Hefeteig

Hefeteig
Hefeteig

Der Hefeteig besteht aus den drei Grundzutaten Hefe, Mehl und Flüssigkeit. Flüssigkeit, meist Milch, ist notwendig zum Quellen des Klebers im Mehl. Hefe dient als unentbehrliches Lockerungsmittel. Mit der Menge der Flüssigkeit bestimmt man die Teigbeschaffenheit, je nachdem, ob man flüssigen, mittelfesten oder festen Hefeteig wünscht.

 
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Zutaten für Hefeteig

Mit den modernen Rührgeräten, beispielsweise der Küchenmaschine oder mit den Knethaken des Handrührgerätes, ist die Zubereitung des Hefeteigs einfach und bequem. Der Hefeteig ist sehr vielseitig verwendbar: Man kann ihn kochen als Knödel oder Puddding, in Dampf garen, als Dampfnudel, in Fett ausbacken, als Pfannkuchen oder Schmalzgebäck und im Ofen backen.

Die Hefe ist beim Hefeteig die wichtigste Zutat. Für den richtigen Umgang mit der Hefe sind einige Kenntnisse notwendig, die entscheidend für das Backergebnis sind. Hefe besteht aus Kleinstlebewesen, Pilzen, die sich bei günstigen Bedingungen, nämlich Nahrung in Form von Mehl und Zucker, Feuchtigkeit in Form von Milch, Wärme und Sauerstoff vermehren. Durch die rasche Vermehrung der Pilze und ihre Stoffwechseltätigkeit werden Kohlendioxid und Alkohol freigesetzt. Diese Gärung bewirkt die Lockerung des Teiges und gibt dem Gebäck seinen typischen Geschmack und Geruch, der vor allem bei frischem Hefegebäck deutlich hervortritt. Um den Hefepilzen bei der Zubereitung vom Hefeteig günstige Bedingungen zu schaffen, gibt es ein paar
Grundregeln.

Die Zutaten sollen Zimmertemperatur haben. Milch verwendet man lauwarm, Butter soll weich oder lauwarm zerlassen sein. Die Eier beim Hefeteig nicht direkt aus dem Kühlschrank verwenden. Hitze tötet die Hefepilze und Kälte hemmt ihre Vermehrung. Deshalb weder heiße Flüssigkeit oder heißes Fett noch kalte Flüssigkeit verwenden. Auch bei salzigen Teigwaren den Vorteig immer mit etwas Zucker anrühren, das begünstigt die Gärung beim Hefeteig. Den Teig im warmen Raum gehen lassen, dabei mit einem Tuch bedecken und vor Zugluft schützen.

  • Mehl

Kleberreiches Weizenmehl der Type 405 bringt das beste Backergebnis beim Hefeteig. Man kann es jedoch gut mit dunklem Mehl, Type 1050 oder 1700, mischen.

  • Flüssigkeit

Meist wird Milch verwendet. Die Menge ist abhängig von der verwendeten Fett- und Eiermenge und der gewünschten Beschaffenheit des Teiges.

  • Salz

Das Salz gibt dem Hefeteig einen kräftigen, runden Geschmack und gehört in jeden Hefeteig, auch in den süßen.

  • Eier

Die Eier erhöhen den Nährwert, machen den Teig locker und verleihen dem Gebäck eine schöne Farbe. Für den Hefeteig nimmt man nur das Eigelb.

  • Fett

Das Fett macht den Teig mürbe und verbessert den Geschmack. Teige mit hohem Fettanteil brauchen mehr Hefe.

  • Zucker

Der Zucker dient zur Geschmacksverbesserung. Er fördert, in geringen Mengen zugegeben, die Gärung.

Geschmackszutaten

Die meist gebrauchten Geschmackszutaten sind: Vanillinzucker, Zitronenschale, Korinthen und Sultaninen, Zitronat und Orangeat, gehackte Mandeln und Nüsse.

Arbeitsablauf für Hefeteig

Zunächst stellt man sich alle Zutaten und Arbeitsgeräte, die man zur Herstellung des Hefeteiges benötigt, bereit. Das Mehl wird in die Rührschüssel gesiebt und in die Mitte ein Mulde gedrückt. In der Mehlmulde aus Hefe, etwas Zucker, einigen Esslöffeln lauwarmer Milch und etwas Mehl vom Mehlrand den Vorteig anrühren und gehen lassen. Das wird als erste Teigruhe bezeichnet. Danach wird der Vorteig mit allen Zutaten vermischt. Nun schlägt man den Hefeteig kräftig, um Luft einzuarbeiten. Jetzt erfolgt die die zweite Ruhephase. Hiernach drückt man den Hefeteig zusammen, formt ihn aus und lässt ihn nochmals gehen. Die dritte Teigruhe. Der Ofen wird vorgeheizt und das Gebäck gebacken. Für eine schnellere Zubereitung von Hefeteig kann man einfach auf die erste Teigruhe verzichten, die Zubereitung des Vorteiges entfällt.

Nährwert
(auf 100g Hefeteig)
kcal: 270 KJ
KJ: 1135 KJ
Kohlenhydrate: 47 g
Proteine: 7 g
Fett: 6 g
Wasser: 40 g
Cholesterin: 23 mg
Vitamine
(auf 100g Hefeteig)
Niacin: 0,8 mg
Vitamin A: 62 µg
Vitamin B1: 0,07 mg
Vitamin B2: 0,12 mg
Vitamin B6: 0,13 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 0,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Hefeteig)
Calcium: 45 mg
Eisen: 1 mg
Kalium: 118 mg
Magnesium: 17 mg
Natrium: 333 mg
Phosphor: 82 mg

Backmehl Teig

Backmehl Teig

Das bekannte Backmehl, welches zur Herstellung von Teig verwendet werden kann, wird durch das Mahlen von Getreidekörnern in Pulverform gewonnen. Mehl kann man aus den Getreidearten Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse usw. herstellen. Aus dem Backmehl wird dann der Teig zum Backen von beispielsweise Brot gewonnen.

Backwaren backfertig

Backwaren backfertig

Menschen haben immer weniger Zeit, daher geht auch in der Welt der Backwaren, der Trend zu den backfertigen Backwaren. Um backfertige Backwahren länger haltbar zu machen, werden diese direkt nach der Fertigstellung, schockgefrostet. So schmecken die backfertigen Backwaren auch nach dem Auftauen noch frisch und durch ein erneutes Aufbacken, als ob sie gerade erst hergestellt wurden.

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Der Apfelstrudel stellt eines der populärsten Süßspeisen in zahlreichen Ländern Europas dar und gehört zum Bereich der Strudelarten. Er wird sowohl als Nachtisch oder als Schmaus am Nachmittag alternativ zum Kuchen serviert.

Apfeltaschen

Apfeltaschen

Wer kennt sie nicht? Die köstlichen Apfeltaschen. Zart zubereitet und mit Liebe gebacken. Eine Köstlichkeit, welche stets dem Magen große Freude bereitet. Lecker und zugleich nicht ungesund. Ein süßes Stückchen für zwischendurch. Ein unvergleichbarer Hochgenuss. Wer kennt sie nicht? Die köstlichen Apfeltaschen. Zart zubereitet und mit Liebe gebacken. Eine Köstlichkeit, welche stets dem Magen große Freude bereitet. Lecker und zugleich nicht ungesund. Ein süßes Stückchen für zwischendurch. Ein unvergleichbarer Hochgenuss.

Blätterteig

Blätterteig

Blätterteig wird auch Feuilletage genannt. Es handelt sich dabei um einen Ziehteig aus Mehl, Salz und Wasser, der mehrere Lagen aufweist. Durch mehrfaches Ausrollen und Zusammenschlagen werden Fettschichten in den Teig eingearbeitet. Im Unterschied zum Plunderteig wird bei der Herstellung von Blätterteig keine Backhefe verwendet. Während des Backens geht der Blätterteig durch den im Gebäck entstehenden Wasserdampf locker und blättrig auf.

Hefeteig

Hefeteig

Der Hefeteig besteht aus den drei Grundzutaten Hefe, Mehl und Flüssigkeit. Flüssigkeit, meist Milch, ist notwendig zum Quellen des Klebers im Mehl. Hefe dient als unentbehrliches Lockerungsmittel. Mit der Menge der Flüssigkeit bestimmt man die Teigbeschaffenheit, je nachdem, ob man flüssigen, mittelfesten oder festen Hefeteig wünscht.

Käsekuchen

Käsekuchen

Andere Bezeichnungen für Käsekuchen sind Quarkkuchen und Quarktorte. Entgegen seinem Namen hat der Käsekuchen nichts mit Käse im eigentlichen Sinne zu tun. Die verwendeten Zutaten, aus denen Käsekuchen hergestellt wird, sind Eier, Milch Zucker und Quark. Bereits zu Zeiten der Römer wurde eine Art Käsekuchen aus Quark bzw. Sauerrahm hergestellt.

Mohnkuchen

Mohnkuchen

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Mohnkuchen oder Mohntorten. Sie gehören auf jeden Fall sehr häufig zu polnischen, böhmischen oder schlesischen Küche, sind aber inzwischen auch in der deutschen Küche zum festen Bestandteil geworden. Bekannt sind Schlafmohn, sogenannter Blaumohn. Schlafmohn, der wegen seines morphinhaltigen Milchsaftes, der in der Antike unter anderem auch als Schlafmittel für Kinder verwendet wurde, seinen Namen bekam.

Pizzateig

Pizzateig

Woraus besteht Pizzateig? Alle Zutaten, die sie dazu brauchen! Um guten Pizzateig zuzubereiten, benoetigt man die Basiszutaten Mehl, Hefe, Oel, Salz und circa 200 ml Wasser. Die Hefe und das Mehl sind besonders wichtig, damit der Teig im Backofen spaeter schoen aufgeht. Das Oel dient dazu, dass die Masse geschmeidig bleibt und das Ergebnis gut bearbeitbar ist. Dass der Pizzateig trotz Oel, vorzugsweise Olivenoel, ein wenig klebrig wird, ist ganz normal.

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