Salbei

Salbei
Salbei

Es gibt wohl kaum einen Deutschen dem der charakteristische Geruch von Salbei unbekannt ist. Vor allem als Heilkraut hat Salbei eine äußerst lange Tradition. Auch in der Küche wird er gerne und häufig verwendet. Salbei ist eigentlich eher im warmen, mitteleuropäischen Raum beheimatet.

 
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Anbau von Salbei

Dies macht es unter Umständen nicht ganz leicht, ihn innerhalb Deutschlands anzupflanzen. Zumindest der echte Salbei ist nicht winterfest und wächst deswegen hier auch kaum außerhalb von Gärten. Verschiedene Unterarten sind aber dennoch recht robust und wachsen beinahe auf allen Böden. Allerdings waren Druiden früher der Meinung, dass Salbei nur in Gärten von Weisen oder guten Hausfrauen gedeiht, so dass der Erfolg unter Umständen durchaus ausbleiben könnte. Salbei ist jedoch ein äußerst vielseitig nutzbares Kraut, so dass sich die Mühe lohnen könnte.

Positive Eigenschaften von Salbei

Vor allem in der Heilkunde werden Salbei zahlreiche positive Wirkungen zugeschrieben. Dies liegt unter anderem an seiner antibakteriellen und schweißhemmende Wirkung. Gerade bei Erkältungen mit Halsschmerzen gehört er zu den Mitteln der ersten Wahl. Dem Gurgeln mit Salbeitee wird beispielsweise nachgesagt, dass es einen Großteil der Bakterien im Rachenraum entfernt. Das Heilen durch Salbei hat eine sehr lange Tradition. Es ist kein Zufall, dass sich der lateinische Namen Salvia vom lateinischen salvare, also heilen, ableitet. Im Laufe der Zeit wurden Salbei beinahe unzählige Wirkungsweisen zugeschrieben, von denen einige natürlich auf Irrglauben basierten, manche aber durchaus nachgewiesen sind. Schon Hippokrates war der Meinung, dass Salbei sich durchaus förderlich auf den Uterus auswirkt.

Salbei als Heilmittel

Auch noch heute wird er als Mittel gegen Menstruationsbeschwerden, bei Wechseljahrsbeschwerden und gegen PMS eingesetzt. Auch gegen Durchfall, Blähungen und Koliken soll er helfen. Zusätzlich wird ihm eine beruhigende Wirkung zugesprochen, so dass auch bei Stress und Nervosität das Trinken von Salbeitee empfohlen wird. Die positive Wirkung auf das Gehirn ist übrigens nachgewiesen. Salbei verlangsamt demnach den Abbau des Transmitters Acetylcholin. Stillende Mütter sollten höchstens wenig Salbei zu sich nehmen, da er die Milchproduktion hemmt. Generell sollte der Verzehr von größeren Mengen Salbei vermieden werden, da er unter diesen Umständen Herzrasen und Schwindelgefühl verursachen kann.

Verwendung von Salbei

Auch in der Küche wird Salbei sehr häufig verwendet. Er harmoniert besonders gut mit schwarzem Pfeffer und Knoblauch. Seine Würzkraft ist sehr stark, so dass er nur vorsichtig eingesetzt werden sollte. Auch wird seine astringierende Wirkung und sein bitterer Geschmack nicht von allen geschätzt. Er wirkt sich jedoch förderlich auf die Verdauung aus, so dass er vor allem bei fettem Essen gut verwendet werden kann. Vor allem zu Wild, Geflügel und Käse passt Salbei hervorragend. Beim Saltimbocca ist er außerdem nicht wegzudenken, da das Gericht nur durch ihn den charakteristischen Geschmack bekommt. Da er angeblich auch vor Rausch schützt, sind Salbeiküchlein ein beliebtes Gebäck für Kirmesbesucher.

Außerdem schwören Bienenzüchter auf Salbei als Bienenweide, da sich so höhere Erträge als bei fast allen anderen Pflanzen erzielen lassen. Salbei gehört botanisch übrigens zu den Lippenblütern und wird bis zu 80 cm hoch. Der Halbstrauch blüht von Mai bis Juli und da dann der Anteil an ätherischen Ölen wie Kampfer, Thujol und Salviol am höchsten ist, sollte er auch zu dieser Zeit gepflügt werden.

Nährwert
(auf 100g Salbei)
kcal: 119 KJ
KJ: 502 KJ
Kohlenhydrate: 15,6 g
Proteine: 3,9 g
Fett: 4,6 g
Wasser: 66,4 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Salbei)
Niacin: 1,2 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,11 mg
Vitamin B2: 0,06 mg
Vitamin B6: 0 mg
Vitamin C: 2 mg
Vitamin E: 0 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Salbei)
Calcium: 600 mg
Eisen: 4,7 mg
Kalium: 390 mg
Magnesium: 160 mg
Natrium: 4 mg
Phosphor: 33 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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