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Zuckermais
Zuckermais

Zuckermais

Mais ist nicht gleich Mais, denn wenn man an Mais denkt, kommen einem oftmals Maisfelder in den Sinn, doch dieser ist meist nur Futtermais für bestimmte Tiere und dient nicht zum Verzehr des Menschen. Zuckermais ist die von Menschen genießbare Sorte Mais.

Geschichte des Zuckermais

Schon vor etwa 12.000 Jahren sammelten und aßen steinzeitliche Indiander in Mexiko Körner einer wilden Maisart. Dies haben archäologische Fundstellen gezeigt. Das Getreide wird nun schon seit fünf bis sieben tausend Jahren wirtschaftlich in Mexico angebaut und Maisgerichte stellten eines der Grundnahrungsmittel der Mayas und Azteken dar. Ja der Mais hatte in Mexico sogar mythologische Bedeutung und es wurden Maisgötter verehrt. Nach Europa kam der Mais 1493 durch Christoph Columbus und wurde zuerst in Italien, Frankreich und Spanien angebaut. Nach und nach weitete sich der Anbau des Zuckermais immer mehr aus und gelangte schließlich über die Balkanländern nach Indien und China.

Bei uns in Deutschland wird der Zuckermais hingegen noch gar nicht lange angebaut. Schuld daran ist der schlechte Eindruck, den das Maismehl nach dem 2. Weltkrieg hinterlassen hat. Ganz anders sieht es hier in den USA aus. Dort wird auf rund 20 % der gesamten Gemüseanbaufläche Zuckermais angebaut, dies ist ein eindeutiger Beweis dafür, wie beliebt Zuckermais bei den Amerikanern ist.

Zuckermais Eigenschaften

Doch wo liegt nun der Unterschied, zu dem bei uns so oft gesehenen Futtermais? Während des Reifeprozesses werden die Kohlenhydrate im Korn beim Zuckermais hauptsächlich als Zucker und nicht als Stärke wie beim Futtermais eingelagert. Außerdem hat der Zuckermais eine viel dünnere Fruchtschale am Rand der Körner und so schmeckt dieser viel süßer und zarter als Futtermais und ist so natürlich viel beliebter bei den Menschen. Des Weiteren besitzt die von uns Menschen bevorzugte Maisart, nicht den mehligen Charakter des Zuckermaises.

Verwendung von Zuckermais

Alleine die Farbe und noch dazu der süßliche Geschmack des Mais, stellt eine Bereicherung für viele Gerichte dar. Auf den Markt kommt Zuckermais entweder in fingerlanger Form mit noch ganz zarten Kölbchen, welche sich noch in der grünen Hülle der Blätter befinden, oder als mittelgroße Kolben. Oft sieht man die kleinen Kölbchen auch in Essig eingelegt, welche eine pikante Delikatesse ergeben. Die größeren Kolben werden ohne Hülle verkauft und diese werden entweder gekocht, gebraten oder auch gegrillt und man knabbert die Körner dann direkt vom Kolben ab. Am häufigsten jedoch bekommt man den Zuckermais aus der Dose zu kaufen, welcher am besten für Salate oder andere Gemüsemischvarianten geeignet ist.

Erntezeit

In Deutschland hat frischer Zuckermais von Juli bis Ende Oktober / Anfang November Saison. Um auch wirklich frische Ware zu kaufen, sollte man darauf achten, dass die Körner leuchten gelb, prall gefüllt und glänzend sind. Nur dann kann man sich sicher sein, dass der Mais schmeckt wie er schmecken soll. Der Zuckermais stellt wirklich eine Bereicherung auf jedem Speiseplan dar. Er sieht gut aus, er schmeckt gut, ist gesund und ist es deswegen wirklich wert öfter gegessen zu werden.

 

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