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Zucchini
Zucchini

Zucchini

Zucchini (kleine Kürbisse), darauf lässt schon die Schreibweise des Namens schließen, stammen aus Italien, wo sie bereits seit dem 17 Jh. nachgewiesen werden können. Sie gehören zu den Gartenkürbissen und damit zur Pflanzengattung der Kürbisgewächse. Bezüglich ihrer Vermehrung ist festzuhalten, dass Zucchini einhäusig sind, d.h. sie haben getrennte männliche und weibliche Blüten, die sich aber zugleich an der Pflanze befinden. Die Blätter der Zucchini sind deutlich kleiner als die ihrer großen Verwandten der Gemüsekürbisse und sie haben weniger starke Tendenz zum Ranken wie Letztgenannte.

Zucchini, Aussehen und Geschmack

Zucchini unterscheiden sich in Form und Farben voneinander, weniger im Geschmack. In den Farben sind gelbe, hell- und dunkelgrüne, wie auch gestreifte Zucchini bekannt, in der Form kennt man vorzugsweise die länglichen , immer häufiger findet man auch runde auf den Wochenmärkten. Normalerweise erntet man Zucchini in der Länge zwischen 10 und 20 cm. Dann ergeben sie ein wunderbar zartes Gemüse oder eignen sich zu einem geriebenen rohen Salat. Lässt man sie länger wachsen (bis 5Kg) erreichen sie den Zustand (holzige Schale) und die Größe on Kürbissen. Auch in ihren Lagerungseigenschaften werden Zucchini dann den Kürbissen sehr ähnlich. Bis weit in den Winter hinein sind sie dann nämlich lagerfähig.

Geerntet werden Zucchini bevorzugt im Zeitraum zwischen Juni und Oktober. Ab Mitte April kann man sie in humosen, feuchten Böden aussähen. Pro Pflanze muss man einen Platz von 1-2 m² rechnen. In kühlen, regenreichen Sommern allerdings tragen die Pflanzen, von denen normalerwiese eine bis zwei ausreichen, um eine vierköpfige Familie zu ernähren, nicht richtig. Deshalb kann man als Hobbygärtner nachhelfen, indem man eine männliche Blüte abzwickt und über die weibliche (zu erkenne am Fruchtknoten unterhalb der Blüte) streicht. Wenn der Fruchtknoten wächst, sollte man die Blütenblätter entfernen, denn die übertragen Pilzsporen in regenreichen Sommern.

Verwendung von Zucchini

Wie bereits angedeutet ist die Verwendung von Zucchini in der Küche sehr vielseitig. Sie sind sowohl roh (gerieben oder in dünne Scheiben geschnitten), als auch gedünstet oder gebraten genießbar, können in Alufolie am Stück oder auf Gemüsespießen gegrillt werden. Ja selbst die großen gelben Blüten gelten als Delikatesse und sind für den Verzehr geeignet. Kleinere Blüten werden in Weinteig gebacken, größere eignen sich selbst hervorragend zum Befüllen. Die französische Küche nimmt Zucchini gerne zum Ratatouille.

Die Zucchini gelten in der Küche als beliebter Alleskönner. Deshalb entdeckt man auch immer wieder neue Zubereitungsformen. Z.B. können sie herrlich als Hauptgericht dienen, indem man sie vegetarisch mit Ricotta füllt und überbäckt, mit Hackfleisch oder kleingehacktem Fisch füllt. Irgendwie erinnern einen Zucchini immer an mediterranen Urlaub. Ob als Gemüseauflauf alleine oder im Ensemble mit anderen Gemüsesorten, Zucchini passen sich wegen ihrer Geschmacksneutralität immer überall an.

Da Zucchini sehr kalorienarm (18Kcal) sind, viel Wasser, aber auch viele Vitamine, vor allem C und K, Mg und Fe sowie Mineralstoffe, enthalten, sind sie leicht verdaulich. Bei entsprechender Lagerung nach der Ernte, die aber nie unter 8° liegen sollte, halten Zucchini bis zu 12 Tage. Man sollte darauf achten, dass Zucchini nicht mit Äpfeln oder Tomatenlagern, die als klimakterische Früchte gelten, d.h. sie tragen zur schnelleren Reifung von anderen Fruchtsorten bei.

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