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Spargel
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Spargel

Der Spargel, wissenschaftlich Asparagus officinalis genannt, ist eine mehrjährige Staude. Das sympodiat verzweigte Rhizom überwintert ca. 35 cm tief in der Erde. Aus diesem sprießen dann im Frühjahr mehrere Sprosse. Diese bezeichnet man dann als Spargel, den man erntet und dann geniessen kann. Biologisch ist der Spargel also ein Stengelspross der Spargelpflanze, der ca. 20 cm tief gestochen wird.

Spargel - Königsgemüse und Heilpflanze

Spargel steht bei Feinschmeckern hoch im Kurs. Es gibt ihn in den Varianten weiß, dann auch Bleichspargel genannt und grün. Seit Jahrhunderten, ja schon bei den alten Römern war der Spargel ein spezielles Gemüse, was hoch vermarktet wurde. Er war und ist ein Gemüse, welches in seiner Art und seinem Geschmack einzigartig ist. Der Spargel inspiriert nicht nur die großen Köche der Welt immer wieder aufs Neue. Auch Wissenschaft und Forschung befassen sich schon sehr lange mit diesem Gemüse, seinen Inhaltsstoffen und deren Wirkungen. Seit Jahrhunderten sind die Heilkräfte des Spargels bekannt und wurden durch die moderne Wissenschaft weiter erforscht. So findet der Spargel sehr vielfältig sowohl in der Medizin als auch bei der pflanzlichen Heilkunde Verwendung.

Einige dieser positiven Wirkungen sind die entwässernde Wirkung. Diese wird häufig bei Diäten in Anwendung gebracht. Der Spargel wirkt aber auch antibakteriell und blutreinigend, beruhigend und schweißtreibend. So hat er noch viele weitere Wirkungen, die durch die Forschung untersucht werden, um sie für den Menschen gezielt bei Beschwerden nutzen zu können. Generell werden auf diesem Sektor die Wurzeln sowie Triebe und Samen des Spargels verwendet.

Spargel - Weiße oder grüne Variante

Es gibt weißen und grünen Spargel. Der weiße ist aber nach wie vor die dominante Sorte bei den Verbrauchern. Der grüne Spargel gewinnt aber zunehmend an Beliebtheit. Er ist mild im Geschmack und einfach in der Zubereitung. Generell ist die persönliche Vorliebe für die eine oder andere Sorte entscheidend. Bleichspargel bleibt das Königsgemüse und ist saisonal von April bis Juni im Angebot. Der Grund dafür ist, das die Pflanze nach der Ernte noch genügend Zeit für sich hat, um Reserven für die Überwinterung in den Rhizomen zu speichern, um die nächste Ernte zu gewährleisten.

Anbau, Pflege und Ernte von Spargel

Anbau und Ernte beider Varianten sind immer noch vorwiegend durch Handarbeit durchzuführen. Wissenschaft und Technik haben zwar schon Verbesserungen bei Maschinen erreichen können, jedoch sind gerade bei weißem Spargel die Anbau- Pflege- und Erntearbeiten sehr handarbeitsintensiv. Günstig ist die Lange Erntezeit. Spargel wird gesetzt und ab dem 3. Anbaujahr kann er ca. 10 Jahre lang Ertrag bringen. Im Verlauf der Zeit wird der Spargel immer dünner, so dass eine Neuanpflanzung nach 10 Jahren notwendig wird, da sich der Ertrag dann nicht mehr lohnt.

Generell setzt man den Spargel im März und April 35 cm tief in die Erde und im dritten Jahr kann das erste Mal eine ertragreiche Ernte eingefahren werden. Bei dem Anbau von Spargel müssen unbedingt auch die Schädlinge dieses Gemüses im Auge behalten werden. Das sind das Spargelhähnchen(Crioceris asparagi) und der Spargelkäfer (Crioceris duodecimpunctata). Hier war die Forschung gefragt die Bekämpfung, gerade bei kommerziellem Spargelanbau, moderate und verträgliche Bekämpfungsmethoden zu entwickeln.

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