Grünkern Mehl

Grünkern Mehl
Grünkern Mehl

Der Grünkern ist das künstlich getrocknete Korn eines Dinkels. Er wird unreif aus dem Dinkel geerntet und ist glänzend grün. Der Grünkern wird getrocknet, um ihn mahlfähig zu machen, denn vorher sind sie weich und saftig. Damals wurden sie mit Eisenpfannen getrocknet, heute mit Trocknungsanlagen. Auch im Wasser gekocht sind sie bis heute eine beliebte Spezialität.

 
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Hintergründe zum Grünkern

Aus Angst, dass die Ernte den Winter nicht überstehen könnte, ernteten die Menschen die Dinkelkerne schon frühzeitig und so entstanden die Grünkerne. Um sie noch länger haltbar zu machen, wurden sie getrocknet. Sie bemerkten, dass es gut schmeckte und ernteten von da an immer einen Teil früher. Dinkel ist eines der ältesten Getreidearten. Das Urgetreide wurde schon von Kelten und den alten Ägyptern angebaut. Da sie sehr hohe Ansprüche an den Boden stellen und ein niedriges Ertragsniveau haben, wären die Grünkerne schon fast in Vergessenheit geraten.

Grünkern - Das gesunde Korn

Vor allem für die Gesundheitsbewussten ist das Grünkern Mehl genau das Richtige, denn es stammt nur aus biologischem Anbau. Aufgrund seiner verträglichen Inhaltsstoffe ist es sehr wohltuend für den Organismus. Das Grünkern Mehl ist auch sehr beliebt bei Allergikern und wird auch für Baby- und Kindernahrung gerne benutzt. Da Grünkern Mehl mit strengen Auflagen belegt ist, werden bei der Produktion einzelne Spuren von anderen Getreiden entfernt. Auf gen-modifizierte Organismen und Rohmaterialien wird auch verzichtet, sowie auf die Verwendung von Zusatz- und Konservierungsstoffen. Grünkerne werden wie alle anderen Kerne gemahlen.

Grünkern Mehl zum Backen

Der Geschmack ist nussartig und die Verwendung des Grünkern Mehls ist gleich mit dem des Weizenmehls. Aber dennoch ist der Nährwert viel höher, als bei Weizenmehl, da es mehr Eiweiße, Aminosäuren, Mineralstoffe und Kieselsäure besitzt. Durch die vielen Klebstoffeiweiße, die enthalten sind, ist es sehr gut zum Backen geeignet. Grünkern Mehl ist die sogenannte Urform des Weizenmehls. Grünkern Mehl kann also für Kuchen, Kekse, Nudeln, Soßen, Brot und alle anderen Teigwaren verwendet werden. Grünkern Mehl erfreut sich durch seine Bekömmlichkeit und wegen seines hohen Vitamingehalts immer größerer Beliebtheit, ebenso durch die immer weiter steigende Naturkostbewegung.

 

Nährwert
(auf 100g Grünkern Mehl)
kcal: 332 KJ
KJ: 1390 KJ
Kohlenhydrate: 77 g
Proteine: 9,7 g
Fett: 2,6 g
Wasser: 10 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Grünkern Mehl)
Niacin: 1,5 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,42 mg
Vitamin B2: 0,1 mg
Vitamin B6: 0,3 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 1,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Grünkern Mehl)
Calcium: 24 mg
Eisen: 3 mg
Kalium: 349 mg
Magnesium: 114 mg
Natrium: 3 mg
Phosphor: 384 mg

Getreide, Mehl

Getreide, Mehl

Mehl gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. Als Mehl bezeichnet man Pulver, welches aus dem Mahlvorgang von Getreide entsteht. Es gibt unterschiedlichste Sorten: Der Klassiker ist das Weizenmehl, aber auch die Getreide Roggen oder Dinkel werden dafür verwendet. Exotischer sind hier noch beispielsweise Mais oder Reis. Generell unterscheidet man zwischen dem Mehl, welches für Brot verwendet, also als sogenanntes "Brotgetreide" bezeichnet wird und den restlichen Sorten.

Stärke

Stärke

Als Polysaccharid, Vielfachzucker, wird Stärke in den für die Photosynthese zuständigen Zellen, wie den Chloroplasten (in Grünpflanzen, verschiedenen Algen) oder anderen Plastiden (z.B. farblose Leukoplasten) in chlorophyllfreien Geweben von Pflanzen gebildet.

Teigwaren

Teigwaren

Warum heißen Nudeln Teigwaren? Nudeln werden aus Teig hergestellt, dem sogenannten Nudelteig. Es handelt sich dabei um sehr einfachen Teig, der zu Hause schnell selbst herzustellen ist. Meist besteht er aus Wasser, Mehl und Salz. Bei Frischeinudeln wurde Ei hinzugefügt, was die Nudeln gelber und somit appetitlicher aussehen läßt. Außerdem gibt es noch Teigwaren die aus Hartweizengrieß hergestellt werden.

Getreidekörner

Getreidekörner

Getreidekörner sind die Früchte von kultivierten Pflanzen aus der Familie der Süßgräser. Das Wort Getreide stammt ursprachig von "Getragenes", also vom Halm der Pflanze getragenes Korn als einsamige Frucht.

Grünkern

Grünkern

Bei Grünkern handelt es sich um das getrocknete, noch nicht reife Korn des Dinkels. Dinkel, welcher eng verwandt ist mit dem Weizen, gehört zu den Wintergetreidearten. Er wird also im Herbst ausgesät. Das Hauptanbaugebiet für Grünkern befindet sich in Nordbaden. Bereits im Juli wird der für Grünkern vorgesehene Dinkel halbreif geerntet und daraufhin getrocknet. Dieser Vorgang des Trocknens, auch darren genannt, wird nach der alten Tradition mittels einer Darrpfanne durchgeführt, welche über einem Buchenholzfeuer angebracht ist.

Grünkern Mehl

Grünkern Mehl

Der Grünkern ist das künstlich getrocknete Korn eines Dinkels. Er wird unreif aus dem Dinkel geerntet und ist glänzend grün. Der Grünkern wird getrocknet, um ihn mahlfähig zu machen, denn vorher sind sie weich und saftig. Damals wurden sie mit Eisenpfannen getrocknet, heute mit Trocknungsanlagen. Auch im Wasser gekocht sind sie bis heute eine beliebte Spezialität.

Haferflocken Vollkorn

Haferflocken Vollkorn

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass in der heutigen Zeit Vollkornprodukte und somit auch Vollkorn Haferflocken voll im Trend liegen und zahlreiche Abnehmer finden. Der nahezu unbehandelte Rohstoff wird mittlerweile in zahlreichen Produkten verwendet. Noch vor einigen Jahren hätte niemand gedacht, dass beispielsweise Nudeln aus Vollkornmehl dermaßen gut bei jungen Menschen ankommen.

Hirse entspelzt

Hirse entspelzt

Hirse gehört zu den Süßgräsern und ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit, die als Grundnahrungsmittel verwendet werden können. Dabei wurde sie über tausende Jahre von vielen Kulturen der Erde geschätzt und gehörte bei armen wie auch reichen Menschen in den Speiseplan.

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