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Alfalfasprossen
Alfalfasprossen

Alfalfasprossen

Bei Alfalfasprossen handelt es sich um die gekeimten Samen der Luzerne, einer Pflanze aus der Gattung der Schmetterlingsblütler, die bis heute vor allem als Futterpflanze angebaut wird. Vor fast 2.500 Jahren gelangte sie von Persien aus ins europäische Griechenland und wanderte über Italien und Spanien nach Amerika. Dort werden die Sprossen heute noch ebenso gern und häufig gegessen wie in China.

Alfalfasprossen sind sehr gesund

Ihr Name Alfalfa bedeutet "gute Nahrung" und ist die arabische Bezeichnung der bei uns eher unter Luzerne bekannten Pflanze. Allerdings werden die zarten, frischen Sprossen auch bei uns immer beliebter. Sie tragen den Beinamnen "Vater aller Sprossen", werden aber auch als "Königin aller Sprossen" bezeichnet. Diese hohe Auszeichnung verdanken die Alfalfasprossen ihren hervorragenden Eigenschaften.

Alfalfasprossen stehen in dem Ruf, besonders reich an Vitamin C zu sein, doch enthalten sie darüber hinaus Vitamin D und zahlreiche weitere wichtige Mineralstoffe, u.a. Eisen, Magnesium, Aminosäuren und Phosphor. Darüber hinaus sekundäre Pflanzenwirkstoffe. Besonders interessant werden die Sprossen für Frauen in den Wechseljahren, deren Beschwerden durch die hormonellen Wirkstoffe der Pflanze gelindert werden können. Die zarten Keimlinge sind also nicht nur wohlschmeckend, sondern auf Grund all dieser Inhaltstoffe auch sehr gesund.

Bio Alfalfasprossen

Wer es eilig hat, kauft Alfalfasprossen abgepackt in gut sortierten Supermärkten. Sie lassen sich jedoch auch sehr einfach selbst ziehen. Dafür eignen sich Gläser, die man mit Gaze verschließt, oder Keimdosen, die es in Naturkostläden zu kaufen gibt. Vorteilhaft daran ist, dass man die benötigte Portion selbst bestimmen und sie überdies das ganze Jahr genießen kann. Überhaupt nicht geeignet sind die Packungen aus Samenhandlungen, die in erster Linie für den Anbau der Futterpflanze gedacht sind und entsprechend mit Chemie behandelt wurden. Die kleinen, hellen Samen kauft man als Lebensmittel daher am besten im Reformhaus oder im Bioladen.

Täglich mit ein wenig Wasser übergossen, sprießen sie zarten Samen bereits am zweiten Tag und erreichen nach ca. einer Woche ihren vollen Umfang. Die grünblättrigen Sprossen sind zwischen zwei und etwa fünf Tagen haltbar, sollten aber im Kühlschrank und sehr luftig aufbewahrt werden, damit sich kein Schimmel bilden kann. Für die Gefriertruhe sind sie nicht geeignet.

Kombinationsmöglichkeiten mit Alfalfasprossen

Kurz abgespült, schmecken sie am besten roh aufs Brot, zu Quark, Käse oder Wurst oder auch als Salatzutat. Vorsichtig angedünstet, lassen sie sich auch in Pfannengerichten verwenden oder einfach auf eine leckere Suppe streuen.

Die Luzerne ist eine hervorragende Anbaupflanze. Ihre Fähigkeit, Stickstoff nicht nur aus dem Boden, sondern auch aus der Luft zu binden, macht sie vom Nährangebot der Böden relativ unabhängig. Im Gegenteil verbessert sie selbst deren Eigenschaften. Sie gedeiht allerdings in erster Linie nur dort, wo sich ein reicher Bestand an Hummeln befindet, die ihre Hauptbestäuber sind.

Auch an den Alfalfasprossen gingen die Versuche der Gentechniker nicht spurlos vorüber. Inzwischen gibt es eine Variante, die gegen das Breitbandherbizid Roundup resistent ist: RoundupReady-Alfalfa. Zu ihrem Anbau gab es etliche Proteste, doch Ende Januar 2011 wurde die Bepflanzung dieser neuen Sorte erneut und ohne Einschränkungen erlaubt.

 

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