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Zwieback
Zwieback

Zwieback

Der Zwieback ist ein Gebäck, was wirklich fast jeder kennt, meist als Knabberei aus der Kindheit. Aber auch Erwachsene schätzen das zwei Mal gebackene Brot, was die eigentliche Bedeutung von Zwieback ist.

Die Erfolgsgeschichte des Zwiebacks

Die Geschichte des Zwiebacks reicht zurück bis in die Zeit der Römer, die es panis frixus nannten. Zu dieser Zeit wurde das Brot aus zwei Gründen doppelt gebacken: Zum einen, um es länger haltbar zu machen, zum anderen verwendeten es die Legionäre als Marschverpflegung, die selbstverständlich so leicht wie möglich sein sollte. Vor dem Verzehr wurde das harte Brot in Wasser aufgeweicht, so dass es leichter zu essen war. Auch die alten Griechen kannten es unter dem Namen dipyritai. Erstmals tauchte der Name "Zweygeback" im 15. Jahrhundert im Kölner Raum auf.

In den folgenden Jahren setzte der Zwieback seine Erfolgsgeschichte fort, war eine beliebte Marschverpflegung beim Militär oder bei Expeditionen, auch Seefahrer nahmen ihn mit aufs Schiff. Goethe schätzte das knusprige Brot besonders in Schokolade getunkt und die Kaiser an den Höfen von Berlin, Wien und Konstantinopel sowie in Russland ließen sich den Zwieback von deutschen Firmen schicken. Der heute bekannteste Hersteller für Zwieback ist die Firma Brandt. Seit 1912 stellt sie das zweigebackene Brot mit großem Erfolg her.

Wie wird Zwieback hergestellt

Für einen Zwieback wird zuerst ein normales Weißbrot benötigt. Dazu stellt man aus Weizen- oder Dinkelmehl, Hefe, Wasser, Fett in Form von Pflanzenfett oder Butter sowie Salz einen Hefeteig her. Um die typische Struktur eines Zwiebacks zu erhalten, wird der Teig nach dem gehen flach ausgerollt und dann wieder zu einem Strang aufgerollt. Für einen Laib Zwieback werden vier bis sechs Stränge benötigt. Diese Prozedur bewirkt, dass bei dem Backen die typischen, fein verteilten Poren des Zwiebacks entstehen. Ist der Laib fertig geformt, wird er eine halbe Stunde bis Stunde bei 160 Grad Celsius bis 200 Grad Celsius zum sogenannten "Einback" gebacken. Nach ein bis zwei Tagen wird der Einback in etwa 1/2 bis 1 cm dicke Scheiben geschnitten, die noch einmal bei hohen Temperaturen geröstet werden. Der jetzt fertige Zwieback hat nur noch einen Feuchtigkeitsgehalt von drei bis fünf Prozent. Zum Vergleich: Ein normales Brot enthält ca. 45 Prozent Feuchtigkeit.

Wie wird Zwieback heute verwendet

Zwieback wird heute sehr vielfältig verwendet. Zum einen als Brotmahlzeit mit verschiedenen Aufstrichen oder verschiedenen Belägen, aber auch als Snack zwischendurch, getunkt in Milch oder Schokolade. Auch als Babynahrung ist der Zwieback seit langem bekannt. Viele Eltern geben ihren Kindern ein Stück Zwieback zum Knabbern oder stellen aus Zwieback und Milch oder Saft einen nahrhaften Brei her. Auch bei Magenverstimmungen oder bei Magen - Darm - Erkrankungen ist der Zwieback ein gerne verwendetes Nahrungsmittel, da es den Magen sehr wenig reizt und sehr gut verdaulich ist.

Vielleicht Zwieback mit Schoko

Heutzutage gibt es neben dem herkömmlichen Zwieback jedoch auch diverse andere Produkte wie Kokos - Zwieback, Schoko - Zwieback oder Anis - Zwieback. Diese Zwiebäcke sind jedoch nicht als Schonkost zu betrachten, sie gelten eher als süße Leckerei für Zwischendurch. Besonders bei diesen Produkten sollte der Energiegehalt jedoch nicht unterschätzt werden.

 

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