5)n, welches aus ?-D-Glucose-Einheiten aufgebaut ist. Das Makromolekül der Weizenstärke wird zu den Kohlenhydraten gezählt. In einer pflanzlichen Zelle bildet Stärke den wichtigsten Reservestoff überhaupt.