Mehrkornbrot

Mehrkornbrot
Mehrkornbrot

Es gibt viele Brotsorten, die im Umlauf sind, wovon aber das Mehrkornbrot das wahrscheinlich gesündeste ist. Wie die Bezeichnung Mehrkorn schon verrät, wird dieses Brot aus mehreren unterschiedlichen Körnern oder auch Getreidesorten gebacken.

 
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Mehrkornbrot - ein gesundes Nahrungsmittel

Mehrkornbrot wird von vielen bekannten Herstellern fertig verpackt in den Supermärkten angeboten. Aber auch die kleineren Bäckereien backen das Mehrkornbrot, weil der Mensch mehr auf die Gesundheit achtet, und es dann auch gefragt ist.

Getreidesorten im Mehrkornbrot

Als ein Mehrkornbrot wird das Brot bezeichnet, das aus mehr als drei Getreidesorten gebacken wurde, aber meistens sind es mehr Sorten. Erst mal ist das Weizenmehl und das Roggenmehl, das den größten Anteil hat, dann kommen verschiedene Getreidesorten dazu. Jeder Anteil dieses Getreides muss mindestens fünf Prozent ergeben. Da ist einmal Dinkel, Gerste Hafer und auch Mais. Welche Getreidesorte in das Mehrkornbrot eingebacken wird, liegt am Rezept der jeweiligen Hersteller. Dieses Spezialbrot besteht also aus unterschiedlichen Körnern, wobei meistens bis zu fünf Sorten verwendet werden. Aber es gibt auch Unterschiede, wie das Getreidekorn vorab verarbeitet wird. Erstmal kennt man natürlich das Mehl, das durch das Mahlen der Körner entsteht, dann wird auch geschrotetes Korn verwendet, das bedeutet, dass die Getreidekörner für das Mehrkornbrot grob gemahlen, also geschrotet werden. Auch spielt das Schälen des Korns eine Rolle. In den ungeschält verarbeiteten Körner befinden sich noch mehr Vitamine, die dann in dieses speziell hergestellte Brot gelangen. Auch als Flocken wird Getreide für das Mehrkornbrot verwendet, wie zum Beispiel Haferflocken, die zu der Backmischung zugegeben werden.

Mehrkornbrot - nicht nur aus herkömmlichen Getreidesorten

Die Getreidesorten wie Hafer, Gerste, Weizen oder Roggen sind ja allgemein beim Brot backen bekannt, aber in diesem speziellen Brot werden noch andere Getreidesorten verarbeitet, die man in einem Brot nicht so vermutet. Da sind beispielsweise Haferflocken, die jeder kennt aber nicht im Brot sucht. Dann sind da noch Sonnenblumenkerne, die gerne im Mehrkornbrot verwendet werden. Dann kann natürlich noch Leinsamen sowie Sesam in die Backmischung von einem besonderen Mehrkornbrot gegeben werden. Alle diese Getreidesorten für sich haben unterschiedliche Wirkungen auf den Körper, sodass ein Mehrkornbrot auch auf den Magen des Verbrauchers bestimmte Wirkungen hat.

Mehrkornbrot mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen

Da dieses spezielle Brot aus den verschiedensten Getreidesorten hergestellt wird und es unzählige Rezepturen gibt, ist ein Mehrkornbrot immer etwas anders im Geschmack. Also kann man davon ausgehen, wenn man eines dieser Brote kauft, schmeckt es etwas anders als von einem anderen Hersteller. Sicher backen die kleinen Bäckereien auch nach ihrem eigenen Rezept. Wichtig ist nur der Anteil der unterschiedlichen Getreidesorten, der einhalten werden muss, um als Mehrkornbrot bezeichnet werden zu können. Aber eins haben die Backmischungen immer gemeinsam, das sind die vielen Getreidesorten und die unterschiedlichen Verarbeitungen der Körner.

 

Nährwert
(auf 100g Mehrkornbrot)
kcal: 216 KJ
KJ: 904 KJ
Kohlenhydrate: 42,8 g
Proteine: 7,6 g
Fett: 1,6 g
Wasser: 37 g
Cholesterin: mg
Vitamine
(auf 100g Mehrkornbrot)
Niacin: 1,5 mg
Vitamin A: 1 µg
Vitamin B1: 0,13 mg
Vitamin B2: 0,12 mg
Vitamin B6: 0,19 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Mehrkornbrot)
Calcium: 27 mg
Eisen: 2,2 mg
Kalium: 290 mg
Magnesium: 70 mg
Natrium: 523 mg
Phosphor: 270 mg

Backwaren

Backwaren

Im Bereich der Lebensmittel sind die Backwaren ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, da sie Lebensmittel aus Getreide und Getreide- Erzeugnissen sind, die durch eine bestimmte Verfahrensweise, nämlich dem Backen, zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden. Backwaren lassen sich in drei große Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es das Brot, desweiteren das Kleingebäck und dann das Feingebäck. Kekse und Plätzchen werden zur Untergruppe der Dauerbackwaren gezählt, da sie einen niedrigen Feuchtigkeits- Anteil haben und auf Grund dessen länger haltbar sind.

Baguette

Baguette

Das Baguette ist eine lange Backware aus Weißbrot. In der Regel ist das Baguette sehr luftig, knusprig und schmackhaft. Ursprünglich kommt die Backware aus Frankreich. Besonders qualitativ hochwertiges Baguette hat eine grobe, fraktale Porung, was sich auf Grund der Herstellung und der Hefe begründet.

Grahambrot

Grahambrot

Der Name "Grahambrot" geht zurück auf den amerikanischen Arzt Sylvester Graham (1794 -1851). Es handelte sich um ein Brot aus ungesiebtem, feingeschrotetem Vollkornweizen. Es wurde ohne Zusatz von Treibmitteln wie Sauerteig oder Hefe nach spontaner Gärung in einer Kastenform gebacken. Sylvester Graham entwickelte das Grahambrot im Jahr 1829. Zu jener Zeit galt es als Zeichen eines höheren wirtschaflichen Status, Brot aus Weißmehl zu essen.

Knäckebrot

Knäckebrot

Das Knäckebrot stammt aus Europas Norden. Die Entstehungsgeschichte des knackigen, trockenen Brotes beginnt mit der Notwendigkeit der Haltbarmachung der Ernten, denn die skandinavischen Sommer- und Reifezeiten waren kurz. Die findigen Nordländer entwickelten dazu viele originelle Ideen, beispielsweise der gezielte Entzug von viel Feuchtigkeit beim Backen. So entstanden knusprige, harte Brote, die mehrere Monate lagerfähig waren.

Laugenbrötchen

Laugenbrötchen

Es gibt viele Geschichten über die Herkunft der Laugenbrötchen. Alle diese Geschichten haben eines gemeinsam: Angeblich ist die Herstellung der ersten Laugenbrötchen reiner Zufall gewesen. Ein Teigrohling soll zufällig mit einer Natronlauge in Berührung gekommen sein und sei dann in einen Eimer voller heißer Lauge gefallen sein. Lauge wurde damals zum Reinigen von Backblechen oder Backöfen genutzt.

Mehrkornbrot

Mehrkornbrot

Es gibt viele Brotsorten, die im Umlauf sind, wovon aber das Mehrkornbrot das wahrscheinlich gesündeste ist. Wie die Bezeichnung Mehrkorn schon verrät, wird dieses Brot aus mehreren unterschiedlichen Körnern oder auch Getreidesorten gebacken.

Pumpernickel

Pumpernickel

Die ursprüngliche Herkunft des Wortes Pumpernickel bleibt in der Geschichte verborgen. Es können zahlreiche Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. So reicht die Palette über ein mittelalterliches Schimpfwort bis hin zur Bezeichnung für einen arglistigen Kobold. In hessischen Prozessakten der Inquisition wurde gar der Teufel als “Pompernickel” bezeichnet.

Roggenmischbrot

Roggenmischbrot

Eines der beliebtesten und meistgekauftesten Brotsorten Deutschlands ist das Roggenmischbrot. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Roggenmischbroten, z.B. das Heidebrot, das Paderborner Landbrot oder der Frankenlaib.

Roggenmischbrot mit Kleie

Roggenmischbrot mit Kleie

Roggenmischbrote mit Kleie oder ohne Kleie sind nicht zu verwechseln mit reinen Roggenbroten. Roggenbrote enthalten mindestens 90 Prozent Roggen. Der Anteil von Roggenmischbroten mit Kleie zum Beispiel kann weitaus geringer sein. So enthält das Mischbrot 51 – 89 Prozent Roggen. Im Vergleich zum Weizenbrot enthält Roggenmischbrot mit Kleie mehr Korn.

Roggenschrot- und Vollkornbrot

Roggenschrot- und Vollkornbrot

Vollkorn bedeutet, dass nicht nur der weiße Mehlkörper im Korninneren verwendet wird, sondern auch die Randschichten. Roggenschrot- und Vollkornbrot versorgt somit den menschlichen Organismus mit den Vitaminen B1, B2, B6 und E. Zusätzlich liefern die Randschichten des Korns Mineralien und Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Magnesium, Mangan und Kalium.

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen wird aus einer Mischung von Vollkornmehl von 90 % und einem Anteil von Sonnenblumenkernen von ca. 8 % hergestellt. Dieses Brot vereinigt die hohen Gesundheitswerte eines Vollkornprodukts mit denen der Sonnenblumenkerne.

Weißbrot

Weißbrot

Die Ursprünge des Weißbrotes heutiger Prägung liegen, wie bei so vielen schmackhaften Lebensmitteln, in Frankreich, dem Land der Gourmets, wo es im Übrigen wesentlich (zumindest im frischen Zustand) geschmacksintensiver und viel knuspriger ist als in hiesigen Breitengraden. Von Frankreich aus, hat es seinen Siegeszug in den gesamten Mittelmeerraum aber auch bis nach Deutschland angetreten, wo es sehr begehrt ist und zu allen Gelegenheiten gegessen wird.

Weizenbrötchen

Weizenbrötchen

Unter einem Weizenbrötchen versteht man im Allgemeinen ein Kleingebäck, das vor allem in Nord- und Mitteldeutschland verwendet wird. In anderen deutschen Regionen, wird das Weizenbrötchen (oder das Brötchen an sich) auch als Semmel, Wecken oder Rundstück bezeichnet. Dabei dürfen die Brötchen nicht schwerer als 250 Gramm sein, da sie sonst nicht als Kleingebäck nach den Leitsätzen für Brot gelten.

Weizenmischbrot

Weizenmischbrot

In Europa zählt Brot zu den unverzichtbaren Nahrungsmitteln. Allein In Deutschland werden mehr als 300 Brotsorten angeboten, darunter auch das Weizenmischbrot. Es ist ein sehr bekömmliches und leicht verdauliches Brot.

Weizenschrot- und Vollkornbrot

Weizenschrot- und Vollkornbrot

Innerhalb der dunklen Brotsorten gehören Weizenschrot- und Vollkornbrot ebenfalls zu den gesunden Brotzubereitungen, die sich durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien auszeichnen. Das Weizenschrotbrot wird in die Weizenmischbrote eingruppiert und wird in einer kastenförmigen Backform ausgebacken. Besonders lecker ist die typisch intensiv dunkelbraune Farbe der Kruste.

Weizentoastbrot

Weizentoastbrot

Weizentoastbrot, das gelegentlich auch als Röstbrot bezeichnet wird, ist eine spezielle Art des Kastenweißbrots, das sich durch seine besonders feinen Poren, seinen charakteristischen, leicht an Butter erinnernden Geschmack, sein typisch mildes Aroma sowie seine sehr dünne Kruste auszeichnet. In der Regel wird es vor dem Verzehr getoastet; besonders in Kombination mit süßen Belägen wie Honig oder Schokoladencreme oder auch als Grundlage für Sandwiches kommt es aber auch ungetoastet zum Einsatz.

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