Schnittlauch

Schnittlauch
Schnittlauch

Schnittlauch zählt zu den beliebtesten Gartenkräutern. Er gehört zur botanischen Familie der Lauchgewächse und verfügt über einen milden Zwiebelgeschmack. Die mehrjährige Gewürzpflanze liefert viele Vitamine, besonders Vitamin C, Mineralstoffe und ätherische Öle. Bereits im Mittelalter wurde die Krautpflanze erfolgreich in Europa, Asien und Nordamerika angebaut.

 
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Aussaat & Vermehrung von Schnittlauch

Bevorzugt wird Schnittlauch auf feuchtem, lehmigem Boden in sonniger bis halbschattiger Lage ausgesät. Die Pflanze ist jedoch anspruchslos und gedeiht gewöhnlich auch unter ungünstigeren Bedingungen. Im Gewächshaus erfolgt die Aussaat im Februar bis März. Die Direktaussaat im Freiland ist ab April möglich. Als Aussaatmenge empfiehlt es sich 250 - 300 Samenkörner je Meter zu verwenden. Die Aussaattiefe sollte etwa 2 cm betragen, der Reihenabstand 20 cm. Im Handel lassen sich jedoch auch Jungpflanzen kaufen, die man problemlos einpflanzen kann.

Bereits kurze Zeit später entwickeln sich unter der Erdoberfläche längliche und dünnhäutige Zwiebeln. Daraus treiben bald runde, röhrenförmige Laubblätter (Stängel). Diese können eine Höhe von etwa 25 cm erreichen. Im Mai bilden sich rosa bis violette, kugelförmige Blüten. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der vorhandenen Pflanzen.

Schnittlauch-Ernte

Im Gegensatz zu anderen Zwiebelpflanzen verwendet man beim Schnittlauch nur diejenigen Pflanzteile, die oberhalb der Erdoberfläche wachsen. Zur Ernte werden die Stängel etwa bis 2 cm über dem Boden abgeschnitten. Vorzugsweise wird Schnittlauch mit einer Schere oder einem scharfen Messer zerkleinert. Werden die Stängel zerdrückt, entstehen Bitterstoffe, die den Schnittlauch ungenießbar machen. Die Laubblätter wachsen innerhalb kürzester Zeit nach und können mehrmals im Jahr geerntet werden. Kurz vor Winterbeginn schneidet man alle Laubblätter ab. Als Frostschutz kann man die Pflanze mit Tannenzweigen bedecken. Im nächsten Frühjahr treibt die Gewürzpflanze von Neuem aus.

Verwendung von Schnittlauch

Schnittlauch findet in der Küche vielfältige Verwendung. Die Gewürzpflanze dient einerseits als ansprechende Dekoration vieler Speisen, andererseits zur geschmacklichen Verfeinerung zahlreicher Gerichte. Je nach Geschmack und Vorlieben lassen sich Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichte, Suppen, Soßen, Eintöpfe und Marinaden, Salate und Quarkgerichte damit verfeinern. Auch in Rührei und selbst gemachter Kräuterbutter ist Schnittlauch sehr beliebt. Hierzu schneidet man die Stängel in kleine, feine Röllchen und streut sie über das Gericht. Um den vollen Gehalt der Nährstoffe und des Aromas zu bewahren, empfiehlt es sich, den Schnittlauch erst kurz vor dem Servieren dem Gericht beizufügen. In Salaten kann man auch die Blüten der Schnittlauchpflanze verwenden.

Schnittlauch Aufbewahrung

Geernteter Schnittlauch kann sehr gut haltbar gemacht werden. Dazu schneidet man den abgewaschenen Schnittlauch in kurze Stifte und friert ihn in einem entsprechenden Behälter ein. Bei Bedarf kann man ihn somit portionsweise entnehmen. Der Schnittlauch behält dabei sowohl seine appetitliche, kräftige Farbe als auch seinen Biss. Als Bund im Handel gekaufter Schnittlauch sollte bis zu seiner Verwendung in einem mit Wasser gefüllten Gefäß aufbewahrt werden.

Heilkraut: Schnittlauch

Schnittlauch ist aber nicht nur ein wichtiges Gewürzkraut, sondern auch eine Heilpflanze. Dazu verzehrt man ihn am Besten roh. Er kann gegen vielfältige Beschwerden, wie Appetitlosigkeit, Blähungen, Frühjahrsmüdigkeit, Darmentzündung, Bluthochdruck und Husten helfen. Das Lauchgewächs wirkt schleimlösend, blutreinigend, harntreibend und antibakteriell.

Der Handel bietet Schnittlauchpflanzen außerdem auch in kleinen Töpfen für die Fensterbank an. So kann man ganzjährig von der heilsamen, gut schmeckenden Gewürzpflanze profitieren.

 

Nährwert
(auf 100g Schnittlauch)
kcal: 27 KJ
KJ: 113 KJ
Kohlenhydrate: 1,6 g
Proteine: 3,6 g
Fett: 0,7 g
Wasser: 83,3 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Schnittlauch)
Niacin: 0,6 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,14 mg
Vitamin B2: 0,15 mg
Vitamin B6: 0,42 mg
Vitamin C: 47 mg
Vitamin E: 1,6 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Schnittlauch)
Calcium: 129 mg
Eisen: 1,6 mg
Kalium: 434 mg
Magnesium: 44 mg
Natrium: 3 mg
Phosphor: 75 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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