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Tomate
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Tomate

Die Tomate, auch Solanum lycopersicum genannt, ist ein Gemüse aus der Familie der Nachtschattengewächse. Der Begriff Solanum lycopersicum heisst soviel wie Wolfpfirsich. Von den mittlerweile über 2500 verschiedenen Sorten, sind vor allem die roten Tomaten in jeder Größe und Form bekannt. Sie gibt es aber auch in grüner und gelber bis oranger Färbung.

Geschichte der Tomate

Die Stauden der Tomate können bis zu zwei Meter hoch wachsen, je nach Sorte und wie sie angebaut werden. Die Staudenblätter sind in Wickeln angeordnet und sind gefiedert. Die Früchte entstehen aus den gelblichen Blüten und sind daher eigentlich Beerenfrüchte. Das Innere der Tomate ist in kleine Kammern aufgeteilt, die von der roten, fleischigen Hülle umgeben sind. In den Kammern sind die Samen. Die Samen werden wiederum von einer geleeartigen Masse geschützt. Eine Besonderheit der ganzen Pflanze ist, dass sie eine lange Erntezeit hat. Das kommt dadurch, dass die Staude ständig Blüten, reifende Früchte und reife Tomaten trägt.

Nach Europa kam die Tomate mit den Entdeckung des südamerikanischen Kontinents. Ganz genau stammt das Gemüse aus den Anden, wanderten aber mit den Ureinwohner in den Norden Südamerikas. 1498 brachte schließlich Kolumbus die ersten Tomaten mit. Die Menschen trauten sich vorerst nicht an die neue Gemüseart ran, da die orange Farbe eher giftig wirkte. Die Tomate wurde wie die Kartoffel zuerst als Zierpflanze angebaut. Die ursprüngliche Form war im Übrigen nur kirschgroß und wurde bereits durch die südamerkianischen Ureinwohner kultiviert und gezüchtet, um sie größer zu machen.

Die Italiener entdeckten die Tomate für sich und begannen mit gezielter Züchtung. Italien eignete sich wunderbar von Beginn an für den Anbau für Tomaten. Im Norden muss auch heute noch eine frostfreie, warme und helle Umgebung künstlich erstellt werden.

Anbau der Tomate

Die Anbauhäuser bestehen daher aus Kunststoff- oder Glashäusern, da sie besonders viel Licht durchlassen und die Sonnenernergie als eine Art Heizung nutzen. In den Gewächshäusern werden die empfindlichen Stauden dann vorgezogen. Das bedeutet, dass die Samen im Gewächshaus ausgesät werden und dort keimen. Wenn die Stauden cirka 10- 15 Zentimeter hoch sind. Die Pflanzen werden nach gebannter Frostgefahr, dass ist besonders im Mai sicher, in den Garten umgesetzt.

Damit die Tomate im Garten besonders gut wachsen kann sollten einige Aspekte beachtet werden. Am besten wächst die Pflanze auf einem Lehmboden, der etwas sandig ist. Auch die entsprechende Düngung sollte beachtet werden. Wer besonders biologisch anbauen möchte, kann die Pflanzen mit Brenessel- Sud düngen. Auch darf der Boden nicht zu sumpfig, also zu feucht sein. Auch die spätere Reifezeit der Tomate sollte bedacht werden. Damit die Stauden unter dem enormen Tragegewicht der Tomate nicht abbricht, müssen sie festgebunden werden.

Bei jeder noch so guten Pflege der Tomate kann es dennoch zu einer Krankheit kommen. Die Kraut- oder Braunfäule zeichnet sich durch grau- grüne Flecken aus und die Blätter sind mit einem Pilzflaum überzogen. Um dies zu verhindern, sollte zwischen den Stauden genug Abstand beim Pflanzen eingehalten werden. Dadurch wird zuviel Feuchtigkeitsbildung vermieden und die Blätter können nach Regen schnell wieder trocknen. Auch die Frucht- und Stängelfäule entsteht durch zuviel Luftfeuchtigkeit. Weitere Krankeiten sind unter anderem die Dürrfleckenkrankheit, Mehltau, Grauschimmel. Ebenso sollte man die Tomate gegen Schädlinge schützen.

 

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