Wählen Sie hier ein Produkt aus
Menü
Mungobohnen
Mungobohnen

Mungobohnen

Die Mungobohne gehört botanisch zu der Familie der Hülsenfrüchte und weiterhin zur Gattung Schmetterlingsblütler. Mungobohnen sind Bohnenkerne, das heißt man verzehrt eigentlich die Samen der Bohnen, die etwa die Größe von Erbsen haben, oder man verwendet diese Samen zum Keimen, um die daraus entstehenden Mungobohnensprossen zu essen.

Die Verarbeitung von Mungobohnen

Ihr Geschmack ist nussartig und sie können in vielfältiger Form zubereitet werden. Sie sind vitaminreich, kalorienarm und sehr bekömmlich. Die Mungobohne wird auch Mungbohne, Lunjabohne oder Jerusalembohne genannt und schon seit tausend Jahren vorwiegend in China, Indien, Pakistan und Afrika angebaut. Es gibt über 200 verschiedene Arten, von denen die grüne Mungobohne die bekannteste ist. Die Pflanze ist einjährig und wächst meist aufrecht bis zu einer Höhe von je nach Art 30 bis 150 Zentimetern. Sie hat stark behaarte Stängel mit braunen steifen Haaren. Gegessen werden können die getrocknete Bohnen, die frische Hülsen und die Bohnensprossen. Aus ihrem Mehl werden Glasnudeln hergestellt.

Mungobohnen müssen wie auch andere Hülsenfrüchte zunächst einige Stunden in reichlich Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie etwa 30 Minuten gekocht. Bei halbierten oder geschälten Mungobohnen ist kein Einweichen nötig, sie können sofort in etwa der gleichen Garzeit wie die ganzen Bohnen zubereitet werden. Gekochte Mungobohnen können für Suppen, Salate, Gemüse- und Pfannengerichte verwendet werden. Auch können sie zu einem Püree verarbeitet werden, das entweder so gegessen oder als Nocken in Fett gebacken werden kann. Mungobohnen haben einen sehr hohen Eiweißanteil und viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, außerdem gelten sie als cholesterinsenkend. In Asien werden sie wie die Sojabohne häufig von Frauen in den Wechseljahren gegessen, da man ihr eine lindernde Wirkung der Beschwerden zuschreibt. Auch soll sie einige Krebsarten verhindern können und bei der Heilung von Entzündungen helfen.

Mungobohnensprossen

Mungobohnensprossen werden oft im Glas oder in der Dose angeboten, fälschlicherweise werden sie oft als Sojabohnensprossen bezeichnet, die aber größer und geschmacklich längst nicht so delikat sind. Sie können aber auch selbst gezogen werden, indem man Samen zunächst in Wasser einweicht. Wenn sie sich mit Wasser vollgesogen haben, gibt man sie in einen Topf, der unten ein Loch hat, damit das Wasser abfließen kann, und übergießt sie mehrmals täglich mit Wasser.

Während dieser Zeit sollte der Topf mit einem Tuch abgedeckt werden. Sobald die Sprossen groß genug sind, was etwa drei bis fünf Tage dauert, können sie gegessen werden, entweder roh oder als Gemüse vor allem im Wok, in Asien werden sie auch zu Püree verarbeitet. Sie sollten jedoch nur kurz erhitzt werden, um ihre Knackigkeit zu erhalten. Mungobohnensprossen sind vitaminreich, kalorienarm und sehr bekömmlich. Eine zu groß geratene Ernte kann auch eingefroren werden, danach sollte sie allerdings am besten für ein Pfannengemüse verwendet werden, bei der die gefrorenen Sprossen direkt in die Pfanne gegeben werden. Samen für die eigene Zucht von Mungobohnensprossen gibt es entweder im Ganzen, halbiert oder geschält. Ganze ungeschälte Samen sind grün, bereits bearbeitete dagegen gelblich.

Weitere Bilder von Mungobohnen

Weitere Produkte

Interessant

2017 - © Lebensmittel-Warenkunde.de - Wir lieben gesunde Ernährung