Roggen Korn

Roggen Korn
Roggen Korn

Roggen ist eine Getreideart, die hauptsächlich in den gemäßigten Klimazonen auf leichten, sauren und sandigen Böden angebaut wird. Das gelbbraune oder graugrüne 5-9 mm längliche Roggen Korn besitzt eine seitlich verlaufende, flache Rille und wird an der Spitze von kurzen Härchen bedeckt.

 
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Das Roggen Korn und seine Arten

Bei Roggen wird zwischen Winter- und Sommerformen unterschieden, wobei in Mitteleuropa vorwiegend Winterroggen angebaut wird, da sich Roggen gut an kühle und trockene Klimaeigenschaften anpasst. Deutschland zählt mit einer jährlichen Produktionsmenge von über 3 Mio. Tonnen zu den größten Roggenproduzenten weltweit, dabei existieren 35 zugelassene Sorten des Winterroggens allein in Deutschland.

Verwendung des Roggen Korns

Roggen Korn ist neben dem Weizen das zweitwichtigste Brotgetreide, das in Mehlform der Zubereitung von Getreideprodukten wie Brot, Brötchen und Backwaren dient. In einer Mühle werden die Roggen Körner zu Mehl gemahlen. Je höher der Ausmahlungsgrad desto höher ist der Anteil an Randschichten im Mehl, in denen sich Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine konzentrieren. Daneben wird Roggen als Futtermittel und in der Alkoholherstellung verwendet, beispielsweise der Kornschnaps wird häufig aus Roggen destilliert und auch einige Wodka-Sorten werden aus Roggen hergestellt.

Roggen Korn als nachwachsender Rohstoff

Eine neuzeitliche Verwendung findet das Roggen Korn als nachwachsender Rohstoff und Energieträger. Wegen seiner hohen Ethanolausbeute, den günstigen Preisen und Anbaubedingungen wird Roggen beispielsweise zu Bioethanol verarbeitet, das dann als Energieträger in Verbrennungsmotoren und Brennstoffzellen eingesetzt wird. Aber auch als Festbrennstoff und in der Biogaserzeugung bestehen Absatzmöglichkeiten für Roggen als Energierohstoff. Da diese jedoch in direkter Konkurrenz zur Lebensmittelindustrie stehen ist eine kritische Betrachtung der energetischen Nutzung notwendig. Weitere Verwendungsmöglichkeiten findet der Roggen in der Natur- und Baustoffindustrie, da sich aus der Stärke des Roggens Kunststoffe herstellen lassen. Zudem nutzt die Dämmstoffindustrie die positiven Eigenschaften des Roggens als Baumaterial in der Wärme- und Schalldämmung.

Roggen Korn mit besonderen Eigenschaften

Roggen ist die Grundlage der deutschen Brotkultur. Roggenprodukte werden wegen ihres kräftigen, herzhaften und aromatischen Geschmacks als qualitativ hochwertig eingestuft. Zudem ist Roggen durch seinen hohen Anteil an B-Vitaminen und Nährstoffen sehr gesund, vor allem die enthaltenen Ballaststoffe regen die Verdauung an und senken einen zu hohen Cholesterinspiegel. Brotteige aus Roggenmehl sind dennoch schwieriger zu verarbeiten, da das Roggeneiweiß keinen Kleber ausbildet, wie es bei Weizen der Fall ist. Daher benötigt Roggen den Sauerteig um backfähig zu sein.

Nährwert
(auf 100g Roggen Korn)
kcal: 293 KJ
KJ: 1227 KJ
Kohlenhydrate: 60,7 g
Proteine: 8,8 g
Fett: 1,7 g
Wasser: 13,7 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Roggen Korn)
Niacin: 1,8 mg
Vitamin A: 2 µg
Vitamin B1: 0,35 mg
Vitamin B2: 0,17 mg
Vitamin B6: 0,23 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Roggen Korn)
Calcium: 37 mg
Eisen: 2,8 mg
Kalium: 510 mg
Magnesium: 91 mg
Natrium: 4 mg
Phosphor: 336 mg

Roggen Keime getrocknet

Roggen Keime getrocknet

Roggenkeime, das Lebensorgan des Roggenkorns, finden getrocknet eine vielseitige Verwendung in der gesunden Küche und haben auch einen großen Stellenwert in der hochwertigen Kosmetik. Der Roggenkeim ruht tief im Innern der Getreidefrucht und trägt viel zum körperlichen Wohlbefinden bei. Denn der Roggen zählt zu den wertvollsten Getreidearten der menschlichen Ernährung und hat eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit.

Roggen Korn

Roggen Korn

Roggen ist eine Getreideart, die hauptsächlich in den gemäßigten Klimazonen auf leichten, sauren und sandigen Böden angebaut wird. Das gelbbraune oder graugrüne 5-9 mm längliche Roggen Korn besitzt eine seitlich verlaufende, flache Rille und wird an der Spitze von kurzen Härchen bedeckt.

Roggen Mehl Typ 1150

Roggen Mehl Typ 1150

Art, Eigenschaften und Qualität von Backmehlen werden in Deutschland durch verschiedene DIN-Typen-Bezeichnungen festgelegt. Damit ist auch eine gute Kontrolle der daraus hergestellten Lebensmittel gesichert. Das Roggenmehl 1150 ist ein sehr häufig verwendeter Mehltyp. Dabei spielen die regional unterschiedlich bevorzugten Brot- und anderen Backwaren eine Rolle. Aus Roggenmehl 1150 werden vor allem Mischbrote und -brötchen herstellt.

Roggen Mehl Typ 815

Roggen Mehl Typ 815

Deutschland ist bekannt für seine Vorliebe für gutes, wohl schmeckendes Brot. Darum kommt den verschiedenen Mehlsorten bei uns auch eine große Bedeutung zu. Jede Art von Mehl ist für unterschiedliche Back- und Kochergebnisse geeignet.

Roggen Mehl Typ 997

Roggen Mehl Typ 997

Die Typenzahlen beim Mehl geben Aufschluss über den Anteil natürlicher Mineralstoffe im Mehl. So bauen sich auch die Typenzahlen auf. Je höher die Typenzahl beim Roggenmehl, desto höher sind die Anteile der natürlichen Mineralstoffe im Mehl.

Roggenflocken

Roggenflocken

Der Roggen gehört zu den Getreidesorten, die gerade in unseren kühleren Breitengraden sehr gut gedeihen. Er kommt mit unserem Klima weit besser zurecht als der Weizen. Darum ist schon seit Jahrhunderten die Verarbeitung von Roggen zu vielerlei Lebensmitteln in Mitteleuropa und dem osteuropäischen Raum weit verbreitet.

Speisekleie

Speisekleie

Speisekleie bezeichnet kein eigenständiges Nahrungsmittel, da es sich hierbei lediglich um die Überreste des Weizenkorns handelt. Spezifisch sind hiermit die Schalen des Korn gemeint. Obwohl es sich lediglich um diese handelt, sind Speisekleien trotzdem genießbar und können als zusätzliches Produkt die Nahrung ergänzen.

Vollkornmehl Typ 1800

Vollkornmehl Typ 1800

Bei dem so genannten Vollkornmehl Typ 1800 handelt es sich um eine ganz spezielle Form des Mehls. Ganz grundsätzlich wird immer all das als Mehl bezeichnet, was durch das (industrielle) Mahlen von Getreide entsteht. Mehl ist sozusagen immer ein Getreideprodukt. Dabei spielt es zunächst dann keine Rolle, ob dieses Mehl aus Hirse, Weizen, Roggen, Gerste oder aber auch Reis gewonnen wurde.

Amaranth

Amaranth

Als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit, gilt Amaranth als Kulturpflanze. Sowohl Inkas, als auch Azteken und Mayas nutzten die getreideähnlichen, an Hirse erinnernden, Körner als Hauptnahrungsmittel. In mexikanischen Gräbern konnten fast 9000 Jahre alte Amaranthsamen nachgewiesen werden. Der Name Amaranth selbst kommt aus dem griechischen uns bedeutet soviel wie "die Eine die ewig blüht/nie vergeht".

Maisgrieß

Maisgrieß

Maisgrieß ist ein Getreideerzeugnis, das bei der Vermahlung von besonderem Mais entsteht. Es besteht aus schalen und Maiskeimeneimen. Je nach Ausmahlgrad unterscheidet man zwischen feinem, mittlerem und groben Grieß. Ursprünglich war er ein Arme-Leute-Essen der arbeitenden Bevölkerung, da es günstig war, gut sättigt und viel Energie liefert.

Quinoa

Quinoa

Quinoa, in Europa auch bekannt unter den Bezeichnungen "Andenhirse" oder "Perureis", ist tatsächlich eine der ältesten Kulturpflanzen. Unter dem Begriff Kulturpflanze sind Nutzpflanzen zu verstehen, die vom Menschen aus wildwachsenden Arten gezüchtet wurden. Den Bewohnern der Anden in Südamerika dient die Pflanze tatsächlich schon seit über 6.000 Jahren als eines wichtigsten Grundnahrungsmittel.

Roggen Keime getrocknet

Roggen Keime getrocknet

Roggenkeime, das Lebensorgan des Roggenkorns, finden getrocknet eine vielseitige Verwendung in der gesunden Küche und haben auch einen großen Stellenwert in der hochwertigen Kosmetik. Der Roggenkeim ruht tief im Innern der Getreidefrucht und trägt viel zum körperlichen Wohlbefinden bei. Denn der Roggen zählt zu den wertvollsten Getreidearten der menschlichen Ernährung und hat eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit.

Weizen, Grieß

Weizen, Grieß

Grieß wird aus Getreidesorten hergestellt. Bei Weizengrieß handelt es sich um Weizen, der gemahlen wurde. Die Körnung ist unterschiedlich und liegt zwischen 1,0 mm und 0,25 mm. Betrachtet man die Grießkörnchen mit einer Lupe, stellt man fest, dass sie rund oder auch eckig sein können. Ihre Farbe geht von weiß, gelblich bis ins leichte hellbraun über.

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