Knäckebrot

Knäckebrot
Knäckebrot

Das Knäckebrot stammt aus Europas Norden. Die Entstehungsgeschichte des knackigen, trockenen Brotes beginnt mit der Notwendigkeit der Haltbarmachung der Ernten, denn die skandinavischen Sommer- und Reifezeiten waren kurz. Die findigen Nordländer entwickelten dazu viele originelle Ideen, beispielsweise der gezielte Entzug von viel Feuchtigkeit beim Backen. So entstanden knusprige, harte Brote, die mehrere Monate lagerfähig waren.

 
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Was zeichnet Knäckebrot aus

In Vorratshäusern stapelte man die Brote, in Finnland wurden sie zusätzlich mit einem zentrischen Loch versehen. Aufgereiht auf einer Stange konnte man das Knäckebrot an der Decke Aufhängen und so passende Vorräte anlegen. Roggenschrot sowie Roggen-, Hafer- und Weizenmehl mit hohem Ausmahlgrad, also Vollkorngetreide mit Schale und Keimling, werden zur Herstellung des Knäckebrots verwandt. Essentielle Fettsäuren in den wertvollen Ölen, ein hoher Ballaststoffanteil, wichtige Vitamine und Mineralien stehen zur Verfügung. Es wird sehr kurz und bei hohen Temperaturen gebacken. Der Wassergehalt des Brotes wird unter 10 Prozent geführt, in dem es nach dem Backprozess nachhaltig getrocknet wird. Knäckebrot ist daher sehr knusprig. Und durch den effektiven kurzen Backprozess bleiben weitgehend alle wertvollen Inhaltstoffe enthalten. Knäckebrot hat eine sehr hohe Nährstoffdichte sowie eine überschaubare Zutatenliste, neben dem Vollkornmehl nur Wasser, Hefe und Salz, dazu beispielsweise Leinsamen oder Sesam.

Knäckebrot einfach selbstgemacht

Der daraus hergestellte klassische Hefeteig ist auch gut in der Haushalts- und Hobbybäckerei selbst herzustellen: Nach dem "Gehen" wird der Teig hauchdünn ausgerollt, portioniert, mit einer Gabel eingestochen, bei 230 Grad 6 bis 8 Minuten gebacken und bei 50 Grad im Ofen getrocknet. So ist selbstgemachtes Knäckebrot beispielsweise auch für Allergiker anzuraten, da sie der kleinen Zutatenliste wegen gefährliche Allergene selbst ausschließen können.

Gesundes Knäckebrot für den Darm

Der gesundheits- und leistungsfördernde Wert des Knäckebrots ist erstklassig: Neben der Bereitstellung wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und essentieller Fettsäuren aktivieren die mit zirka 15 Prozent reichlich enthaltenen Ballaststoffe die Darmpäristaltik, sie regulieren die Darmflora, regenerieren die Darmschleimhaut und regen die Verdauung an. Das lange, gründliche Kauen sorgt durch die sanfte Anregung des Speichelflusses und damit durch die Stimulation der Vorverdauung ebenfalls für eine effizienten Nahrungsverwertung. Dickdarmkrebs wird vorgebeugt und das Absenken des Blutzuckerspiegels wirkt sich positiv in der Diabetes-Prävention aus.

Weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften

Die Wertstoffe im Knäckebrot regulieren den Cholesterinspiegel, das Brot hat damit auch eine besonders herzschützende Wirkung. Das Knäckebrot stärkt das Immunsystem, die Konzentrationsfähigkeit, sorgt für ein längeres Sättigungsgefühl, innere Ausgeglichenheit und besseres Wohlbefinden. Knäckebrot ist knackig und locker mit geringer Dichte, der Kalorienvergleich per 100 Gramm Produkt ergibt zunächst einen hohen Kaloriengehalt des Knäckebrotes. 100 Gramm Graubrot mit 213 Kalorien in 100 Gramm sind zwei Scheiben, 100 Gramm Knäckebrot dagegen sind trotz der 358 Kilokalorien 10 Scheiben. Demnach hat eine Scheibe Graubrot (50g) 105 Kalorien und eine Scheibe Knäckebrot (10g) 36 Kalorien. Der diätetische Wert des Knäckebrotes ist also hoch, Knäckebrot ist eines der ernährungsphysiologisch wertvollsten Lebensmittel.

Nährwert
(auf 100g Knäckebrot)
kcal: 318 KJ
KJ: 1328 KJ
Kohlenhydrate: 66 g
Proteine: 10 g
Fett: 1,5 g
Wasser: 6,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Knäckebrot)
Niacin: 1,1 mg
Vitamin A: 6 µg
Vitamin B1: 0,2 mg
Vitamin B2: 0,18 mg
Vitamin B6: 0,3 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Knäckebrot)
Calcium: 55 mg
Eisen: 4,7 mg
Kalium: 436 mg
Magnesium: 68 mg
Natrium: 463 mg
Phosphor: 301 mg

Backwaren

Backwaren

Im Bereich der Lebensmittel sind die Backwaren ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, da sie Lebensmittel aus Getreide und Getreide- Erzeugnissen sind, die durch eine bestimmte Verfahrensweise, nämlich dem Backen, zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden. Backwaren lassen sich in drei große Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es das Brot, desweiteren das Kleingebäck und dann das Feingebäck. Kekse und Plätzchen werden zur Untergruppe der Dauerbackwaren gezählt, da sie einen niedrigen Feuchtigkeits- Anteil haben und auf Grund dessen länger haltbar sind.

Baguette

Baguette

Das Baguette ist eine lange Backware aus Weißbrot. In der Regel ist das Baguette sehr luftig, knusprig und schmackhaft. Ursprünglich kommt die Backware aus Frankreich. Besonders qualitativ hochwertiges Baguette hat eine grobe, fraktale Porung, was sich auf Grund der Herstellung und der Hefe begründet.

Grahambrot

Grahambrot

Der Name "Grahambrot" geht zurück auf den amerikanischen Arzt Sylvester Graham (1794 -1851). Es handelte sich um ein Brot aus ungesiebtem, feingeschrotetem Vollkornweizen. Es wurde ohne Zusatz von Treibmitteln wie Sauerteig oder Hefe nach spontaner Gärung in einer Kastenform gebacken. Sylvester Graham entwickelte das Grahambrot im Jahr 1829. Zu jener Zeit galt es als Zeichen eines höheren wirtschaflichen Status, Brot aus Weißmehl zu essen.

Knäckebrot

Knäckebrot

Das Knäckebrot stammt aus Europas Norden. Die Entstehungsgeschichte des knackigen, trockenen Brotes beginnt mit der Notwendigkeit der Haltbarmachung der Ernten, denn die skandinavischen Sommer- und Reifezeiten waren kurz. Die findigen Nordländer entwickelten dazu viele originelle Ideen, beispielsweise der gezielte Entzug von viel Feuchtigkeit beim Backen. So entstanden knusprige, harte Brote, die mehrere Monate lagerfähig waren.

Laugenbrötchen

Laugenbrötchen

Es gibt viele Geschichten über die Herkunft der Laugenbrötchen. Alle diese Geschichten haben eines gemeinsam: Angeblich ist die Herstellung der ersten Laugenbrötchen reiner Zufall gewesen. Ein Teigrohling soll zufällig mit einer Natronlauge in Berührung gekommen sein und sei dann in einen Eimer voller heißer Lauge gefallen sein. Lauge wurde damals zum Reinigen von Backblechen oder Backöfen genutzt.

Mehrkornbrot

Mehrkornbrot

Es gibt viele Brotsorten, die im Umlauf sind, wovon aber das Mehrkornbrot das wahrscheinlich gesündeste ist. Wie die Bezeichnung Mehrkorn schon verrät, wird dieses Brot aus mehreren unterschiedlichen Körnern oder auch Getreidesorten gebacken.

Pumpernickel

Pumpernickel

Die ursprüngliche Herkunft des Wortes Pumpernickel bleibt in der Geschichte verborgen. Es können zahlreiche Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. So reicht die Palette über ein mittelalterliches Schimpfwort bis hin zur Bezeichnung für einen arglistigen Kobold. In hessischen Prozessakten der Inquisition wurde gar der Teufel als “Pompernickel” bezeichnet.

Roggenmischbrot

Roggenmischbrot

Eines der beliebtesten und meistgekauftesten Brotsorten Deutschlands ist das Roggenmischbrot. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Roggenmischbroten, z.B. das Heidebrot, das Paderborner Landbrot oder der Frankenlaib.

Roggenmischbrot mit Kleie

Roggenmischbrot mit Kleie

Roggenmischbrote mit Kleie oder ohne Kleie sind nicht zu verwechseln mit reinen Roggenbroten. Roggenbrote enthalten mindestens 90 Prozent Roggen. Der Anteil von Roggenmischbroten mit Kleie zum Beispiel kann weitaus geringer sein. So enthält das Mischbrot 51 – 89 Prozent Roggen. Im Vergleich zum Weizenbrot enthält Roggenmischbrot mit Kleie mehr Korn.

Roggenschrot- und Vollkornbrot

Roggenschrot- und Vollkornbrot

Vollkorn bedeutet, dass nicht nur der weiße Mehlkörper im Korninneren verwendet wird, sondern auch die Randschichten. Roggenschrot- und Vollkornbrot versorgt somit den menschlichen Organismus mit den Vitaminen B1, B2, B6 und E. Zusätzlich liefern die Randschichten des Korns Mineralien und Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Magnesium, Mangan und Kalium.

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen wird aus einer Mischung von Vollkornmehl von 90 % und einem Anteil von Sonnenblumenkernen von ca. 8 % hergestellt. Dieses Brot vereinigt die hohen Gesundheitswerte eines Vollkornprodukts mit denen der Sonnenblumenkerne.

Weißbrot

Weißbrot

Die Ursprünge des Weißbrotes heutiger Prägung liegen, wie bei so vielen schmackhaften Lebensmitteln, in Frankreich, dem Land der Gourmets, wo es im Übrigen wesentlich (zumindest im frischen Zustand) geschmacksintensiver und viel knuspriger ist als in hiesigen Breitengraden. Von Frankreich aus, hat es seinen Siegeszug in den gesamten Mittelmeerraum aber auch bis nach Deutschland angetreten, wo es sehr begehrt ist und zu allen Gelegenheiten gegessen wird.

Weizenbrötchen

Weizenbrötchen

Unter einem Weizenbrötchen versteht man im Allgemeinen ein Kleingebäck, das vor allem in Nord- und Mitteldeutschland verwendet wird. In anderen deutschen Regionen, wird das Weizenbrötchen (oder das Brötchen an sich) auch als Semmel, Wecken oder Rundstück bezeichnet. Dabei dürfen die Brötchen nicht schwerer als 250 Gramm sein, da sie sonst nicht als Kleingebäck nach den Leitsätzen für Brot gelten.

Weizenmischbrot

Weizenmischbrot

In Europa zählt Brot zu den unverzichtbaren Nahrungsmitteln. Allein In Deutschland werden mehr als 300 Brotsorten angeboten, darunter auch das Weizenmischbrot. Es ist ein sehr bekömmliches und leicht verdauliches Brot.

Weizenschrot- und Vollkornbrot

Weizenschrot- und Vollkornbrot

Innerhalb der dunklen Brotsorten gehören Weizenschrot- und Vollkornbrot ebenfalls zu den gesunden Brotzubereitungen, die sich durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien auszeichnen. Das Weizenschrotbrot wird in die Weizenmischbrote eingruppiert und wird in einer kastenförmigen Backform ausgebacken. Besonders lecker ist die typisch intensiv dunkelbraune Farbe der Kruste.

Weizentoastbrot

Weizentoastbrot

Weizentoastbrot, das gelegentlich auch als Röstbrot bezeichnet wird, ist eine spezielle Art des Kastenweißbrots, das sich durch seine besonders feinen Poren, seinen charakteristischen, leicht an Butter erinnernden Geschmack, sein typisch mildes Aroma sowie seine sehr dünne Kruste auszeichnet. In der Regel wird es vor dem Verzehr getoastet; besonders in Kombination mit süßen Belägen wie Honig oder Schokoladencreme oder auch als Grundlage für Sandwiches kommt es aber auch ungetoastet zum Einsatz.

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