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Thymian
Thymian

Thymian

Thymian – wissenschaftlicher Name Thymus Vulgaris. Thymian wurde einst griechischen Soldaten mit in die Schlacht gegeben, das sollte ihnen Mut und Kraft verleihen. Thymian sollte schwache Kinder stärken, über die Schüchternheit hinweghelfen, bei Nervenleiden hilfreich sein, den Appetit anregen oder die Verdauung fördern. Im Mittelalter galt Thymian bei uns als Frauenkraut und sollte das sexuelle Empfinden und die Empfängnisbereitschaft stärken.

Botanische Geschichte des Thymians

Der bis zu 40 Zentimeter hoch wachsende Strauch mit seinen rosa bis dunkellila Blüten gehört zu der Familie der Lippenblütengewächse. Die mehrjährige Pflanze ist im südeuropäischen Raum beheimatet und wächst dort wild. Die Zweige verholzen im Laufe der Jahre. An den Stängeln wachsen kleine elliptische, am Rande eingerollte dunkelgrüne Blätter, die sehr stark duften. Heute wird Thymian jedoch professionell angebaut. Thymian ist ein typisches Mittelmeerkraut, von den Spanien übrigens große Mengen anbaut und ausführt.

Charakteristika vom Thymian

In der Heilkunde, Homöopathie wird Thymian als Heilpflanze empfohlen. Der Thymian ist der reinste Tausendsassa. Seine größten Stärken sind seine krampf- und schleimlösenden Eigenschaften wie schmerzstillend, desinfizierend, blutstillend, anregend, antibakteriell und pilztötend. Durch seine antibiotischen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekämpft der Thymian Husten und Erkältungen. Bei Erkrankung der Atemwege hilft der Thymian bei Bronchitis, Keuchhusten, Reizhusten, Asthma, Halsentzündung, Heiserkeit, Kehlkopfkatarrh die Beschwerden zu lindern. Bei Beschwerden das Verdauungssystem lindert der Thymian Magenbeschwerden, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Verdauungsschwäche.

Leiden Sie an einer Hauterkrankung, wird der Thymian bei schwer heilenden Wunden, entzündete Wunden, Ekzeme, Schnittwunden, Pickel, Furunkel Schmerzlindern und heilend wirken. Vor allem die Volksheilkunde betrachtet den Thymian als ein Frauenkraut. In der Frauenheilkunde wird der Thymian angewendet bei Wechseljahrbeschwerden und Menstrationsbeschwerden.

Verwendung von Thymian in der Küche

In der Küche wird der Thymian frisch, getrocknet, gemahlen oder gefroren verwendet. Die höchste Würzkraft entfaltet der Thymian im getrockneten Zustand. Seinen starken Auftritt hat der Thymian erst in der Küche: Herb - aromatisch mit milder pfeffriger Schärfe, ist Thymian unverzichtbar im Gewürzregal. Der überaus aromatische Thymian harmoniert gut mit Lorbeer, Rosmarin oder Salbei, aber niemals mit Estragon, Majoran, Sauerampfer. Er kann fast immer Majoran oder Oregano ersetzen - doch umgekehrt funktioniert`s nicht. Da das feine Küchenkraut eine konservierende Eigenschaft hat, ist er Bestandteil in vielen Wurstsorten.

Der aromatisch mit milder Schärfe würzige Thymian gehört ins Schmalz wie zu fetten Schweinebraten, veredelt Lamm und Wild, würzt Wurst, Suppen. Soßen, Zucchini und besonders Fisch. Durch die verdauungsfördernde Wirkung macht Thymian ebenso Hülsenfrüchte, fette Speisen, Kochwürste, Schmalz sehr bekömmlich. Thymian ist ein blumiger, feiner Verwandter des Majorans: Sie dürfen ihn getrost reichlich verwenden. Er entwickelt sein Aroma aber erst beim Kochen. Sein aromatischer Geschmack entwickelt sich vor allem bei hohen Garzeiten. Thymian wird während das Garprozessen den Speisen zugeben.

Die Blätter werden kurz vor der Blütezeit im Sommer, also von Mai bis September geerntet und getrocknet. Thymian wird in ganzen Zweigen geschnitten und als kleine Sträucher gebunden. Thymian, was für ein starkes Kraut! Die aromatischen Inhaltsstoffe vom Thymian kommen auch heute noch in Zahnpasta, Badezusatz und Kräuterlikören zum Einsatz.

 

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