Roggen Mehl Typ 997
Roggen Mehl Typ 997
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Die Typenzahlen beim Mehl geben Aufschluss über den Anteil natürlicher Mineralstoffe im Mehl. So bauen sich auch die Typenzahlen auf. Je höher die Typenzahl beim Roggenmehl, desto höher sind die Anteile der natürlichen Mineralstoffe im Mehl.
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Inhaltsstoffe im Roggen
Die Bestandteile an Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen sind Roggenmehl höher, je dunkler das jeweilige Roggenmehl ist. Roggen Mehl Typ 997 bedeutet also, dass 997 Milligramm Mineralstoffe in Trockenmasse je 100 Gramm Roggenmehl enthalten sind. Der Toleranzbereich bei Roggen Mehl Typ 997 bewegt sich zwischen 910 und 1100 Milligramm Mineralstoffgehalt je 100 Gramm. Der Anteil an Mineralstoffen liegt so bei 21,3 Prozent.
Was macht das Roggen Mehl Typ 997 noch aus?
In Österreich trägt dieses Roggenmehl die Typenbezeichnung R960. Entscheidend für die Bewertung des Roggenmehls unter Einhaltung der seit 1992 geltenden DIN-Norm 10355 ist dabei auch der Ausmahlungsgrad, also die Relation zwischen Getreideeinsatz und daraus gewonnenem Roggenmehl. Roggen Mehl Typ 997 hat also mit 90 Prozent einen hohen Ausmahlungsgrad mit vollem Nährstoffgehalt, weil neben dem Feinmehl auch Bestandteile der Randschicht des Korns z.B. der Schale in dem Mehl vorhanden sind. Diese Randschicht ist besonders mineralstoffreich. In ihr stecken Kalzium, Eisen und Vitamin B, aber auch Ballaststoffe. Die Feinheit des Mehls bleibt trotz höherer Ausmahlung gleich und gewährleistet beim Backen eine schöne Kruste. Andererseits ist Roggen Mehl Typ 997 bei niedrigem Ausmahlungsgrad mit 12 Monate Lagerungszeit und mehr länger haltbar als Roggenmehle mit höherer Typenbezeichnung.
Wo ist Roggen Mehl Typ 997 enthalten?
Roggen Mehl Typ 997 ist in hellen Roggenbrotsorten enthalten, die - regional unterschiedlich - auch als Mischbrote oder Bio-Bauernbrote bezeichnet werden. Zur Vereinheitlichung wurde für die Brotherstellung ein Leitfaden für Kennzahlen im Roggenbereich erarbeitet. Roggenbrote sind aus mindestens 90 Prozent Roggen Mehl Typ 997, Roggenmischbrote werden aus mehr als 50 Prozent, aber weniger als 90 Prozent Roggenmehl hergestellt. In Sauerteig-Vollkornbrot ist besonders viel Roggen Mehl Typ 997 enthalten, weil die Geschmacksintensivität dieser Mehlsorte nicht so hoch ist, andererseits eine hohe Gärfähigkeit des Teigs ermöglicht wird.
Der Eiweißgehalt im Roggen Mehl Typ 997 ist ausgewogen, um so beim Backen in der Verbindung zwischen Mehl und Wasser einen guten "Kleber" zu erhalten, der die Lockerheit und Elastizität des Backwerks garantiert. Die Mischung zwischen Roggen Mehl Typ 997 und anderen Mehlsorten, z.B. Weizenmehl, ermöglicht eine Brotvielfalt von milde, herzhaft bis deftig nach vielfältigen Rezepturen (z.B. Ciabatta).

Roggenkeime, das Lebensorgan des Roggenkorns, finden getrocknet eine vielseitige Verwendung in der gesunden Küche und haben auch einen großen Stellenwert in der hochwertigen Kosmetik. Der Roggenkeim ruht tief im Innern der Getreidefrucht und trägt viel zum körperlichen Wohlbefinden bei. Denn der Roggen zählt zu den wertvollsten Getreidearten der menschlichen Ernährung und hat eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit.

Roggen ist eine Getreideart, die hauptsächlich in den gemäßigten Klimazonen auf leichten, sauren und sandigen Böden angebaut wird. Das gelbbraune oder graugrüne 5-9 mm längliche Roggen Korn besitzt eine seitlich verlaufende, flache Rille und wird an der Spitze von kurzen Härchen bedeckt.

Art, Eigenschaften und Qualität von Backmehlen werden in Deutschland durch verschiedene DIN-Typen-Bezeichnungen festgelegt. Damit ist auch eine gute Kontrolle der daraus hergestellten Lebensmittel gesichert. Das Roggenmehl 1150 ist ein sehr häufig verwendeter Mehltyp. Dabei spielen die regional unterschiedlich bevorzugten Brot- und anderen Backwaren eine Rolle. Aus Roggenmehl 1150 werden vor allem Mischbrote und -brötchen herstellt.

Deutschland ist bekannt für seine Vorliebe für gutes, wohl schmeckendes Brot. Darum kommt den verschiedenen Mehlsorten bei uns auch eine große Bedeutung zu. Jede Art von Mehl ist für unterschiedliche Back- und Kochergebnisse geeignet.

Die Typenzahlen beim Mehl geben Aufschluss über den Anteil natürlicher Mineralstoffe im Mehl. So bauen sich auch die Typenzahlen auf. Je höher die Typenzahl beim Roggenmehl, desto höher sind die Anteile der natürlichen Mineralstoffe im Mehl.

Der Roggen gehört zu den Getreidesorten, die gerade in unseren kühleren Breitengraden sehr gut gedeihen. Er kommt mit unserem Klima weit besser zurecht als der Weizen. Darum ist schon seit Jahrhunderten die Verarbeitung von Roggen zu vielerlei Lebensmitteln in Mitteleuropa und dem osteuropäischen Raum weit verbreitet.

Speisekleie bezeichnet kein eigenständiges Nahrungsmittel, da es sich hierbei lediglich um die Überreste des Weizenkorns handelt. Spezifisch sind hiermit die Schalen des Korn gemeint. Obwohl es sich lediglich um diese handelt, sind Speisekleien trotzdem genießbar und können als zusätzliches Produkt die Nahrung ergänzen.

Bei dem so genannten Vollkornmehl Typ 1800 handelt es sich um eine ganz spezielle Form des Mehls. Ganz grundsätzlich wird immer all das als Mehl bezeichnet, was durch das (industrielle) Mahlen von Getreide entsteht. Mehl ist sozusagen immer ein Getreideprodukt. Dabei spielt es zunächst dann keine Rolle, ob dieses Mehl aus Hirse, Weizen, Roggen, Gerste oder aber auch Reis gewonnen wurde.

Als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit, gilt Amaranth als Kulturpflanze. Sowohl Inkas, als auch Azteken und Mayas nutzten die getreideähnlichen, an Hirse erinnernden, Körner als Hauptnahrungsmittel. In mexikanischen Gräbern konnten fast 9000 Jahre alte Amaranthsamen nachgewiesen werden. Der Name Amaranth selbst kommt aus dem griechischen uns bedeutet soviel wie "die Eine die ewig blüht/nie vergeht".

Maisgrieß ist ein Getreideerzeugnis, das bei der Vermahlung von besonderem Mais entsteht. Es besteht aus schalen und Maiskeimeneimen. Je nach Ausmahlgrad unterscheidet man zwischen feinem, mittlerem und groben Grieß. Ursprünglich war er ein Arme-Leute-Essen der arbeitenden Bevölkerung, da es günstig war, gut sättigt und viel Energie liefert.

Quinoa, in Europa auch bekannt unter den Bezeichnungen "Andenhirse" oder "Perureis", ist tatsächlich eine der ältesten Kulturpflanzen. Unter dem Begriff Kulturpflanze sind Nutzpflanzen zu verstehen, die vom Menschen aus wildwachsenden Arten gezüchtet wurden. Den Bewohnern der Anden in Südamerika dient die Pflanze tatsächlich schon seit über 6.000 Jahren als eines wichtigsten Grundnahrungsmittel.

Roggenkeime, das Lebensorgan des Roggenkorns, finden getrocknet eine vielseitige Verwendung in der gesunden Küche und haben auch einen großen Stellenwert in der hochwertigen Kosmetik. Der Roggenkeim ruht tief im Innern der Getreidefrucht und trägt viel zum körperlichen Wohlbefinden bei. Denn der Roggen zählt zu den wertvollsten Getreidearten der menschlichen Ernährung und hat eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit.

Grieß wird aus Getreidesorten hergestellt. Bei Weizengrieß handelt es sich um Weizen, der gemahlen wurde. Die Körnung ist unterschiedlich und liegt zwischen 1,0 mm und 0,25 mm. Betrachtet man die Grießkörnchen mit einer Lupe, stellt man fest, dass sie rund oder auch eckig sein können. Ihre Farbe geht von weiß, gelblich bis ins leichte hellbraun über.
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