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Saubohnen
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Saubohnen

Die Saubohne macht Geschichte

Archäologischen Funden zu Folge gab es die Saubohne bereits vor 9000 Jahren in Israel. Sicher war sie aber schon im Mittelalter eines der wichtigsten Lebensmittel. Bis heute gilt die Dicke Bohne besonders in Asien, Afrika und Südamerika als Grundnahrungsmittel.

Vom 'Arme-Leute-Essen' zum allseits anerkannten Lebensmittel

Von Südamerika aus fand die Saubohne ihren Weg nach Europa, wo sie noch lange als 'Arme-Leute-Essen' keinen hohen Rang in der täglichen Ernährung einnahm. Auch weniger vermögende Menschen konnten sich die Saubohne leisten. Auf relativ knapp bemessenen Flächen können bedeutende Erträge erzielt werden, wodurch die Saubohne recht preisgünstig zu erwerben ist. Mittlerweile schreibt man der Saubohne und allgemein den Hülsenfrüchten wieder einen größeren Wert zu. Die Saubohne hat den Vorteil viele Nährstoffe, aber wenig Kalorien zu enthalten, was einer modernen Auffassung einer gesundheitsbewussten Ernährung entspricht.

Saubohnen selbst anbauen

Anders als Stangenbohnen benötigen Saubohnen keine Rankhilfe, da sie nur zwischen 1 und 1,50 m hoch werden. Man kann sie problemlos mit anderen Pflanzen anbauen, außer mit Erbsen und Zwiebelgemüsen, wie Knoblauch oder Porree. Man sollte darauf achten, die Saubohnen nicht dem Frost auszusetzen, da sie empfindlich darauf reagieren. Die richtige Zeit zur Aussaat im Freigelände ist somit der Mai. Bereits im Juni zeigen sich dann erste Blüten, aus denen sich die Hülsenfrüchte entwickeln. Die Blütezeit erstreckt sich über den gesamten Sommer. Damit immer wieder Früchte nachkommen, sollte man oft pflücken.

Verarbeitung und Verzehr von Saubohnen

Der Verzehr von rohen Bohnen kann gefährlich sein. Saubohnen enthalten Vicin und Convicin. Sensible Menschen reagieren mit Erbrechen, Durchfall oder Fieber. Deshalb ist es so wichtig Bohnen einzuweichen und zu garen. Manchen Leuten fehlt auch ein bestimmtes Enzym, wodurch es nach dem Verzehr von Bohnen zu einer Zerstörung von roten Blutkörperchen kommt ('Hämolyse'). Die sogenannte 'Bohnenkrankheit', mit dem fachwissenschaftlichen Namen 'Favismus', ist eine der häufigsten Erbkrankheiten weltweit. Millionen Menschen sind davon betroffen.

Saubohnen erhält man auf dem Wochenmarkt frisch oder in getrockneter Form. Im Supermarkt sind sie zusätzlich tiefgekühlt erwerblich. Die eigentlichen Saubohnen sind die Samen, die sich in den Hülsen befinden. Die Bohnen haben eine weißlich-hellgrüne Farbe und sind bis zu drei Zentimeter breit. In der Hülse befinden sich circa drei bis sieben rundliche Bohnen. Sie können frisch zubereitet oder getrocknet werden.

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, die Saubohnen vor dem Verzehr erst einige Stunden in abgekochtem Wasser einzuweichen, nachdem man sie gut gewaschen hat. Saubohnen eignen sich also nicht für spontane Gerichte, die Einweichzeit sollte bestenfalls zwölf Stunden betragen. Erst im Anschluss werden die Saubohnen im gleichen Wasser gegart. Auf diese Weise gehen nicht so viele Nährstoffe verloren. Die Saubohnen werden erst danach gesalzen, damit ihnen kein Wasser entzogen wird.

 

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