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Limabohnen
Limabohnen

Limabohnen

Limabohnen (Phaseolus lunatus), auch Riesenbohnen oder Mondbohnen genannt, stammen aller Wahrscheinlichkeit nach aus Peru. Es handelt sich um besonders grosse weiße Bohnenkerne. Früher wurden sie als eine der drei Bohnensorten der Inkas angebaut. Durch die Sklavenhändler verbreiteten sie sich dann über die ganze Welt.

Herkunft der Limabohnen

Zum Wachsen brauchen Limabohnen ein warmes Klima. Wer also Limabohnen als Konserve oder Trockenware kauft, bekommt in der Regel Ware aus Afrika, Indien, Italien oder Südfrankreich. Die Pflanze wächst buschig, einjährig oder ausdauernd rankend und immergrün. Die Stängel können 2-4 Meter hoch werden. Die Blätter sind hellgrün oder violett. Die Form der Bohnenkerne reicht von rund bis oval. Die Früchte sind 5 bis 15 cm lang und enthalten zwei bis vier Samen.

Genetisch sind die Limabohnen verwandt mit der Grünen Gartenbohne. Es gibt eine kleinsamige und eine großsamige Art; die großsamige Art sind tatsächlich die Limabohnen. Die Bohnen variieren in der Form von rund bis oval. Sie können auch unterschiedlich gefärbt sein. Es gibt dunkle und weiße Typen, wobei bei uns in der Regel die weiße Sorte auf den Markt kommt. Das liegt hauptsächlich daran, dass in den dunklen Bohnenkernen Stoffe enthalten sind, die Blausäure produzieren können. Durch Waschen und Kochen wird diese zwar ausgespült, dennoch gelten aber nur die hellen Bohnenkerne als gesundheitlich unbedenklich. Das Garwasser der Bohnen solte jedenfalls immer weggeschüttet werden.

Inhaltsstoffe der Limabohnen

Limabohnen sind ebenso vielseitig wie gesund. Sie sind reich an Mineral- und Ballaststoffen, haben einen hohen Eiweißanteil und enthalten viele Vitamine. Ihr Nährstoffgehalt entspricht ungefähr dem der grünen Bohne. Besonders erwähnenswert ist ihr Eisengehalt. Zudem ist sie leichter verdaulich als die grüne Gartenbohne. In den aztekischen Übermittlungen wurde die Limabohne sogar als Heilmittel erwähnt, was sicherlich auf ihre wohltuende Wirkung auf Knochen, Muskeln und Herz zurückzuführen ist. Durch ihren hohen Anteil an Eiweißen und Ballaststoffen macht die Limabohne angenehm satt. Zu Beilagen wie Kartoffeln oder Reis bietet sie daher eine interessante Abwechslung. Für Vegetarier bietet die Limabohne eine gute Eiweißquelle.

Geschmack der Limabohnen

Limabohnen kochen schmecken mild und kochen eher mehlig. Sie behalten aber ihre Form. Sie eignen sich daher gut für Salate, Eintöpfe und Suppen. Die Bohnenkerne sind recht groß, so dass die Kochzeit nach dem Einweichen noch immer 2 bis 2,5 Stunden betragen kann. Der Geschmack der Limabohnen ist eher dezent, so dass sie für verschiedene Zwecke verwendet werden können: Sie passen in klassische Eintöpfe ebenso gut wie in indische Dals oder Curries, harmonieren in Nudel- und Kartoffelsalaten, ergänzen Blattsalate und andere frische Zutaten. Auch als leckere Beilage zu Fleisch oder Fisch sind sie gerne gesehen. Limabohnen vertragen es, grosszügig gewürzt zu werden. Besonders gut harmonieren sie mit Zitronensaft- und Schale, Knoblauch und verschiedenen Kräutern.

Für die Lagerung zu Hause ist folgendes zu beachten: bei Konserven und Tiefkühlware gilt das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum. Getrocknete Ware sollte fest verschlossen aufbewahrt werden. Überlagerte Limabohnen werden beim Garen nicht mehr richtig weich, so dass es sich lohnt, Mindesthaltbarkeit und Aufbewahrungsregelen zu beachten.

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