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Champignon
Champignon

Champignon

Champignon heißt zu deutsch eigentlich Egerling oder Angerling. Champignon hat sich aber eingedeutscht, sodass heutzutage die deutsche Bezeichnung überhaupt nicht mehr bekannt ist. Ein Champignon ist ein essbarer Pilz, allerdings sehr leicht zu verwechseln mit den giftigen Frühlings-Knollenblätterpilzen, welche sogar tödlich giftig sind. Deswegen sollte man nicht selbstständig auf Pilzsuche gehen, sondern immer einen Experten an seiner Seite haben.

Vorkommen von Champignons

Ein Champignon ist, wie die meisten Pilze, in Hut und Stängel gegliedert. Der Stängel steht immer zentral unter dem Hut und ist zylinder- oder keulenförmig. Die Huthaut kann weiß, gelblich oder auch braun gefärbt sein. Die Konsistenz des Pilzes ist eher fleischig. Die Oberfläche hat je nach Pilz eine unterschiedliche Beschaffenheit, aber ist immer trocken und niemals schmierig. Ungekocht riecht der Pilz meistens nach Mandeln, Anis oder Phenol.

Champignons wachsen auch auf gedüngtem Boden oder Kompost. Meistens kommen sie in Wäldern, in Gärten, auf Wiesen und Steppen vor. Champignons brauchen Feuchtigkeit und wachsen vorzugsweise in Schattenplätzen.

  • Reifezeiten von Champignons
    • Fruchtkörper der Champignons erscheinen oft im Frühjahr und Sommer.
    • Seltener kann man auch im Herbst einen Champignon ernten.

Der Champignon ist der beliebteste Speisepilz weltweit. Man könnte ihn fast schon als den Popstar unter allen Speisepilzen bezeichnen. Denn weltweit ist kein anderer Pilz so bekannt und beliebt wie eben der Champignon. Wie lecker und schmackhaft er ist, dass weiß heutzutage schon jedes kleines Kind.

Geschichte des Kulturchampignons

Der Kulturpilz Champignon hat eine sehr lange Geschichte. Kaum ein anderer Kulturpilz aus Europa kann dabei mithalten. Das erste Mal wurde er 1750 in Frankreich angebaut. Und wie es meistens ist, spielte der Zufall eine große Rolle, dass der Champignon zum Kulturpilz wurde. Denn eines Tages entdeckten Pariser Gärtner weiße Champignons auf dem Dünger ihrer Beete. Die Gärtner waren nicht dumm und entdeckten sehr schnell, dass man die Pilze weiter kultivieren kann. Der Name "Champignon" ist, wie man auch hört, französisch und heißt übersetzt einfach nur "Pilz". Obwohl es nicht lange dauerte, bis man erkannte, dass die lichtscheuen Pilze am liebsten in dunkeln Kellner und Gewölben wuchsen, entwickelte sich erst zu Beginn des 20. Jahrhundert die nennenswerte Champignonzucht, wie wir sie von heute kennen.

Die Champignons hatten zu Beginn den Ruf als Luxusgemüses und waren somit dem Proletariat vorenthalten. die breite Bevölkerung konnten sich die teuren Pilzen nicht leisten und somit wurden sie fast nur auf dem Schloss Versailles des "Sonnenkönigs" Ludwig XIV. gegessen. Zu diesen Zeiten galten Champignons als teure und seltene Delikatesse. Ganz im Gegenteil im Vergleich zu heute. Doch zur selben Zeit in Deutschland waren sie lange Zeit nur für Adelige und reiche Leute als auch der gehobenen Gastronomie vorbehalten.

Wissenswertes zu den Champignons

Während der weiße Champignon mit großen Abstand die größte Beliebtheit erfährt, hat der braune Champignon den kräftigsten Geschmack von allen. Gut zu wissen ist auch, dass die Champignons nicht nur sehr köstlich, sondern vor allem auch sehr gesund sind. So gehören zu ihren Nährstoffen die Vitamine D, B2, Biotin und Niacin, wie auch die Mineralien Eisen, Kalium, Kupfer, Phosphor und Selen. Somit ist ihr Kaloriengehalt von 15 pro 100 Gramm vernachlässigbar gering.

 

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