Roggenmischbrot

Roggenmischbrot
Roggenmischbrot

Eines der beliebtesten und meistgekauftesten Brotsorten Deutschlands ist das Roggenmischbrot. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Roggenmischbroten, z.B. das Heidebrot, das Paderborner Landbrot oder der Frankenlaib.

 
Anzeige

Was ist ein Roggenmischbrot

In manchen Regionen Deutschlands wird das Mischbrot auch als Graubrot oder Schwarzbrot bezeichnet. Sie enthalten 51 bis 89 % Roggen. Gebacken wird das Mischbrot mit Hefe und einer Mischung aus Weizen und Roggen. Je höher der Anteil von Roggen in einem Brot ist, desto länger hält es sich frisch und bleibt somit schmackhaft. Außerdem steigt mit höherem Roggenanteil auch die die Würzigkeit. In Süddeutschland erfolgt der Verkauf meist als längliches oder rundes Brot, im Norden der Republik sind fast nur Langbrote im Angebot.

Die Zutaten im Roggenmischbrot

Ein Roggenmischbrot wird traditionell aus Roggenmehl, Wasser und Milchsäurebakterien hergestellt. Weiterhin kommen Hefesorten dazu, die dafür sorgen, dass der Teig aufgeht. Jedoch ist meist nicht genügend Hefe für die Auflockerung des Teiges vorhanden. Aus diesem Grund wird dem Teig oft noch Bäckerhefe zugegeben.

Arten von Roggenmischbroten

In Deutschland werden verschiedene Arten von Roggenmischbroten angeboten.

  • Heidebrot
  • Kommissbrot
  • Frankenlaib
  • Paderborner Landbrot
  • Kasseler Brot
  • Mangbrot
  • Bayerische Hausbrot

Das Heidebrot

Das Heidebrot hat eine längliche Form und eine krustige Oberfläche. An den Seiten wird es mit Mehl bestäubt. Die Krume des Brotes ist locker, der Geschmack ist kräftig.

Das Kommissbrot

Dieses Brot ist ein Roggenmischbrot, das in Kastenform gebacken wird. Seine Oberfläche ist mit Mehl bestäubt und wirkt stumpf. Die Krume ist dunkel und hat dichte Poren. Sein Geschmack ist kräftig.

Der Frankenlaib

Dieses Roggenmischbrot wird in runder Form gebacken. Seine Oberfläche ist mit Mehl bestäubt und die Kruste wirkt gemasert. Die Krume etwas heller als bei den vorher genannten Brotsorten.

Das Paderborner Landbrot

Das Paderborner Landbrot ist ein Roggenmischbrot, das in Kastenform gebacken wird. Die Kruste kann sowohl stumpf als auch glänzend sein. Die Seiten des Brotes sind weich und ganz ohne Kruste. Die Krume ist hell und sehr locker. Der Geschmack ist mittelkräftig.

Das Kasseler Brot

Beim Kasseler Brot handelt es sich um ein Roggenmischbrot, dessen Form länglich ist und das freigeschoben gebacken wird. Die Kruste ist glänzend und an den Enden hat es je einen Einschnitt. Die Krume hat gleichmäßige Poren. Sein Geschmack ist mittelräftig.

Das Mangbrot

Ein Mangbrot besteht zu einem Drittel aus Weizen- und zu zwei Dritteln aus Roggenmehl.

Das Bayerische Hausbrot

Das Bayerische Hausbrot ist ein Brot, was aus Roggen- und Weizen gleichermaßen besteht. Seine Basis ist ein Sauerteig. Gebacken wird es in länglicher oder rundlicher Laibform. Seine Kruste kann sowohl mehlig als auch glänzend sein, die Krume ist recht gleichmäßig und sein Geschmack leicht säuerlich, aber dennoch mild.

 

Nährwert
(auf 100g Roggenmischbrot)
kcal: 212 KJ
KJ: 888 KJ
Kohlenhydrate: 43,7 g
Proteine: 6,9 g
Fett: 1,1 g
Wasser: 41 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Roggenmischbrot)
Niacin: 1 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,18 mg
Vitamin B2: 0,08 mg
Vitamin B6: 0,12 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 0,7 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Roggenmischbrot)
Calcium: 47 mg
Eisen: 1,3 mg
Kalium: 185 mg
Magnesium: 30 mg
Natrium: 537 mg
Phosphor: 136 mg

Backwaren

Backwaren

Im Bereich der Lebensmittel sind die Backwaren ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, da sie Lebensmittel aus Getreide und Getreide- Erzeugnissen sind, die durch eine bestimmte Verfahrensweise, nämlich dem Backen, zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden. Backwaren lassen sich in drei große Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es das Brot, desweiteren das Kleingebäck und dann das Feingebäck. Kekse und Plätzchen werden zur Untergruppe der Dauerbackwaren gezählt, da sie einen niedrigen Feuchtigkeits- Anteil haben und auf Grund dessen länger haltbar sind.

Baguette

Baguette

Das Baguette ist eine lange Backware aus Weißbrot. In der Regel ist das Baguette sehr luftig, knusprig und schmackhaft. Ursprünglich kommt die Backware aus Frankreich. Besonders qualitativ hochwertiges Baguette hat eine grobe, fraktale Porung, was sich auf Grund der Herstellung und der Hefe begründet.

Grahambrot

Grahambrot

Der Name "Grahambrot" geht zurück auf den amerikanischen Arzt Sylvester Graham (1794 -1851). Es handelte sich um ein Brot aus ungesiebtem, feingeschrotetem Vollkornweizen. Es wurde ohne Zusatz von Treibmitteln wie Sauerteig oder Hefe nach spontaner Gärung in einer Kastenform gebacken. Sylvester Graham entwickelte das Grahambrot im Jahr 1829. Zu jener Zeit galt es als Zeichen eines höheren wirtschaflichen Status, Brot aus Weißmehl zu essen.

Knäckebrot

Knäckebrot

Das Knäckebrot stammt aus Europas Norden. Die Entstehungsgeschichte des knackigen, trockenen Brotes beginnt mit der Notwendigkeit der Haltbarmachung der Ernten, denn die skandinavischen Sommer- und Reifezeiten waren kurz. Die findigen Nordländer entwickelten dazu viele originelle Ideen, beispielsweise der gezielte Entzug von viel Feuchtigkeit beim Backen. So entstanden knusprige, harte Brote, die mehrere Monate lagerfähig waren.

Laugenbrötchen

Laugenbrötchen

Es gibt viele Geschichten über die Herkunft der Laugenbrötchen. Alle diese Geschichten haben eines gemeinsam: Angeblich ist die Herstellung der ersten Laugenbrötchen reiner Zufall gewesen. Ein Teigrohling soll zufällig mit einer Natronlauge in Berührung gekommen sein und sei dann in einen Eimer voller heißer Lauge gefallen sein. Lauge wurde damals zum Reinigen von Backblechen oder Backöfen genutzt.

Mehrkornbrot

Mehrkornbrot

Es gibt viele Brotsorten, die im Umlauf sind, wovon aber das Mehrkornbrot das wahrscheinlich gesündeste ist. Wie die Bezeichnung Mehrkorn schon verrät, wird dieses Brot aus mehreren unterschiedlichen Körnern oder auch Getreidesorten gebacken.

Pumpernickel

Pumpernickel

Die ursprüngliche Herkunft des Wortes Pumpernickel bleibt in der Geschichte verborgen. Es können zahlreiche Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. So reicht die Palette über ein mittelalterliches Schimpfwort bis hin zur Bezeichnung für einen arglistigen Kobold. In hessischen Prozessakten der Inquisition wurde gar der Teufel als “Pompernickel” bezeichnet.

Roggenmischbrot

Roggenmischbrot

Eines der beliebtesten und meistgekauftesten Brotsorten Deutschlands ist das Roggenmischbrot. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Roggenmischbroten, z.B. das Heidebrot, das Paderborner Landbrot oder der Frankenlaib.

Roggenmischbrot mit Kleie

Roggenmischbrot mit Kleie

Roggenmischbrote mit Kleie oder ohne Kleie sind nicht zu verwechseln mit reinen Roggenbroten. Roggenbrote enthalten mindestens 90 Prozent Roggen. Der Anteil von Roggenmischbroten mit Kleie zum Beispiel kann weitaus geringer sein. So enthält das Mischbrot 51 – 89 Prozent Roggen. Im Vergleich zum Weizenbrot enthält Roggenmischbrot mit Kleie mehr Korn.

Roggenschrot- und Vollkornbrot

Roggenschrot- und Vollkornbrot

Vollkorn bedeutet, dass nicht nur der weiße Mehlkörper im Korninneren verwendet wird, sondern auch die Randschichten. Roggenschrot- und Vollkornbrot versorgt somit den menschlichen Organismus mit den Vitaminen B1, B2, B6 und E. Zusätzlich liefern die Randschichten des Korns Mineralien und Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Magnesium, Mangan und Kalium.

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen wird aus einer Mischung von Vollkornmehl von 90 % und einem Anteil von Sonnenblumenkernen von ca. 8 % hergestellt. Dieses Brot vereinigt die hohen Gesundheitswerte eines Vollkornprodukts mit denen der Sonnenblumenkerne.

Weißbrot

Weißbrot

Die Ursprünge des Weißbrotes heutiger Prägung liegen, wie bei so vielen schmackhaften Lebensmitteln, in Frankreich, dem Land der Gourmets, wo es im Übrigen wesentlich (zumindest im frischen Zustand) geschmacksintensiver und viel knuspriger ist als in hiesigen Breitengraden. Von Frankreich aus, hat es seinen Siegeszug in den gesamten Mittelmeerraum aber auch bis nach Deutschland angetreten, wo es sehr begehrt ist und zu allen Gelegenheiten gegessen wird.

Weizenbrötchen

Weizenbrötchen

Unter einem Weizenbrötchen versteht man im Allgemeinen ein Kleingebäck, das vor allem in Nord- und Mitteldeutschland verwendet wird. In anderen deutschen Regionen, wird das Weizenbrötchen (oder das Brötchen an sich) auch als Semmel, Wecken oder Rundstück bezeichnet. Dabei dürfen die Brötchen nicht schwerer als 250 Gramm sein, da sie sonst nicht als Kleingebäck nach den Leitsätzen für Brot gelten.

Weizenmischbrot

Weizenmischbrot

In Europa zählt Brot zu den unverzichtbaren Nahrungsmitteln. Allein In Deutschland werden mehr als 300 Brotsorten angeboten, darunter auch das Weizenmischbrot. Es ist ein sehr bekömmliches und leicht verdauliches Brot.

Weizenschrot- und Vollkornbrot

Weizenschrot- und Vollkornbrot

Innerhalb der dunklen Brotsorten gehören Weizenschrot- und Vollkornbrot ebenfalls zu den gesunden Brotzubereitungen, die sich durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien auszeichnen. Das Weizenschrotbrot wird in die Weizenmischbrote eingruppiert und wird in einer kastenförmigen Backform ausgebacken. Besonders lecker ist die typisch intensiv dunkelbraune Farbe der Kruste.

Weizentoastbrot

Weizentoastbrot

Weizentoastbrot, das gelegentlich auch als Röstbrot bezeichnet wird, ist eine spezielle Art des Kastenweißbrots, das sich durch seine besonders feinen Poren, seinen charakteristischen, leicht an Butter erinnernden Geschmack, sein typisch mildes Aroma sowie seine sehr dünne Kruste auszeichnet. In der Regel wird es vor dem Verzehr getoastet; besonders in Kombination mit süßen Belägen wie Honig oder Schokoladencreme oder auch als Grundlage für Sandwiches kommt es aber auch ungetoastet zum Einsatz.

Weitere Bilder von Roggenmischbrot