Mohnkuchen

Mohnkuchen
Mohnkuchen

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Mohnkuchen oder Mohntorten. Sie gehören auf jeden Fall sehr häufig zu polnischen, böhmischen oder schlesischen Küche, sind aber inzwischen auch in der deutschen Küche zum festen Bestandteil geworden. Bekannt sind Schlafmohn, sogenannter Blaumohn. Schlafmohn, der wegen seines morphinhaltigen Milchsaftes, der in der Antike unter anderem auch als Schlafmittel für Kinder verwendet wurde, seinen Namen bekam.

 
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Herkunft von Mohn

Er zählt zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen und wurde vermutlich bereits in der Jungsteinzeit, also so ca. 6000 vor Christus, angebaut. Die Sumerer bezeichneten den Schlafmohn als Pflanze der Freude und auch in Ägypten wurden Mixturen aus dieser Pflanze genutzt. Vorwiegend wurde der Mohn für Kulthandlungen, aber auch für medizinische Zwecke genutzt. Über viele Jahrtausende war der Schlafmohn gerade im medizinischen Bereich unersetzlich. Die Christen, die in Krankheiten eine Strafe Gottes für ein Fehlverhalten der betreffenden Person sahen, verboten ihn bei Strafe. Trotzdem wurde Mohn weiter angebaut und vor allem seine Samen, die wenig Morphin enthalten, genutzt. In Polen und Österreich waren diese Rezepte mit Mohnsamen, vor allem für Mohnkuchen in seinen Variationen, weit verbreitet. Der Morphingehalt der Samen ist zwar absolut unbedenklich, aber kann durchaus zu einem positiven Drogentest führen. Auch führen neuere Erntemethoden, bei denen Maschinen zum Einsatz kommen, gelegentlich dazu, das die Kapseln gequetscht werden und dabei der Morphin reichere Milchsaft mit in den Samen kommen und damit den Gehalt erhöhen kann. Im Regelfall sind Mohnkuchen aber trotzdem als unbedenklich einzustufen. Bei verschiedenen Formen von Mohnkuchen wird der Mohn zusammen mit anderen Zutaten quasi vorbehandelt.

Mohnkuchen Rezepte

Er wird gebrüht und gemahlen und mit z.B. Rosinen, Zitronat, Zucker und Milch zu einer Masse verarbeitet, die dann in verschiedenen Formen von Mohnkuchen ihre Verwendung findet. So gibt es z. B. den gerollten Mohnstriezel, bei dem der Teig dünn ausgerollt und mit der Mohnmasse bestrichen zu einer Rolle wieder eingerollt und geformt wird. Diese Art Mohnkuchen wird oft glasiert oder auch gelegentlich mit Streuseln bestreut. Der dafür verwendete Teig ist meist eine Art Hefeteig. Eine andere weit verbreitete Form des Mohnkuchens ist die Tortenform. Dafür wird die Mohnmasse entweder in eine Springform rund oder auf ein hohes Kuchenblech auf Teig gegeben. Sie bleibt entweder unbedeckt oder gelegentlich werden auch Teigstreifen, Streusel, Teigplatten darauf gedeckt und die Mohnmasse ganz oder teilweise zugedeckt. Eine andere, inzwischen relativ seltene Form des Mohnkuchens ist der Rührkuchen mit Mohn. Dazu wird in einen normalen Rührteig Mohn gegeben, der zuvor in Milch eingelegt und dann gemahlen und gepresst wurde. Dieser Mohnkuchen sieht deswegen grauschwarz gesprenkelt aus und je nach dem wie hoch der Feuchtigkeitsgehalt der Mohnsaat noch ist, ist er mehr oder weniger saftig. Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Mohnkuchen in Kleinkuchen oder auch Stückchen, Teilchen oder wie immer diese Art des Gebäcks, je nach Gegend, noch genannt wird.

Inhaltsstoffe von Mohn

Mohn enthält extrem viel Calzium und auch Vitamin B. Dazu kommt ein recht hoher Fettgehalt von ca. 40 - 50 %. Aus Mohn wird ebenfalls das hochwertige Mohnöl gewonnen, welches aber in Mohnkuchen im Regelfall keine Verwendung findet. Mohnkuchen sind, je nach dem wie sie hergestellt werden, somit zwar recht kalorienreich, aber trotzdem nicht unbedingt Dickmacher und auf jeden Fall durchaus auch gesund. Allein durch den hohen Gehalt an Calzium, der 14 x höher wie in Milch oder Joghurt ist, wird Mohn und damit auch Mohnkuchen zu einem auch gesundheitlich interessanten Nahrungsmittel, welches auch noch lecker schmeckt.

 

Nährwert
(auf 100g Mohnkuchen)
kcal: 355 KJ
KJ: 1490 KJ
Kohlenhydrate: 42 g
Proteine: 9 g
Fett: 17 g
Wasser: 32 g
Cholesterin: 175 mg
Vitamine
(auf 100g Mohnkuchen)
Niacin: 0,2 mg
Vitamin A: 219 µg
Vitamin B1: 0,1 mg
Vitamin B2: 0,1 mg
Vitamin B6: 0,08 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 1,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Mohnkuchen)
Calcium: 276 mg
Eisen: 2,3 mg
Kalium: 162 mg
Magnesium: 62 mg
Natrium: 30 mg
Phosphor: 224 mg

Backmehl Teig

Backmehl Teig

Das bekannte Backmehl, welches zur Herstellung von Teig verwendet werden kann, wird durch das Mahlen von Getreidekörnern in Pulverform gewonnen. Mehl kann man aus den Getreidearten Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse usw. herstellen. Aus dem Backmehl wird dann der Teig zum Backen von beispielsweise Brot gewonnen.

Backwaren backfertig

Backwaren backfertig

Menschen haben immer weniger Zeit, daher geht auch in der Welt der Backwaren, der Trend zu den backfertigen Backwaren. Um backfertige Backwahren länger haltbar zu machen, werden diese direkt nach der Fertigstellung, schockgefrostet. So schmecken die backfertigen Backwaren auch nach dem Auftauen noch frisch und durch ein erneutes Aufbacken, als ob sie gerade erst hergestellt wurden.

Apfelstrudel

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Der Apfelstrudel stellt eines der populärsten Süßspeisen in zahlreichen Ländern Europas dar und gehört zum Bereich der Strudelarten. Er wird sowohl als Nachtisch oder als Schmaus am Nachmittag alternativ zum Kuchen serviert.

Apfeltaschen

Apfeltaschen

Wer kennt sie nicht? Die köstlichen Apfeltaschen. Zart zubereitet und mit Liebe gebacken. Eine Köstlichkeit, welche stets dem Magen große Freude bereitet. Lecker und zugleich nicht ungesund. Ein süßes Stückchen für zwischendurch. Ein unvergleichbarer Hochgenuss. Wer kennt sie nicht? Die köstlichen Apfeltaschen. Zart zubereitet und mit Liebe gebacken. Eine Köstlichkeit, welche stets dem Magen große Freude bereitet. Lecker und zugleich nicht ungesund. Ein süßes Stückchen für zwischendurch. Ein unvergleichbarer Hochgenuss.

Blätterteig

Blätterteig

Blätterteig wird auch Feuilletage genannt. Es handelt sich dabei um einen Ziehteig aus Mehl, Salz und Wasser, der mehrere Lagen aufweist. Durch mehrfaches Ausrollen und Zusammenschlagen werden Fettschichten in den Teig eingearbeitet. Im Unterschied zum Plunderteig wird bei der Herstellung von Blätterteig keine Backhefe verwendet. Während des Backens geht der Blätterteig durch den im Gebäck entstehenden Wasserdampf locker und blättrig auf.

Hefeteig

Hefeteig

Der Hefeteig besteht aus den drei Grundzutaten Hefe, Mehl und Flüssigkeit. Flüssigkeit, meist Milch, ist notwendig zum Quellen des Klebers im Mehl. Hefe dient als unentbehrliches Lockerungsmittel. Mit der Menge der Flüssigkeit bestimmt man die Teigbeschaffenheit, je nachdem, ob man flüssigen, mittelfesten oder festen Hefeteig wünscht.

Käsekuchen

Käsekuchen

Andere Bezeichnungen für Käsekuchen sind Quarkkuchen und Quarktorte. Entgegen seinem Namen hat der Käsekuchen nichts mit Käse im eigentlichen Sinne zu tun. Die verwendeten Zutaten, aus denen Käsekuchen hergestellt wird, sind Eier, Milch Zucker und Quark. Bereits zu Zeiten der Römer wurde eine Art Käsekuchen aus Quark bzw. Sauerrahm hergestellt.

Mohnkuchen

Mohnkuchen

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Mohnkuchen oder Mohntorten. Sie gehören auf jeden Fall sehr häufig zu polnischen, böhmischen oder schlesischen Küche, sind aber inzwischen auch in der deutschen Küche zum festen Bestandteil geworden. Bekannt sind Schlafmohn, sogenannter Blaumohn. Schlafmohn, der wegen seines morphinhaltigen Milchsaftes, der in der Antike unter anderem auch als Schlafmittel für Kinder verwendet wurde, seinen Namen bekam.

Pizzateig

Pizzateig

Woraus besteht Pizzateig? Alle Zutaten, die sie dazu brauchen! Um guten Pizzateig zuzubereiten, benoetigt man die Basiszutaten Mehl, Hefe, Oel, Salz und circa 200 ml Wasser. Die Hefe und das Mehl sind besonders wichtig, damit der Teig im Backofen spaeter schoen aufgeht. Das Oel dient dazu, dass die Masse geschmeidig bleibt und das Ergebnis gut bearbeitbar ist. Dass der Pizzateig trotz Oel, vorzugsweise Olivenoel, ein wenig klebrig wird, ist ganz normal.

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